Preis

€ 20 | 16 | 12

Ort

Saal

(c) Alejandra Barragan
Performance, Tanz, TheaterPerformanceZeitgenössischer Zirkus
ON THE EDGE festival für experimentelle Zirkuskunst

Jörg Müller: Mobile

Teil des Kurzstückabends
Abgesagt

Vor über einem Jahr begannen wir mit der Planung des Novembers 2020. Es sollte ein Monat werden, in dem wir für zwei Wochen unser funkelndes Gold gegen ein kräftiges Pink tauschen und das WUK in einen Ort der zeitgenössischen, experimentellen Zirkuskunst verwandeln. Elena Lydia Kreusch und Arne Mannott vom Verein KreativKultur haben ein Programm kuratiert, das neue Impulse für zeitgenössische Zirkuskunst in die Stadt gebracht hätte. Geladen waren Künstler_innen aus Belgien, Schweden, Italien, der Schweiz, Frankreich und Wien. Wie bei so vielen Dingen, ist es auch hier die COVID-19 Pandemie, die unsere Pläne durchkreuzt hat. Aufgrund der neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie müssen wir das Festival für dieses Jahr absagen.

Mobile ist ein zeitloser Tanz, ein Moment purer Poesie. Scheinbar schwebend hängen fünf lange Metallröhren im stillen Raum. Leise betritt Jörg Müller die Bühne. In einem kontinuierlichen tänzerischen Dialog bewegt sich der Künstler mit und zwischen diesen hängenden, fliegenden und schwebenden Röhren, die, wenn sie sich treffen oder von ihm angeschlagen werden, tönen wie ein riesiges Glockenspiel. 
Mal trunken kreisend, mal stürmisch wirbelnd, mal lautlos und mal zum Klingen gebracht, zeichnen er und die Stäbe ein einzigartiges, hypnotisches und performatives Kunstwerk.

Die Beteiligten

Jörg Müller, 1970 in Bayern geboren, schloss 1994 sein Studium der Zirkuskünste am CNAC ab, aus dem er mit "mobile" hervorging. Seitdem schuf er "c/o" und "noustube" - (Arbeit in einem 3 Meter hohen Wasserglas); "PRE #1" und "PRE #2.2" mit Jess Curtis (Aufführung zwischen Zirkus, Tanz und Wissenschaft) und hat mit Noémi Boutin (Bach-Suiten und Jonglage) das Werk "Sarabande"geschaffen.

Er arbeitet (in Zirkus, Tanz, Theater, Musik, Performance) unter anderem mit Pierre Doussaint, Mads Rosenbeck, Thierry André, Jérôme Thomas, Le Cirque Plume, Philippe Goudard, Francois Cervantes, Kitsou Dubois zusammen, Francois Verret, Jacques Rebotier, Philippe Découflé, Odile Duboc, Valerie Lamielle, Yoann Bourgeois, Martin Schwietzke/Les Apostrophés, Gulko/Cahin-Caha, Jeanne Mordoje, Nikolaus Holz/Christian Lucas, Roland Auzet, Julie Nioche, Mark Tompkins, Pedro Pauwels, Cie Anomalie, Akosh Szelevényi, Haim Adri/Sisyphe Heureux, Chiharu Mamiya, François Merville, Jess Curtis, Ondrej Adamek, Noemie Boutin, Peter Corser, Jean-Paul Autin, Steven Cohen, Karim Sebbar, Cendrine Gallezot, Keith Hennessy, Camille Boitel, Jean-Benoît Mollet, Hyacinthe Reich, Vincent Peter, Didier Manuel, Jean-Emmanuel Belot, Noemie Lambert, Samuel Dutertre, Sky De Sela und Sabrina Marlier.

Durch die derzeitigen Bestimmungen zur Eindämmung von Covid 19 werden viele Positionen des Festivals in leicht abgewandelter Form und unter Berücksichtigung geltender Sicherheitsregelungen stattfinden. Sie wurden ursprünglich gerade wegen ihrer freien Raumkonzepte und ihrem Interaktionsgrad mit dem Publikum ausgewählt, müssen jedoch, um überhaupt stattfinden zu können, adaptiert werden. Uns ist es wichtig, diese Positionen sichtbar zu machen und so versuchen wir gemeinsam mit den Künstler_innen die bestmöglichen Realisierungslösungen zu finden, um der Essenz all ihrer Arbeiten gerecht zu werden.

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