© Apollonia Bitzan

WUK performing arts

WUK performing arts, als eine von vier Programmsparten der WUK Kultur, bespielt mit unterschiedlichen Formaten den WUK Saal, das Foyer, den Projektraum, manchmal den Innenhof und immer wieder auch den Stadtraum außerhalb der ehemaligen Lokomotivfabrik in der Währinger Straße 59. Wir schaffen damit Sichtbarkeit für eine lebendige freie Tanz- und Performance-Szene und interessieren uns dabei besonders für interdisziplinäre Formate an den Schnittstellen Tanz, Performance, Installation, Lecture, Konzert, Party, Videokunst und ortsspezifischen Arbeiten. Mit unserem Programm reflektieren wir die Ideen und Themen einer internationalen Großstadt, ihrer Bewohner*innen und ihrer Künstler*innen. Wir spüren diesen nach, gestalten sie mit und lassen sie in den Räumlichkeiten des WUK wirken.

Coming up

Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

Ehsan Hemat: Everything brings us back to the body

[8:tension] Young Choreographers’ Series

Ein Duett zwischen Mensch und Kupferplatte. Außerirdisch mutet das große, polierte Objekt an – stammt aber aus tiefster Erde, aus Tagebauminen in Afrika und den Amerikas. In sich trägt es Geschichten menschlicher wie ökologischer Ausbeutung, denen Ehsan Hemat sich mittels Bewegung, Klang und Stimme nähert. Dabei schafft er eindrucksvolle Bilder: lässt das Kupfer aufflammen im Dunkeln, duckt den eigenen Körper hinter der Platte weg, erstrahlt dann wieder im Licht ihrer Reflexion. Der Titel, der als Motto für das Festival als Ganzes stehen könnte, zitiert den postkolonialen Theoretiker Achille Mbembe: Everything brings us back to the body.

Sa 1.8., 21:00 Uhr & Mo 3.8.2026, 19:00 Uhr
, Saal

Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

Gabrielle Levie: Winter Quarters

[8:tension] Young Choreographers’ Series

Schrille Hauptfiguren und soziale Netzwerke, die jede Kleinigkeit mediale Saltos schlagen lassen, bringen unserer politischen Gegenwart immer öfter Vergleiche mit dem Zirkus ein. Doch Gabrielle Levie genügt es nicht, die Welt für verrückt und damit für undurchschaubar zu erklären. Stattdessen tritt sie selbst in die Manege und legt die Mechanismen des Spektakels frei. Inspiriert von den historischen Zirkussen des 19. Jahrhunderts kreiert Levie ein „verzerrtes Märchen“, in dem u. a. ein humanoider Nussknacker, ein Showgirl und ein Zebra Aufschluss geben über unseren ganz normalen Wahnsinn.

Mo 3.8., 21:00 Uhr, Di 4.8. 21 Uhr & Mi 5.8.2026, 19:00 Uhr
, Projektraum


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