Zeit

Mo 22.11.2021 bis Sa 15.01.2022

Preis

Eintritt frei

Ort

Fotogalerie Wien

Das Galeriekollektiv und Künstler_innen der Ausstellung Neue Fotografie aus Wien,1983
KunstAusstellung
40 KünstlerInnen – 40 Arbeiten – 40 Events

40 Jahre Fotogalerie Wien

Rückblick – Umblick – Blick in die Zukunft

In diesem Jahr wird ein großes Jubiläum gefeiert: 40 Jahre Fotogalerie Wien – eine lange Zeit, in der sich viel in Bezug auf künstlerische Fotografie verändert hat:

Das Verständnis, was Fotografie alles sein darf, wie Fotografie gelehrt und vermittelt wird, wie das Medium theoretisch reflektiert wird und welche medienüberschreitende Öffnung es erfahren hat. Die Fotogalerie Wien wurde 1981 von dem Künstler und Designer Josef Wais gegründet und kurz danach bereits basisdemokratisch von einem Kollektiv geleitet. Die Non Profit-Galerie ist als Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und Neuer Medien konstituierz, wobei die Neuen Medien erst im Jahr 2005 Einzug in den Vereinsnamen gehalten haben. Von Anfang an wurde für die öffentliche Akzeptanz und Anerkennung von Fotografie als eigene Kunstsparte gekämpft. Kommunikation, Informationsaustausch und Zusammenarbeit mit anderen war hierbei wichtig wurde stets gesucht. Der Start einer kollektiven Zusammenarbeit war ein Fotofrühstück im Jahre 1982, zu dem Fotointeressierte kamen, um erste Ideen für eine Galerie mit dem Fokus auf künstlerische Fotografie zu entwickeln. In einer alten Maschinenhalle im WUK entstanden Ausstellungsräume, ein Büro und später ein Kino. 1983 fand die erste große und wichtige, vom damaligen Kollektiv kuratierte Ausstellung, Neue Fotografie aus Wien, statt. In der Zwischenzeit sind viele Jahre vergangen und Fotografie ist als Kunstsparte etabliert.

Die Fotogalerie Wien hat in 40 Jahrenum die tausend Ausstellungen in diversen Formaten – wie Schwerpunkt, Solo, Werkschau, thematische Gruppenausstellung und Ausasuchprojekte – und Begleitprogramme mit tausenden Künstler_innen aus dem In- und Ausland gezeigt sowie zahlreiche Publikationen und Editionen herausgebracht. Das BILDER-Magazin, zugleich die Einladung zur jeweiligen Ausstellung, ist zu einem Markenzeichen der Galerie geworden.

Mit dem Jubiläumsprogramm soll unterstrichen werden, was die Fotogalerie Wien von anderen Institutionen unterscheidet und was sie speziell ausmacht. Das ist einerseits eine bewegte Historie und andererseits die generationenübergreifende, kollektive Ausrichtung. Alle, die im Laufe der Zeit mitgearbeitet haben, haben Spuren hinterlassen, haben einen Beitrag geleistet und Ideen eingebracht. Deshalb soll beim Jubiläum der Fokus auf die Arbeit des Kollektivs gelenkt werden, auf das Miteinander, das eine Vielfalt unterschiedlichster Ideen im Erarbeiten von Ausstellungen und Projekten hervorgebracht hat und -bringt. Erstmals geht es auch speziell um die Heraushebung der einzelnen Kollektivmitglieder und deren unterschiedliche Zugangsweisen.

Jedes Mitglied des derzeit zehnköpfigen Kollektivs, acht Künstler_innen und zwei Kunsthistoriker_innen, hat je vier Künstler_innen unter einem bestimmten Thema oder Gesichtspunkt eingeladen und gebeten, ein Plakatmotiv für die Jubiläumsausstellung zur Verfügung zu stellen oder zu entwerfen. Innerhalb der Ausstellung trifft man somit auf zehn unterschiedliche Subkurationen, die das kollektive Potential bzw. die jeweiligen Interessen und das Kunstverständnis sichtbar machen. Die in der Ausstellung präsentierten 40 Plakate werden zusätzlich als Editionen angeboten sowie im öffentlichen Raum breit gestreut. Zahlreiche Künstler_innen und Wegbegleiter_innen beschenken das Jubiläum mit unterschiedlichen Begleitprogrammen; dazu wird es eine offene Project Wall geben, die unterschiedlich bespielt werden wird.

Das Jubiläumsprogramm versteht sich auch als Dank an die treuen Freundinnen und Freunde, an die Künstlerinnen und Künstler sowie an die Besucher_innen der Galerie im Laufe der vielen Jahre.

10 Kurator_innen (Kollektivmitglieder)/Titel/ 40 KünstlerInnen:

Hermann Capor, Was Licht kann: Birgit Graschopf, Sissa Micheli, Wolfgang Reichmann, Robert Zahornicky

Christian Eiselt, wechselwirken: Anja Manfredi, Andreas Müller, Anja Nowak, Laura Sperl

Susanne Gamauf, Wie es begann:Eva Choung-Fux, Friedl Kubelka, Gabriele Rothemann, Eva Schlegel

Christian Gold-Kurz, Positionen zur Abbildung von Bau, Häusern und Landschaft: Bitter & Weber, Mary Gold, Bastian Schwind, Julian Turner

Tobias Izso, Processing: Thomas Albdorf, Gašper Kunšič, Julian Lee Harather, Simon Lehner

Andreas Müller, Dunkle Artefakte:Alek Kawka, Klaus Pamminger, Hermes Payrhuber, Patrick Topitschnig

Petra Noll-Hammerstiel, Konstruierte Wirklichkeiten, G.R.A.M., Michael Michlmayr, PRINZpod, Christina Werner

Johan Nane Simonsen: Robert Bodnar, Rosa John, Michaela Moscouw, Hyeji Nam

Michael Michlmayr,Broading the View, Thomas Freiler, Robert F. Hammerstiel, Claudia Larcher, Simona Reisch

Patrick Winkler, Material und Materie: Philipp Fleischmann, Nikolaus Gansterer, Roberta Lima, Olena Newkryta

Fotogaleriekollektiv 2021, Foto: Michael Michlmayr
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