Preis

€ 20 | 15 | 10

Ort

Saal

© Anna Stöcher
Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

DANS.KIAS & GUESTS: Inhabit the Impossible

A cross-disciplinary Field-Performance & Workshop & GUEST-PERFORMANCE

Die Choreografin Saskia Hölbling und der Philosoph Arno Böhler haben für Inhabit the Impossible Zeug_innen des Impossiblen eingeladen, die bereit sind, in ungewohnten Kooperationen zwischen Kunst, Philosophie und Physik über die Grenzen ihrer Disziplinen hinauszugehen, um Kraft einer gemeinsam geteilten Praxis, die sich über ein ganzes Jahr erstreckt, singuläre Begegnungen mit dem Impossiblen zu ermöglichen.

Mythologie und Science-Fiction reichen einander die Hand, Phänomene abseits unseres Vorstellungsraums eröffnen neue Möglichkeiten und zwischen Intuition, Gedankenblitzen und flüchtigen Formeln des Lebens entstehen neue Lebensräume. Wir laden ein, diese Habitate des Unmöglichen mit uns zu erfahren.

Mit Inhabit the Impossible ging DANS.KIAS das Wagnis ein, das Unvorstellbare, das Unmögliche in den Mittelpunkt eines transdisziplinären Projektes zu stellen.

Seit dem Frühjahr 2021 besprechen sich die Choreografin und Tänzerin Saskia Hölbling und der Philosoph Arno Böhler dazu regelmäßig und luden in Folge Menschen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Hintergründen ein, Gedankenräume zu öffnen und dem Habitat des Unmöglichen Boden zu bereiten. Gemeinsam mit den Tänzer_innen Ardan Hussain und Leonie Wahl, der Medienkünstlerin Evi Jägle, der Quantenphysikerin Tanja Traxler sowie dem Videokünstler Kay Walkowiak und dem Musiker und Komponisten Heinz Ditsch wurden neue künstlerische Strategien entwickelt und die Möglichkeiten des Unmöglichen ausgelotet.

Zwischen Intuition, Gedankenblitzen und flüchtigen Formeln des Lebens entsteht Neues inspiriert durch alte Mythologien und Phänomene abseits unseres Vorstellungsraums.

Mythologie und Science-Fiction

Und selbst der Natur scheinen Berührungen mit dem Impossiblen nicht fremd zu sein: virtuelle Teilchen, Quantenvakuum-Fluktuationen, Schwarze Löcher. Mythologien der Physik, die in dieser Field-Performance auf Mythologien der Religion und Philosophien stoßen werden, in der Khronos regiert: Der Gott der Zeit, der sich chronologisch fortschreibt, indem er alles, was war, chronisch wiederkehren lässt. Eine Kunst und Philosophie des Unmöglichen muss offenkundig beides zugleich sein: Mythologie und Science-Fiction,” sagt Arno Böhler, wissenschaftlicher Leiter von Inhabit the Impossible.

Tanz der unmöglichen Möglichkeiten

Die Fülle ganzer Welten verschachtelt sich ineinander: In Inhabit the Impossible fliegt das Unmögliche im leeren Raum. Es schwirren in diesem Leerraum die Dinge der Welt oder des Universums. Nur Bruchstücke, nie als Ganzes, sonst wären sie schon vorhanden. 

"Mich fasziniert an dieser Arbeit, den Körper ins Unmögliche zu denken – in Räume, wo die Sprache sich aus dem Körper heraus formuliert. Durchdrungen von Mythologien und anderen Gedankenkonzepten zwischen Himmel und Erde, Gedankenblitzen und Wiederholungen, Fiktion und Realität, wie aus einem schwarzen Loch winkend, oder mitten drin. Jedenfalls aber ohne Angst durch Veräußerung die Freiheit im Kopf zu verlieren. Angenehm bodenlos, völlig aufgelöst und mental beflügelt. Wir wollen das Habitat des möglichen Unmöglichen verkörpern,” beschreibt die künstlerische Leiterin Saskia Hölbling ihren Zugang zu Inhabit the Impossible.

Ständige Neu-Annäherung an das Im-possible

"Für Inhabit the Impossible habe ich eine Matrix entwickelt, die in ihrer Unbegehbarkeit die Bedingungen der Begehbarkeit freilegt. Ich möchte einen Übergang deutlich machen, der von der Virtualität zur Aktualität führt. Daher die Annahme, dass sich das Im-possible bewohnen lässt. Es ist das Sich- Wandelnde am Zukünftigen, es ist das x, das das Kommende antreibt zu Kommen,” erläutert die Medienkünstlerin Evi Jägle. 

In ihrem Beitrag geht Jägle der Frage nach, wie sich dieser Ungewissheits- Horizont ausdrücken lässt. Sie geht davon aus, dass das Im-possible verknüpft sein kann mit einer ständigen Neu-Annäherung an die Übertragbarkeit von Analogem und Digitalem. Und einer Hintergrund-Anordnung, die die Möglichkeiten der Übertragung immer wieder von Neuem aufrollt und diese Übertragung zum Gegenstand machen kann.

Neue Formen der Gemeinschaft

Der konzeptionelle Ausgangspunkt des Videokünstlers Kay Walkowiak mit seinen künstlerischen Beiträgen für Inhabit the Impossible sind die sich mehrenden Sehnsüchte nach der Entwicklung von imaginären Alternativen zu einer als unbefriedigend empfundenen politischen und ökologischen Gegenwart in der heutigen Gesellschaft. 

"Meine künstlerische Strategie besteht darin, der Situation so zu begegnen, indem ich durch die Arbeiten die anthropozentrische Position verlasse und die Denkfigur der Koexistenz, Kollaboration und Symbiose eröffne. Es geht hierbei konkret um die Frage nach neuen Formen der Gemeinschaft und der Verbundenheit von menschlichen und nicht-menschlichen Lebensformen. Als Menschen existieren wir nicht bloß in Beziehung zu unserer Umgebung, sondern sind immer schon symbiotische Wesen,” erklärt Walkowiak seine Sicht auf die gemeinsam entwickelte Field-Performance.

Das Unmögliche bewohnen?

Tun wir das nicht unentwegt? Und was ist überhaupt möglich oder wirklich, unmöglich oder falsch?

Möglichkeit und Wirklichkeit werden meist als Dichotomie gedacht. Das heißt: Etwas ist entweder möglich, oder wirklich, aber nicht beides zugleich. Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit besteht immer dieselbe zeitliche Abfolge: Zunächst sind die Möglichkeiten, im besten Fall gibt es mehrere von ihnen. Zeitlich danach folgt die Wirklichkeit – sie ergibt sich aus einer der Möglichkeiten, alle anderen Möglichkeiten sind obsolet geworden, denn sie sind nicht wirklich geworden. Aber könnte es nicht auch ganz anders sein?

Der französische Philosoph Henri Bergson hat diese Frage aufgeworfen. Müssen sich Möglichkeit und Wirklichkeit stets gegenseitig ausschließen? Und könnte nicht auch einmal die Wirklichkeit zuerst dran sein, aus der sich in weiterer Folge Möglichkeiten ergeben?

Dazu meint die Quantenphysikerin Tanja Traxler: “In der Quantenphysik gibt es unterschiedliche Phänomene, die uns dazu motivieren, das althergebrachte Verständnis von Möglichkeit und Wirklichkeit zu überdenken. So ist zum Beispiel noch nicht restlos gewiss, ob virtuelle Teilchen tatsächlich existieren und auch stellt sich die Frage, was Existenz im Zusammenhang mit virtuellen Teilchen überhaupt bedeuten könnte. Wir können ihre Existenz zwar nicht direkt beweisen, aber wir können sie auch nicht ausschließen, niemals! Auch wenn sie keine Masse und nur eine allzu kurze Lebensdauer haben, verkörpern virtuelle Teilchen, wovon Henri Bergson und Gilles Deleuzes träumten: eine Teilchen, wovon Henri Bergson und Gilles Deleuzes träumten: eine Möglichkeitsform, die in ihrem Möglich-sein wirklich ist.”

Jyoti Dogra: Black Hole | Gastperformance

Eine Performance der indischen Künstlerin Jyoti Dogra (in englischer Sprache) über Mysterien und Ehrfurcht vor schwarzen Löchern und den roten Faden der Singularitäten.

Jyoti Dogra: Black Hole | Gastperformance
Do 19. bis Sa 21.1.2022
22 bis 23:30 Uhr
Saal

Vom 19. bis 21. Jänner zeigt die indische Performance-Künstlern Jyoti Dogra ihre Performance Black Hole im Anschluss an die Field-Performance Inhabit the Impossible. Dogras Beitrag widmet sich dem Phänomen der schwarzen Löchern, die unter kosmologischen Objekten einen besonderen Platz einnehmen und und bei Physikern als auch gewöhnlichen Menschen gleichermaßen ein Gefühl von Mysterium und Ehrfurcht hervorrufen.

Eine Frau, ein einzelnes weißes Laken und der Kosmos – das sind die drei Elemente, aus denen sich diese Arbeit zusammensetzt.

Ein gewöhnlicher Mensch beginnt, Ideen aus der theoretischen Physik zu erforschen, indem er sich in Theorien über Raum und Zeit vertieft, um eine größere Auseinandersetzung mit dem Universum und mit sich selbst zu finden.

Der Begriff der „Singularitäten“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück: sowohl die Singularität unserer Erfahrung des Selbst – vollständig eingeschlossen und nur für einen selbst zugänglich – als auch die Singularität innerhalb eines Schwarzen Lochs, einem Punkt, an dem Raum und Zeit in sich zusammenfallen und verschwinden. 

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Gemeinsam das Unmögliche passieren lassen

Saskia Hölbling über "Inhabit the Impossible"

Die Beteiligten

1995 gründete Saskia Hölbling ihre Compagnie DANS.KIAS. 25 Jahre später hat sie über 40 Werke geschaffen. Neben ihren eigenen Arbeiten kollaborierte sie auch immer wieder mit anderen Künstlern wie zum Beispiel mit Bob Wilson, Willi Dorner, Laurent Pichaud, Benoît Lachambre, Fabrice Ramalingom oder zuletzt mit der französischen Choreografin Anne Collod. Außerdem inszenierte Hölbling in Koproduktion mit der Wiener Taschenoper Werke von Luciano Berio für Wien Modern oder von Wolfgang Mitterer; als auch eine Choreografie für Iannis Xenakis Oresteia unter der Leitung von Carlus Padrissa für die Wiener Festwochen.

Ardan Hussainabsolvierte seine Tanzausbildung von 1993 bis 1996 an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Von 1996 bis 2001 arbeitete er als Tänzer in verschiedenen freien Produktionen u.a. mit Henrietta Horn und Mark Sieczkarek. Auch war er Tänzer im Folkwang Tanzstudio, beim Tanztheater der Städtischen Bühnen Münster und am Bremer Tanztheater. 2003 gründete er gemeinsam mit dem Choreografen Manuel Quero die Compagnie Manuel Quero. Ab 2004 arbeitete Hussain als organisatorischer Leiter des Tanztheaters des Staatstheaters Kassel, wurde später Geschäftsführer und Dramaturg am Tanztheater der Städtischen Bühnen Münster, wo er auch regelmäßig als Tänzer auftrat. Heute lebt und arbeitet er als Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge in Wien und ist seit „ corps à corps“ (2016) Ensemblemitglied von DANS.KIAS.

Arno Böhler ist Universitätsdozent am philosophischen Institut der Universität Wien (Habilitation 2004) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Gemeinsam mit Susanne Valerie Granzer hat er das Philosophie-Performance-Festival Philosophy On Stage gegründet. Forschungsaufenthalte im Ausland: Universität Bangalore (Indien), Universität Heidelberg, New York University, University of Princeton. Gastprofessuren: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Universität Wien; Hochschule der Künste Bremen; Universität für angewandte Kunst Wien, Universität der Künste (UdK) Berlin. Leitung der FWF- Forschungsprojekte P17600-G21: „Materialität und Zeitlichkeit performativer Sprechakte“ (2005-2007); TRP12- G21: „Generating Bodies – Korporale Performanz“ (2010-2014); AR275-G21: „Künstler-philosoph_innen. Philosophie ALS künstlerische Forschung“ (2014-2018). Die Publikationsliste umfasst etwa 200 Fachartikel in internationalen Zeitschriften und Sammelbänden, 3 Monographien, 4 Anthologien und über 50 Lecture- Performances im In- und Ausland. http://homepage.univie.ac.at/arno.boehler/php/ 

Evi Jägle (1990) schreibt eine Dissertation in Philosophie zum Thema des Gesamtwerks von Deleuze aus Sicht der Film-Bücher. Sie studiert Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Mit dem Philosophie-Performance Kollektiv philomation hat sie Videos und Performances verwirklicht, die diesen Philosophie-Kunst Übergang verkörpern. Aufführungen beispielsweise beim Festival Soundcheck Philosophie in Leipzig (2018, 2019). Die künstlerischen Arbeiten sind hier zu finden: evijagle.portfoliobox.net Ausstellungen umfassen beispielsweise die Fotogalerie im WUK: Wien (2021), Schmatz: Wien (2020), Urhof: Grünbach (2019). Sowie Performances im öffentlichen Raum unterstützt durch KÖR mit der Gruppe prozess/on. (seit 2017) Ihre Videos und Ausstellungen verbinden sich mit ihrer philosophischen Arbeit zu einem Suchen nach philosophisch-künstlerischem Ausdruck durch das deleuzianische Werk inspiriert.

Heinz Ditsch 1986-94 Franz Franz & The Melody Boys (Fagott), Kompositionen für zeitgenössischen Tanz für Cie. Willi Dorner (mazy, three seconds, 404, Dolly and me, etc.), DANS.KIAS; Saskia Hölbling (other feature, exposition corps, jours blancs etc.), Moravia Naranjo (atraída, alien.able) und Akemi Takeya (feeler) Seit 1996 “Kollegium Kalksburg” – (Akkordeon) “Neues Wienerlied“. Aktuelles Programm „nur nix neiches“.  Preis der Akademie des österr. Films für die beste Filmmusik 2011 „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ Seit 2010 Klangkombinat Kalksburg, die Großformation von Kollegium Kalksburg. Kurator von „room to move“ (Tanz-Portraits) und “Polka Nova” (neue Volksmusik) im Jazzclub Porgy&Bess. Veranstalter von „dicht!“- musikalische Dichter, dichtende Musiker. Musik für Kurzfilme (Regie: Johannes Hammel – “Die Badenden”, “Die Liebenden”, “Abendmahl”, „Jour Sombre“) und dem Spielfilm „Folge mir“. 2019 TV-Musik für Stephan Mussil.

Kay Walkowiak wurde 1980 in Salzburg geboren und lebt und arbeitet heute in Wien. Er studierte Bildhauerei und Multimedia an der Universität für angewandte Kunst Wien, Fotografie und Videokunst an der Akademie der bildenden Künste Wien und Expanded Expression an der Zokei University in Tokio. Walkowiaks Werk ist eine komplexe Mischung aus Installation, Skulptur, Videokunst und Fotografie und verbindet konzeptuelle und postminimale Strategien. In vielen seiner Arbeiten erforscht der Künstler den historisch und soziokulturell definierten Umgang mit Form und hinterfragt deren funktionale Setzung als Projektionsfläche für zeitlose Utopien. Walkowiak hat seit 2004 an verschiedenen internationalen Gruppenausstellungen teilgenommen, zuletzt am Austrian Cultural Forum New York (2020) und Belvedere 21 in Wien (2021). Einzelausstellungen fanden unter anderem im MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst, im Soulangh Art Space in Tainan, im ACF in New Delhi und in der Node Gallery in Tokio statt. Er war zudem auch auf der Vienna Biennale und auf der 4. Mediterranean Biennale (2021) vertreten. www.kaywalkowiak.com

Leonie Wahl geboren 1977 in der Schweiz, lebt und arbeitet als Tänzerin und Choreografin in Wien. Sie wuchs in Italien auf und fing mit 5 Jahren an zu tanzen. Nach ihrem Tanzstudium an der Hochschule Heidelberg-Mannheim und an der Rotterdamse Dansacademie war sie von 2001 bis 2015 prägendes Mitglied der Tanz Company Gervasi, wo sie in sämtlichen Produktionen zu sehen war und zu verschiedensten internationalen Festivals eingeladen wurde. Als Tänzerin wirkte sie in zahlreichen weiteren Produktionen (Leine & Roebana, Milli Bitterli, u. a.) mit. Im Jahr 2012 gründete sie ihre eigene Compagnie orgAnic reVolt. Es entstanden Stücke wie: Within Waste, Void, It can Be Anything, AnotherR. Zusammen mit dem bernhard.ensemble entwickelte sie einige viel beachtete „Tanz.Schau.Spiel“ Produktionen an der Schnittstelle von Tanz, physical theatre und Sprechtheater, wie This is what happened in the telephone Booth, Reenacting Jakob LevyMoreno, Der.Semmelweis.Reflex. Mit DANS.KIAS arbeitet Leonie seit dem Gruppenstück „Corps à corps“ (2016) zusammen.

Marco Tölzer, geb. 1978, Ausbildung zum Tischler und kaufmännischen Ausbildung, Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft und der Philosophie an der Uni Wien. Seit 2009 in der freien Theaterszene tätig. Technische Leitung sowie konzeptionelle Mitarbeit und Umsetzung von Raum, Licht und Kostüm für Claudia Bosse, Theatercombinat, Doris Uhlich, Ian Kaler, Oper unterwegs, Tanzquartier Wien u.a. Reto Schubiger war von 1981 bis 1985 als Beleuchter am Stadttheater Chur und seit 1985 arbeitet er als Lichtgestalter und Lichttechniker in der Freien Szene in Wien. Im Bereich Tanz Lichtkonzepte neben DANS.KIAS für José Navas, David Zambrano, abc-dancecompany, Holy Body Tatoo, Bilderwerfer, Bernd Bienert, Akemi Takeya, Willi Dorner, Sebastian Prantl, Paul Wenninger, Konservatorium Wien, Propeller, Sybille Starkbaum, Rose Breuss, Anita Kaya, Lawine Torrèn. Für Theater entwirft Reto Schubiger u.a. für theatermbH, Jura Soyfer Theater, Die Showinisten, Tiroler Landestheater, Carousell-Theater Berlin, cache-cache, Justus Neumann, Konservatorium Wien, Ruben Fraga, Kurt Palm, Österreichisches Theater. Für das Vienna  Art Orchestra war Reto Schubiger von 1992 bis 2001 ebenso als Lichtgestalter tätig. Als Beleuchtungsmeister arbeitet er seit 1987 für die Wiener Festwochen und seit 2001 für das Tanzquartier Wien sowie die Halle E+G im Wiener Museumsquartier.

Reto Schubiger war von 1981 bis 1985 als Beleuchter am Stadttheater Chur und seit 1985 arbeitet er als Lichtgestalter und Lichttechniker in der Freien Szene in Wien. Im Bereich Tanz Lichtkonzepte neben DANS.KIAS für José Navas, David Zambrano, abc-dancecompany, Holy Body Tatoo, Bilderwerfer, Bernd Bienert, Akemi Takeya, Willi Dorner, Sebastian Prantl, Paul Wenninger, Konservatorium Wien, Propeller, Sybille Starkbaum, Rose Breuss, Anita Kaya, Lawine Torrèn. Für Theater entwirft Reto Schubiger u.a. für theatermbH, Jura Soyfer Theater, Die Showinisten, Tiroler Landestheater, Carousell-Theater Berlin, cache-cache, Justus Neumann, Konservatorium Wien, Ruben Fraga, Kurt Palm, Österreichisches Theater. Für das Vienna  Art Orchestra war Reto Schubiger von 1992 bis 2001 ebenso als Lichtgestalter tätig. Als Beleuchtungsmeister arbeitet er seit 1987 für die Wiener Festwochen und seit 2001 für das Tanzquartier Wien sowie die Halle E+G im Wiener Museumsquartier.

Saskia Hölbling hat mit DANS.KIAS seit der Gründung im Jahr 1995 mehr als 40 Stücke produziert. 2000 erhielt sie den „Prix d’auteur du Conseil Général de Seine-Saint- Denis/Bagnolet“, 2002 den „Österreichischen Tanzproduktionspreis“. Viele ihrer Stücke waren international zu sehen. Parallel zu ihren eigenen Choreografien kollaboriert Höbling immer wieder mit anderen Künstlern: 2001 mit Benoît Lachambre/CAN für „rrr...“ für die Eröffnung des TQW, 2008 mit Fabrice Ramalingom/F für „fiction in between“ und 2012-2014 mit dem Videokünstler Laurent Goldring/F für die „Squatting Projects“. In Zusammenarbeit mit der Wiener Taschenoper inszeniert Hölbling Werke von zeitgenössischen Komponisten und 2009 die „Hamletmaschine“ von Heiner Müller im Auftrag des Max Reinhardt Seminars. Seit 2011 wirkt sie in "parades & changes, replay in expansion" von Anne Collod mit, ein Re-enactment von Anna Halprin's „Parades & Changes“ (1965). Mit ihrem jetzigen Ensemble hat Hölbling  5 abendfüllende Stücke 2016-2021 entwickelt, die Im Odeon, im Atelierhaus der Bildenden Künste, im WUK und im Rahmen von ImPulsTanz zu sehen waren. www.dans.kias.at

Nach seinem Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaft hat Simon Hajós in Kommunikationsagenturen gearbeitet: Zuerst bei Trimedia (heute Grayling), dann bei Welldone. Seit 2007 arbeitet er als Kommunikationsberater und Kulturmanager im Kunst- und Kulturbereich und betreut neben DANS.KIAS u.a. Theater-Companies sowie verschiedene Kulturprojekte. Im Herbst 2010 hat er den Universitätslehrgang für Kultur und Organisation abgeschlossen. Und 2011 den Diplomlehrgang zum systemischen Coach für Sozial- und Wirtschaftskompetenz absolviert. 

Susanne Valerie Granzer ist Schauspielerin, em.o. Univ. Professorin im künstlerischen Fach Rollengestaltung am Max Reinhardt Seminar / Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, und lehrt z.Z. dort das theoretische Fach Ästhetik. Parallel zu den Engagements (Volkstheater Wien / Theater in der Josefstadt Wien / Theater Basel / Düsseldorfer Schauspielhaus / Schauspielhaus Frankfurt am Main / Schillertheater Berlin / Burgtheater Wien) Studium der Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universität Wien. Promotion 1995. Sabbatical in New York an der Juilliard School und HB Studio (Uta Hagen/Herbert Berghof). 1997 Gründung der wiener kulturwerkstätte GRENZ_film gemeinsam mit dem Philosophen Arno Böhler (Universität Wien), Mitbegründerin des Festivals Philosophy On Stage und der transdisziplinären Forschungsgruppe baseCollective, die von 2013-2020 als Residenzprogramm im Süden Indiens tätig war und seit 2022 als Research-Retreat Arts-based-Philosophy (Khora) regional in Österreich/Donau-Waldviertel tätig ist. Zahlreiche Lecture-Performances im In- und Ausland. 

Tanja Traxler ist Wissenschaftsjournalistin, Universitätsdozentin und Buchautorin in Wien. Sie studierte theoretische Quantenphysik an der Universität Wien. In ihrer interdisziplinären Dissertation beschäftigt sie sich mit Epistemologie der Quantenphysik und physikalischen und philosophischen Konzeptionen von Raum und Vakuum. Forschungsaufenthalte führten sie u.a. an die University of California/Santa Cruz und die Twente University/Enschede, Niederlande. Sie unterrichtet an der Universität Wien, Fakultät für Physik, und an der Universität für angewandte Kunst Wien, Department Cross-Disciplinary Strategies. Seit 2021 leitet sie das Wissenschaftsressort der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD. Ihr erstes Buch „Lise Meitner: Pionierin des Atomzeitalters“ (gemeinsam mit David Rennert, Residenz Verlag 2018) wurde zum österreichischen Wissenschaftsbuch des Jahres 2019 (Kategorie Naturwissenschaft/Technik) gewählt. Mit der Philosophin Elisabeth Schäfer hat sie das künstlerischen Forschungsprojekt „Critical Contact Zones: The Aesth-ethics of Climate Change“ in Zusammenarbeit mit dem Logische Phantasie Lab an der Northeastern University/Boston, US, initiiert.

Tickets

Mit der Saison 2022 | 2023 führen wir ein Wahlpreissystem ein. Das heißt, ihr, unser Publikum, entscheidet selbst, wie viel ihr zahlen könnt. Zur Auswahl stehen € 20, € 15 und € 10. Weitere Informationen zu unserem Wahlpreissystem findest du hier.

Vom 19. bis 21.01.2023 findet im Anschluss an die Vorstellung von DANS.KIAS die Gastperformance "Black Hole" von Jyoti Dogra statt. Um euch für die Gastperformance anzumelden, bitten wir euch im Ticket Shop jene Wahlpreiskategorie auszuwählen, die mit einem "+ Jyoti Dogra: Black Hole" gekennzeichnet sind. Der Besuch der Gastperformance ist kostenfrei.

App ins WUK! Mit der TicketGretchen-App noch schneller Karten sichern.

Inhaber_innen eines Kulturpasses melden sich mit ihren Kartenwünsche sowie einem Scan oder Foto des gültigen Ausweises bitte bei performingarts@wuk.at.

Hinweise

Die Performance dauert ca. 2 Stunden ohne Pause.
Es wird Nebel eingesetzt.
Für das Publikum stehen Sitzplätze auf Stühlen ohne Armlehnen zur Verfügung.
Das WUK ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (U6, Straßenbahn 37, 38, 40, 41, 42).
Der Zugang zu Saal und Foyer ist stufenlos, es gibt eine Toilette mit Haltegriffen.
Es stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung. 

Bei allen Fragen erreichst du uns unter performingarts@wuk.at oder das Infobüro unter 01 401 210.

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