HANDS UP

Eine Zeichnung zeigt eine Figur, die Kopfhörer trägt

HANDS UP

Wie ist es, gehörlos zu leben? Teilnehmer_innen des Jugendcolleges besuchten die Ausstellung von equalizent.

Beitrag von StartWien - Das Jugendcollege

Teilnehmer_innen von StartWien – Das Jugendcollege waren zu Besuch bei HANDS UP, einer Erlebnis-Ausstellung über das Thema Gehörlosigkeit von equalizent. In der Ausstellung ging es darum, die Besucher_innen für den Alltag, die Barrieren, die Erfolge gehörloser Menschen zu sensibilisieren und zu informieren.

Durch die Ausstellung wurden viele Jugendliche angeregt, darüber zu sprechen, dass es auch in ihrem Umfeld Menschen mit Hörbeeinträchtigungen gibt und sie zum Teil auch Gebärdensprache verwenden oder doch erkennen. Einige der Teilnehmer_innen habe auch sehr rasch die gezeigten Gebärden gelernt. 

Zwei Gruppen erzählen nachfolgend von ihren Erlebnissen in der Ausstellung:

Gruppe 1
Wir haben am 10. Juli die Ausstellung HANDS UP im Schottenstift besucht. Unser Führer hat uns sehr freundlich und humorvoll durch die Ausstellung begleitet. Diese ist sehr interaktiv gestaltet. Es gibt Mitmach-Aktivitäten in der Gruppe und auch Touchscreen-Stationen. Obwohl die Texte auf den Schautafeln oft unsere Deutschkenntnisse überstiegen haben, konnten wir fast alles gut verstehen. Besonders hat uns der Besuch der Disko mit dem Karaoke gefallen. Die Führung hat eine Stunde gedauert.

Gruppe 2
Am 03.08.2018 gingen wir, die Schülerinnen und Schüler des Jugendcolleges, in die HANDS UP Ausstellung. Wir wurden dort ganz herzlich von unserem Guide empfangen und gingen gemeinsam mit ihm in den Keller des Gebäudes, wo sich die Ausstellung befindet.
Gleich zu Beginn bekamen wir Kopfhörer, sodass wir kaum noch etwas hören konnten und wo uns mitgeteilt wurde, dass wir nicht sprechen dürfen. Der freundliche Guide sprach nur in Gebärden mit uns, trotzdem konnten wir ihn sehr gut verstehen.

In der Ausstellung gibt es verschiedene Stationen, wo wir zunächst Informationen über Begriffe wie: „Gehörlosigkeit“, „Taubstummheit“, „Gebärden“ und wie viele Menschen davon in Österreich, aber auch weltweit betroffen sind, bekamen.
Uns wurde auch die Gebärdensprache beigebracht und im Anschluss spielten wir Stille Post, wo wir uns gegenseitig Alltagssituationen in Gebärden, nacherzählen mussten. In der Ausstellung lernten wir auch, wie gehörlose Menschen sich in verschiedenen Alltagssituationen zurechtfinden müssen und durften am Schluss auch noch tanzen.

Der Besuch der Ausstellung war sehr interessant und hat uns sehr gut gefallen und ganz viel Spaß gemacht. Wir würden gerne die Ausstellung jederzeit wieder besuchen und sie auch anderen Leuten empfehlen.

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