WUK performing arts

WUK performing arts macht Kunst für das neue Wien, das Wien, das in den letzten Jahren einen breiten internationalen Zuzug erlebt hat. Alle Künstler_innen, die WUK performing arts in der Produktion unterstützt, kommen aus einem internationalen Kontext und haben Wien zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt. Im Zuschauer_innenraum und auf der Bühne sind eine ganze Reihe von Sprachen vertreten, die in der Stadt gesprochen werden, und die unterschiedlichen Zugehörigkeitsgruppen, die Wien ausmachen. WUK performing arts ist der Ort, an dem zeitgenössisches Kunstschaffen über Sprachbarrieren, finanzielle Barrieren und andere ausschließenden Mechanismen hinweg praktiziert wird. WUK performing arts wurde 2018 in den WORLD CITIES CULTURE REPORT aufgenommen, als eines von drei herausragenden innovativen Projekten, die Wien aktuell auszeichnen.

WUK performing arts realisiert interdisziplinäre Projekte, Produktionen und Formate, die zwischen Performance, bildender Kunst, Musik, Tanz, Theater, Choreografie, Digitalität, Text, Sound und Video oszillieren. In Form von Koproduktionen, Kooperationen, Gastspielen oder Formaten, die eigens für WUK performing arts entstehen, bietet es Künstler_innen aus der Performancekunst Zeit, Raum, Öffentlichkeit und Unterstützung für das Entwickeln und Realisieren ihrer Projekte. Mit jährlich über 300 beteiligten Künstler_innen und mit einem überwiegenden Anteil an als Frauen* lesbaren Bühnenakteur_innen bietet WUK performing arts zahlreichen verschiedenen Kunstakteur_innen einen Ort für ihre Arbeiten. Fast 90% der im Programm von WUK performing arts gezeigten Produktionen sind dabei zum ersten Mal in Wien zu sehen. WUK performing arts steht für Risiko, für das Experiment und für Vertrauen ins Unbekannte. Künstlerische Freiheit steht an erster Stelle.

WUK performing arts kommuniziert intensiv mit seinem Publikum. Es lädt zu Gesprächen, es vermittelt Produktionsprozesse, es bietet visuelle Eindrücke aus den Proben, es bietet inhaltliche Zugänge zu den künstlerischen Strategien und eröffnet so einen Zugang zu den verschiedenen ästhetischen Formen performativer Kunst. Darüber hinaus lädt WUK performing arts mit dem InsideOut WUK performing arts Club interessierte Menschen ab 20 Jahren ein, sich kontinuierlich sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Vielfalt performativer Kunst zu beschäftigen. Die Teilnehmenden können kostenlos Vorstellungen besuchen, erhalten umfassende Einblicke in die Ästhetik der Performancekunst und in die Prozesse performativer Kunstproduktion und können sich selbst darin ausprobieren.

Unsere Verbundenheit zu den Künstler_innen stellen wir gemäß unseres Leitmotivs „Kuratieren als Liebeserklärung“ mittels Labels dar. Arbeitsbeziehungen, die uns und unser Programm schon länger prägen, nennen wir #Langzeitbeziehungen. Neue Kooperationen werden mit dem Label #LoveAtFirstSight versehen, internationale Gastspiele, die größtenteils zum ersten Mal in Österreich zu sehen sind, bezeichnen wir als #Fernbeziehung. Kurze Intermezzos, Experimente und Gewagtes sind unter dem Label #OneNightStand zu finden.

Unser Newsletter hält Sie und Euch über unser Programm und alle Aktivitäten auf dem Laufenden. Auf Facebook und Instagram geben wir Ihnen und Euch einen Einblick in unser Tun, auf Vimeo fügen wir ergänzendes Material und Trailer hinzu. Der InsideOut WUK performing arts Podcast kommt mit Künstler_innen ins Gespräch und begleitet das Programm von WUK performing arts in Form von Reportagen.

Wir freuen uns auf Sie! Wir freuen uns auf Euch!

Esther Holland-Merten (Künstlerische Leitung)
und Ulli Koch (PR & Marketing)

Spielplan 2020 | 2021

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

The Rhizomatic Circus Collective: disruption studies

staying with the fridge and other animals

Kaum ein Gegenstand ist so fest in unseren Haushalten verankert und begleitet unseren Alltag so konsequent wie der Kühlschrank. Rhizomatic Circus zoomt in das Innere eines Kühlschranks und bewegt sich auf ein weites Feld, gemeinsam - allein, mit vielen Fragen und wenigen Antworten.

Fr 25.9. bis Sa 26.9., 19:30 Uhr
, Projektraum

Performance, Tanz, TheaterPerformance

mirabella paidamwoyo dziruni, Hyeji Nam: Zensitive

Eine meditative Erfahrung, die mit Klang, bildender Kunst, Körper und Atem komponiert wird und die die Darsteller_innen und das Publikum in einen Zustand der Euphorie und Dysphorie versetzt.

Fr 25.9. bis Sa 26.9., 19:30 Uhr
, Projektraum

Performance, Tanz, TheaterKonzertPerformanceTheater

Thomas Desi: Tarkovsky - Der 8. Film

Electronic Opera - Zeitgenössisches Musiktheater

Das Stück erzählt die zum Teil auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte zum achten, nicht mehr realisierten Film des legendären Filmemachers Andrei Tarkovsky.

Do 1.10. bis Sa 3.10., 19:30 Uhr

Performance, Tanz, TheaterInstallationPerformance

God's Entertainment: UNTER DEM TEPPICH

multimediale Collage

Was wird unter den Teppich gekehrt in Österreich und der gesamten europäischen Gemeinschaft? Diese Frage nehmen God’s Entertainment zum Anlass für eine künstlerische Recherche und die daraus resultierende Installation UNTER DEM TEPPICH.

Öffentliches Weben: Do 10. bis So 13.09.2020, 17:00 bis 21 Uhr | Installation im GGNHM Mi 7. bis Sa 10.10.2020, 15 bis 22 Uhr
, WUK performing arts unterwegs

Performance, Tanz, TheaterPerformance

theaternyx: über.morgen Wien

Ein Audiowalk in die Zukunft

Mit Kopfhörern durch einen Teil der Stadt flanieren, begleitet von einer weiblichen Stimme, die vor dem inneren Auge das Wien der Zukunft entstehen lässt.

Mi 14.10. bis Sa 17.10., Mi 21.10. bis Sa 24.10. sowie Do 29.10. bis Sa 31.10., jeweils 17:00 Uhr
, WUK performing arts unterwegs

Performance, Tanz, TheaterFestPartyPerformance

10 Jahre GenderCrash! The End.

Wir feiern 10 Jahre GenderCrash und verabschieden damit ein Format, dessen Einzigartigkeit uns fehlen wird. Doch ein letztes Mal geben wir uns dem Rausch eines GenderCrash-Abends hin, bis laut Sperrstunde gerufen wird und alle von ihren zugewiesenen Sitzplätzen glücklich und beseelt der Nacht übergeben werden.

Sa 17.10.2020, 21:00 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformance

Raúl Maia: receptacle

Du betrittst den Theaterraum. Du siehst einen Stuhl in einer Kabine und setzt dich hin. An der Wand hängt ein Kopfhörer, den du aufsetzt. Auf dem Boden des weißen Raumes siehst du Körper. Zuerst scheinen sie völlig still zu sein. Aber nach einer Weile merkst du, dass sich ihr Fleisch bewegt. Als ob sie sich nicht mehr durch ihren Knochenbau bewegen könnten, sondern nur noch durch ihr Fleisch, ihre Organe.

Do 29. bis Sa 31.10., 19 Uhr
, Projektraum

Performance, Tanz, TheaterAusstellungInstallationWorkshopZeitgenössischer Zirkus

Rahmenprogramm

Während ON THE EDGE #10 - festival für experimentelle Zirkuskunst findet ein ausführliches Rahmenprogramm statt, das von Ausstellungen und Installationen bis hin zu Workshops und Künstler_innengesprächen reicht.

Sa 14. bis Sa 21.11.
, Foyer

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

Julian Vogel: CHINA SERIES #6

Aus Metallstangen und Keramikdiabolos lässt Julian Vogel ein überdimensionales Mobile entstehen. Die Konstruktion, die in ständiger Bewegung bleibt, verändert die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Alles ist in ständiger Bewegung - aber nichts ist ewig.

Sa 14.11. bis So 15.11., 18 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

Le Manège

mit Ariane Oechsner, Aurelia Eidenberger, Christoph Schiele und Sebastian Berger

Vier Wiener Zirkuskünstler_innen erhalten eine Carte Blache, indem sie bereits vorhandenes oder neu entwickeltes Material hinsichtlich einer Raumverschiebung untersuchen.

Sa 14.11. 19:30 Uhr sowie So 15.11., 15 und 19:30 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

Acrobalance: Extreme Symbiosis

Das Leben als Paarakrobat_in basiert auf Vertrauen. Ein fragiles Vertrauen, das ständig herausgefordert wird. In ihrer Performance geben Acrobalance Einblick in ihr Schaffen.

Di 17. bis Mi 18.11., 18 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

Andrea Salustri: Materia

Styropor als Medium auf der Bühne. Ein Tanz der Objekte, der die Rolle des Darstellers hin zum Vermittler verschiebt.

Di 17. sowie Mi 18.11., 19:30 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

ego portrait: Out-Side-In

Teil des Kurzstückabends

Eine neue Bewegungssprache, basierend auf Tanz und Zirkus, die über herkömmliche Dimensionen des Theaters hinwegdenkt.

Fr 20. sowie Sa 21.11., 19 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

Jörg Müller: Mobile

Teil des Kurzstückabends

Scheinbar schwebend hängen fünf lange Metallröhren im stillen Raum. Der Künstler setzt sie in Bewegung. Mal trunken kreisend, mal stürmisch wirbelnd, mal lautlos und mal zum Klingen gebracht, zeichnen er und die Stäbe ein einzigartiges, hypnotisches und performatives Kunstwerk.

Fr 20. sowie Sa 21.11., 19 Uhr

Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus

Familiar Faces: Surface

Was geschieht, wenn man Akrobat_innen den festen Boden unter den Füßen entzieht?

Fr 20. sowie Sa 21.11., 21 Uhr


Magazinartikel WUK performing arts

Im WUK Magazin geben wir Einblick in unsere Produktionen und sprechen mit den Künstler_innen über ihre künstlerischen Zugänge.

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