WUK performing arts

WUK performing arts, als eine von vier Programmsparten der WUK Kultur, bespielt mit unterschiedlichen Formaten den WUK Saal, das Foyer, den Projektraum, manchmal den Innenhof und immer wieder auch den Stadtraum außerhalb der ehemaligen Lokomotivfabrik in der Währinger Straße 59. Wir schaffen damit Sichtbarkeit für eine lebendige freie Tanz- und Performance-Szene und interessieren uns dabei besonders für interdisziplinäre Formate an den Schnittstellen Tanz, Performance, Installation, Lecture, Konzert, Party, Videokunst und ortsspezifischen Arbeiten. Mit unserem Programm reflektieren wir die Ideen und Themen einer internationalen Großstadt, ihrer Bewohner*innen und ihrer Künstler*innen. Wir spüren diesen nach, gestalten sie mit und lassen sie in den Räumlichkeiten des WUK wirken.

Coming up

Performance, Tanz, Theater,  Performance

Lisa Hinterreithner: many in a bed

Performance / Partizipative Fassung

In der Performance many in a bed der österreichischen Choreografin Lisa Hinterreithner geht es um die lustvolle Begegnung mit Pflanzen und Erde, um spielerische Intimität. Allerdings nicht auf das Zwischenmenschliche beschränkt. In many in a bed begegnet das Publikum Formen von artenübergreifenden Affären irgendwo zwischen Blütezeit und Verwesung. Wie so oft in Hinterreithners Arbeiten ist es eine spielerische Neugierde, die sie und die Performer*innen Magdalena Forster, Theo Emil Krausz und Carla Rihl antreibt.

Fr. 16. & Sa. 17. Oktober 2026 | 19:30 Uhr
, Projektraum

Performance, Tanz, Theater,  Performance

God's Entertainment: DOUBLE TROUBLE

vis-à-vis Performance | God’s Entertainment

Ein Körper sieht seinen Doppelgänger. Der Doppelgänger sieht zurück. Zwei Welten stehen sich gegenüber. Sie wiederholen sich, verschieben sich, geraten aus dem Takt. Was eben noch vertraut war, erscheint plötzlich fremd. Werden zwei Bilder oder Formen gleichzeitig präsentiert, können unsere Augen nicht anders, als zu versuchen, beide zu erfassen. Die Gegenwärtigkeit erweist sich dabei nicht länger als stabiles Fundament der Wahrnehmung, sondern als Effekt eines fluiden Spiels der Differenzen, Kopien und Verzerrungen.

Mit DOUBLE TROUBLE laden God’s Entertainment dazu ein, einer Vielzahl widersprüchlicher Ichs und Perspektiven in Endlosschleife zu begegnen. Die Performance verweigert sich der linearen Darstellung und wird stattdessen zur Manifestation einer fragilen Route des Blicks. Was sehen wir – und was entgeht uns, während wir sehen? Die Kunst des Doppelten lässt uns beobachten, wie wir selbst beobachten.

So wird die Performance – frei nach Naomi Klein – zu einem trip into the Mirror World, wo sich Realitäten und Identitäten multiplizieren, wo sich Ideologien und Wahrheiten spiegeln und die Grenzen zwischen rechts und links, richtig und falsch, Fakt und Meinung verschwimmen. Wahrnehmung ist Perspektive. Der Blick wird zur Regie. Eine Entscheidung. Ein Schnitt. Hier oder dort. Und irgendwo dazwischen: Du, das Publikum.

Do. 5., Fr. 6. & Sa. 7. November 2026 | 19:30 Uhr
, Saal

Performance, Tanz, Theater,  Performance

Els van Houtert: Necessarium

Necessarium handelt von den kleinen Ritualen, die Teil unseres Alltags sind. Es sind Routinen, die wir so oft ausführen, dass sie uns kaum noch bewusst sind. Wir entwickeln Beziehungen zu gewöhnlichen Gegenständen, Räumen und Gewohnheiten. Sie mögen belanglos wirken, doch sie tragen Erinnerungen, Wünsche und persönliche Geschichten in sich. Die Solo-Performance verwandelt das Badezimmer in einen Ort des Rituals, der Berührung und Verwandlung. Dabei untersucht Els van Houtert die verschiedenen Bedeutungsebenen des Badezimmers und erforscht, wie wir uns verhalten, wenn niemand zusieht.

Do 12.11. & Fr 13.11.2025 | 19.00
, Projektraum

Performance, Tanz, Theater,  Performance

HUGGY BEARS DAYS 2026

Das Mentoringprogramm HUGGY BEARS unterstützt 2026 Nachwuchskünstler*innen aus der performativen Kunst bei der Realisierung eines Projekts.

Do 12.11. & Fr 13.11. // Sa 14., So 15. & Mo. 16.11.

Die Solo-Performance To Beauty Behold erforscht, wie Trauer, Akzeptanz und Freude am Dasein zugleich in einem Raum und in einem Menschen bestehen können. Die Bewegungen entfalten sich in Anspannung und Leichtigkeit, wechseln zwischen Traurigkeit, Verletzlichkeit, Wut, Zorn und Humor. Eine Orange als Symbol für Kindheit und Nostalgie verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Die Performer:in folgt den Spuren der Trauer – wie sie sich anfühlt, wo sie ihren Platz findet und wie sie sich durch den Körper bewegt.

Do 12.11. & Fr 13.11.2025 | 20.30
, Saal

Performance, Tanz, Theater,  Comedy,  Performance

PCCC* #29: MOTHER!

Vienna's First Queer Comedy Club

Vienna's First Queer Comedy Club - hosted by Denice Bourbon - is back at WUK!

Mo 16.11.2026, 19.30 Uhr
, Saal


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