
Mi 23.9.2026
14.00 - 16.00
kex—kunsthalle exnergasse
B
Who Cares? - Exploring Institutional Care Practices
As part of the Exhibition On Chewing Shoelaces: Art, Mess and Radical Kinship, Miriam Wistreich will host the Sharing Session Who Cares?
Who Cares? invites staff and representatives of art and cultural institutions as well as artists to explore how care can become part of institutional practice. Together with Miriam Wistreich, Director of UKS, Oslo (Young Artists' Society) the Sharing Session examines how institutions can better support artist-parents and other caregivers through practical tools - specifically through care riders.
What does it mean to embed care within programming, production and organisational culture? And how can care benefit not only artists, but change how institutions themselves operate?
Through discussion and shared reflection, participants will explore questions of responsibility and sustainability, imagining more equitable and resilient ways of working together.
Miriam Wistreich is the director of UKS – (Unge Kunstneres Samfund / Young Artists’ Society), an Oslo-based institution for contemporary art and a Norwegian membership organization. Founded by artists for artists in 1921, UKS has since established itself as one of Norway’s core experimental venues for the arts. Wistreich’s current interests revolve around questions of infrastructure; how to build and sustain art spaces and structures that create more caring and equitable institutions. She holds an MA in Interactive Media from Goldsmiths, UK and is an alumnus of De Appel Curatorial Programme, NL. She was previously Artistic Director at Hotel Maria Kapel, an artist-in-residence and exhibition space in Hoorn, NL.and has previously worked with organisations such as I Can’t Dance I Don’t Want to be Part of Your Revolution and the Gerrit Rietveld Academie, NL and SMK – National Gallery of Denmark, DK.
The Sharing Session will be held in English.
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On Chewing Shoelaces: Art, Mess and Radical Kinship
Künstler*innen: Liesel Burisch, Club Fortuna, Andrea Gunnlaugsdóttir, Sofia Hörmann, Nana Mandl, Mani Obeya, Asher O'Gorman, Jesseline Preach, Imani Rameses, Rychèl Thérin Scott, Sarah Sternat, Miriam Wistreich
Kuratiert von HOOD for Artist Parents Vienna
Hier entsteht Kunst in den Lücken – zwischen nächtlicher Fütterung und Schulweg, zwischen Verlust und Leben. Sie entsteht inmitten von auslaufenden Körpern und kleinen klebrigen Händen, in gestohlenen Minuten, in den von Genderrollen bestimmten Trümmern des Alltags.
In einer Welt, in der Eltern als monströs bezeichnet werden, weil sie gleichzeitig Autonomie und Kinder erziehen wollen, stellt On Chewing Shoelaces einen Raum her – einen Bruch –, der die patriarchalischen und ableistischen Forderungen nach „Professionalität” und „Produktivität” in Zweifel stellt.
Das Ausstellungsprojekt überbrückt die Kluft zwischen kreativen Schaffen und Care-Arbeit und setzt sich über den althergebrachten Mythos vom einsamen Künstler*innendasein hinweg. On Chewing Shoelaces umfasst Malerei, Skulptur, Film, Performance, kollektives Experimentieren, HOOD dreaming, eine Buchlesung aus Queer Nursing sowie eine FLINTA*-Spielkampfnacht.
Im Ausstellungssetting ist ein Co-Working-Bereich integriert, der alle Besucher*innen einlädt: sich hinzusetzen, zu lesen, zu arbeiten, zu weinen, zu kämpfen, zusammenzuarbeiten, Fürsorge zu tragen, Verwandtschaft zu radikalisieren, an Schnürsenkeln zu kauen – und vielleicht, gemeinsam, gerade diesem mess gebührende Bedeutung beizumessen.
Mit Unterstützung von Bezirk Alsergrund, Bildrecht.
Die Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung finden in Kollaboration mit Im_flieger, Backpulver und UKS Oslo statt.
Diese Ausstellung richtet sich an Eltern, Betreuungspersonen, Kinder und deren erweitertes Umfeld. Bei den Veranstaltungen wird keine Kinderbetreuung angeboten, dafür gibt es aber viel Verständnis, Papier und Buntstifte. Anhand der untenstehenden Symbole könnt ihr erkennen, für wen die jeweilige Veranstaltung gedacht ist.
☆ Bringt die ganze Crew mit
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Generationen
☆☆ Gönnt euch einen Moment
Wenn ihr alleine kommen könnt, genießt die ungestörte Zeit bei dieser Veranstaltung.
Wenn nicht, bringt eure Kleinen mit. Wir freuen uns auch über sie.








