Preis

€ 20 | 15 | 10

Ort

Projektraum

© Sophie Pölzl
Performance, Tanz, TheaterPerformance

Jan Machacek: blind spot light

Medienperformance

blind spot light ist eine audio-visuelle Reise, in deren Zentrum die Gegensätze von Klarheit und Unschärfe stehen. In seinem Solo manipuliert Jan Machacek die Konturen von Körpern und Räume und untersucht zugleich die blinden Flecken der eigenen Wahrnehmung. Die Performance ist inspiriert von Ingeborg Bachmanns Erzählung Ihr glücklichen Augen (1972). Die Protagonistin der Geschichte hat eine starke Sehschwäche. Sie weigert sich jedoch eine Brille zu tragen und nimmt ihre Umgebung nur verschwommen wahr. 

Machaceks Performance fragt, wieviel Klarheit wir über uns und unser Leben gewinnen können. In einem Mix aus Fiktivem und Autobiografischem werden unsere Vorstellungen von Wirklichkeit strapaziert, um ein nicht-hierarchisches Miteinander von Raum, Projektion, Text und Körper zu ermöglichen. Zum Score von Angélica Castelló und im Licht von Bartek Kubiak schafft blind spot light Effekte von digitaler und analoger Unschärfe und lädt dazu ein, den eigenen Augen nicht zu trauen.

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Den eigenen Augen nicht trauen

Jan Machacek über "blind spot light"

Die Beteiligten

Jan Machacek (* 1975) ist Medienkünstler und Performer.

Er hat in Wien und Karlsruhe Bildhauerei und Bühnenbild studiert. Seine Bühnenarbeiten sind Schnittmengen von Raum, Körper und Projektion. Dabei beschäftigt ihn die Frage nach individuellen Handlungsspielräumen in einer von audio-visuellen Medien und Informationen dominierten Wirklichkeit. Machaceks Arbeiten waren u. a. bei den Wiener Festwochen, im Marstall (München) und im Museo Chopo (Mexiko City) zu sehen. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, z. B. beim Flexfestival, Gainesville, bei der Diagonale, Graz und mit dem International Prize for Performance in Trento. Zuletzt arbeitete er mit dem Choreografen Georg Blaschke (ani_male) und dem Musiker und Programmierer Oliver Stotz zusammen (EWIGE 80er). 2021 hat er im CENART in Mexiko City die Live-Videos für den Theatermonolog Cruzando Geografias gestaltet (Regie: Kaveh Parmas).

Angélica Castelló wurde in Mexiko geboren, wo sie ab dem 15. Lebensjahr am Conservatorio Nacional de México Musik studierte (Hauptinstrument Blockflöte). Von 1991 bis 1997 lebte sie in Montreal und setzte an der Université de Montréal ihr Musikstudium fort. Danach war sie für drei Jahre am Conservatorium van Amsterdam. Seit 1999 lebt sie in Wien. Ihr Hauptinstrument ist die Subgroßbassblockflöte. Sie spielt aber auch eine große Auswahl an elektronischen Instrumenten, unter anderem Sampler, Synthesizer und Tonbandgeräte. Sie komponiert Werke für Ensembles und traditionelle Soloinstrumente sowie für elektroakustisches Instrumentarium. Seit einigen Jahren tritt Castelló auch mit installativen Arbeiten, die an der Schnittstelle zwischen Musik, Performance und bildender Kunst angesiedelt sind, hervor und spielt regelmäßig Konzerte improvisierter MusikIm Herbst 2022 hatte ihr performatives Musikthetarestück RED ROOMS bei Wien Modern Premiere.

Bartek Kubiak Licht Design/Animationsfilm - Master im Fach Animationsfilm in der Ecole Superieure des Arts Visuels, la Cambre in Brüssel. Ab 2001 Lichtdesign im Bereichen Performance, Tanz, Theater, Figurentheater und Musik u.a., Rebekah Wild, Nikolaus Habjan, Georg Blaschke, Jan Machacek, Barbara Spitz, Suzanne Lietzow, Magda Marszalkowska, Asher O'Gorman, Oleg Soulimenko, Kun Chen Shih, Akemi Takeya, Barbara Krauss, Soap & Skin, Maraskino, Seelomat, Schuberttheater (Figurentheater), Theater in der Josefstedt, Schauspielhaus Graz, WUK, TAG, TQ, Brut,... Lichttechnische-und-Technischebetreuung u.a. bei der Wiener Festwochen, ImPulsTanz, Hyperreality und Tollwood Festival (München), Mitbegründer von Trick-my-Film, Hut/Baldachin und von Lumières du sous-terrain.

Hanna Hollmann ist bildende Künstlerin und Kostümbildnerin. Hollmann hat für einige Produktionen von Georg Blaschke die Kostüme entworfen. Ausbildung: 2006 UdK, Berlin, 2002 Wimbledon School of Art, London, 1999-2006 Studium an der Universität für Angewandte Kunst Bühnenbild bei Prof. Bernhard Kleber, 1998-2005 Studium an der Universität für Angewandte Kunst Malerei bei Prof. Christian Ludwig Attersee. Auszeichnungen / Stipendien (Auswahl): Artist in Residence: Mullegama Art Center, Sri Lanka, 2018; Teilnahme an der Colombo Art Biennale, 2012

Gin Müller ist Dramaturg_in, Theaterwissenschafter_in, Performer_in und Queer-Theoretiker_in. Gin Müller ist Lektor_in am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaften der Universtät Wien, war Teil der queeren Performanceband SV Damenkraft (gemeinsam mit Sabine Marte, Christina Nemec und Katrina Daschner) und ist Mitbegründer_in der VolxtheaterKarawane, mit der Gin Müller Theater als Eingriff in den öffentlichen Raum begriff. Gin Müllers Arbeiten suchen nach dem Zusammenhang zwischen Melodrama, Telenovela und Rebellion im Kontext einer inszenierten globalen Medienwelt, sind große ideologische Entwürfe und kleine Rebellionen gegen die Kontrollgesellschaft oder freie Bearbeitung und Konfrontation mit queeren Texten, Motiven, Personen und unterschiedlichen geschlechtlich-subversiven Verkörperungsanordnungen.

Frans Poelstra erhielt seinen Abschluss an der Theaterschule (SNDO) in Amsterdam. 2003 begann er mit dem Performer/Autor Robert Steijn zusammenzuarbeiten. Sie präsentierten ihre Stücke in Theatern, Galerien und auf Festivals in Europa und den USA; in Österreich u.a. im Tanzquartier Wien, brut und beim steirischen herbst. Seit 2004 lebt er in Wien und arbeitet neben Robert Steijn mit lokalen Künstler_innen zusammen, darunter Andrea Maurer, Simon Mayer, Christine Gaigg, Navaridas & Deutinger, MAD Tanzcompagnie und der Jugendtheater-compagnie schallundrauch agency. Außerdem kreiert er Solo-Performances, die meist auf autobiografischem Material beruhen, meist Tanz, (Live) Musik, Video und Text kombinieren und das Publikum zum nachdenken bringen: „Träume ich? Ist das wirklich möglich oder akzeptabel?“.

Chris Janka ist Musiker, Künstler und Maschinenbauer.
Arbeitsauszüge:
- Konstruktion von Gelitins „otto-volante“, Mailand
- Ausstellung mit liquid loft in Barcelona
- Ausstellung „Es fliegt“ ZOOM Kindermuseum
Er hat für Jan Machaceks Performance CLOSEUPLAND (2009) einen raumfüllenden Kamerakran gebaut. Weiters hat er Maschinen und Bühneapparate für Machaceks Produktionen shadow replay und Multitasking Diaries umgesetzt.

 

Tickets

Mit der Saison 2022 | 2023 führen wir ein Wahlpreissystem ein. Das heißt, ihr, unser Publikum, entscheidet selbst, wie viel ihr zahlen könnt. Zur Auswahl stehen € 20, € 15 und € 10. Weitere Informationen zu unserem Wahlpreissystem findest du hier.

Mach dir einen schönen Abend im WUK und gönn dir ein Kombiticket für Otmar Wagners "FIT FOR FUTURE" und Jan Machaceks "blind spot light". Bei Kombitickets gilt das Wahlpreissystem € 25, 20, 15.

App ins WUK! Mit der TicketGretchen-App noch schneller Karten sichern.

Inhaber_innen eines Kulturpasses melden sich mit ihren Kartenwünsche sowie einem Scan oder Foto des gültigen Ausweises bitte bei performingarts@wuk.at.

Die Abendkassa öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn und befindet sich im Haupteingang des WUK. Bitte beachte, dass an der Abendkassa ausschließlich Bar gezahlt werden kann.

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