© Marija Šabanović

WUK performing arts

WUK performing arts zeigt performative Kunst für das neue Wien, das Wien, das in den letzten Jahren einen breiten internationalen Zuzug erlebt hat. Alle Künstler_innen, die WUK performing arts in der Produktion unterstützt, kommen aus einem internationalen Kontext und haben Wien zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt. Im Zuschauer_innenraum und auf der Bühne sind eine ganze Reihe von Sprachen vertreten, die in der Stadt gesprochen werden, und die unterschiedlichen Zugehörigkeitsgruppen, die Wien ausmachen.

WUK performing arts realisiert interdisziplinäre Projekte, Produktionen und Formate, die zwischen Performance, bildender Kunst, Musik, Tanz, Theater, Choreografie, Digitalität, Text, Sound und Video oszillieren. In Form von Koproduktionen, Kooperationen, Gastspielen oder Formaten, die eigens für WUK performing arts entstehen, bietet es Künstler_innen aus der Performancekunst Zeit, Raum, Öffentlichkeit und Unterstützung für das Entwickeln und Realisieren ihrer Projekte. WUK performing arts steht für Risiko, für das Experiment und für Vertrauen ins Unbekannte. Künstlerische Freiheit steht an erster Stelle.

Wir freuen uns auf Sie! Wir freuen uns auf Euch!

Esther Holland-Merten (Künstlerische Leitung)
und Ulli Koch (PR & Marketing)

Performance deals with the present. And the present is the only reality we actually have.
Marina Abramovic, Oktober 2017

Neue künstlerische Leitung

Wir freuen uns sehr, dass Andreas Fleck als neuer künstlerischer Leiter von WUK performing arts bestellt wurde. Andreas Fleck ist bereits seit vielen Jahren eng mit WUK performing arts verbunden und wird ab Mai 2023 seine Tätigkeit im WUK aufnehmen. „Neben der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit lokalen Künstler_innen und Kollektiven der Wiener Performance-Szene möchte ich mich auf nachhaltige Probe- und Produktionsbedingungen fokussieren und im Austausch mit Aktivist_innen an einer solidarischen Zukunft mitwirken. Dafür ist das WUK die optimale innerstädtische, unabhängige und widerständige Institution."schreibt Fleck in seinem künstlerischen Konzept für die Zukunft von WUK performing arts.


Spielplan 2022 | 2023

Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

Der Betrieb: The Democratic Season

a project initiated by Alexander Gottfarb and Anna Maria Nowak/ Archipelago

Tanz und Choreographie sind Denk- und Arbeitsprozesse. Diesen Ansatz verfolgt das sich immer wieder neu zusammensetzende Kollektiv Archipelago unter der künstlerischen Leitung von Anna Maria Nowak und Alexander Gottfarb konsequent in seiner Arbeit. Nun hat das Kollektiv ein Raum am Vogelweidplatz angemietet, um diesen Ansatz tänzerisch und choreographisch zu erproben. Im zweiten Teil widmet sich das Kollektiv dem Thema Demokratie.

Mi 15.2. bis Sa 1.4.2023 | Öffnungszeiten: Mi bis Fr 13 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 19 Uhr
, WUK performing arts unterwegs

Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

Daphna Horenczyk: Passage - rehearsal for birthing and dying

Fünf Performer_innen und ein Musiker durchlaufen einen geburts- und sterbeähnlichen Zustand. Sie befinden sich in einem transzendentalen Bewusstseinszustand, der das Gebären und Sterben begleitet, ein Zustand, der die gesamte Existenz ins Hier und Jetzt zwingt und in dem Schmerz und Angst zu materiellen Quellen der Inspiration werden.

Mi 15. bis Do 16.2., 19:30 Uhr; Fr 17.2.2023 21 Uhr
, Projektraum

Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

Olivia Hild: _melt_

_melt_ ist eine Choreografie für drei Performer_innen und eine_n Musiker_in, die den Zustand des Schmelzens erforscht. Auf einer szenografischen Skulptur, die im Raum entsteht, bewegen sich die Performer_innen in den minimalen Bewegungen des Schmelzens: sanfte Erschütterungen, Verschiebungen in der Nähe, winzige Risse und Fallen.

Fr 17. und Sa 18.2., 19:30 Uhr
, Saal

Performance, Tanz, TheaterPerformanceStreaming

Thomas Jelinek: The Game

Spielen ist ein kulturbildender Faktor. Aus dem Spiel heraus entstehen Regeln und Strukturen, die der Bildung von Kultur zu Grunde liegen. In "The Game" betrachtet das temporäre Kollaborativ rund um Thomas Jelinek die Frage, ob die Faktoren, die uns dem Weltuntergang näherbringen, mit Spaß besser bewältigt werden können als mit Panik.

Sa 25.2.2023, 19:30 Uhr
, Saal

Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

makemake produktionen: UNISONO

Von Einklang zu Norm, von Norm zu Einklang

Die Faszination der Gleichzeitigkeit, die Kraft des Kollektivs, die Ambivalenz eines Wir. UNISONO spürt die Zwiespältigkeit auf. Entscheiden die Teile einer Gruppe noch oder sind sie verschmolzen zu einer anonymen Masse? Vier Performer_innen spüren den Einklang auf, um dazwischen zu tönen. Sie suchen nach der Gleichzeitigkeit, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wenn das Bild kippt, wird die Ambivalenz sichtbar.

Mi 1. bis Mo 6.3.2023
, Projektraum


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