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Saal

© Andreas Greiner
Performance, Tanz, TheaterPerformance
Gastspiel

Theaterkollektiv Markus&Markus: Die Berufung

Was für eine schöne Abwechslung im Theater. Mal kein Stück, das einem erklärt, wie böse die Rechtspopulisten sind. Sondern das leuchtende Gegenbilder feiert. 
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel

Im Manifest des vorhergehenden Stückes des Theaterkollektivs Markus&Markus "ZWISCHEN DEN SÄULEN", heißt es: „Das bedeutet für jede und jeden, für Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten einzutreten – und zwar, wenn es ganz alltäglich konkret wird.“ – Doch wir müssen einsehen, dass das leichter gesagt als getan ist.

Gesellschaft und Demokratie werden nicht von denjenigen zerstört, die sie brennen sehen wollen, sondern von denjenigen, die sie nicht ausreichend verteidigen. Aber wie? Per Flaschenpost hat das Kollektiv in Deutschland einen Suchaufruf gestreut, um Menschen zu finden, die dem allpräsenten Hass etwas entgegensetzen. Diese haben sie mit ihrer Kamera besucht und sind bei ihnen in die Lehre gegangen. Eine hoffnungsvolle Reise quer durch Deutschland.


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Schritt, Atemzug, Besenstrich

Oder wie man an der Demokratie arbeiten kann.

Die Beteiligten

Markus&Markus ist ein Theaterkollektiv, das 2011 von Studierenden der Szenischen Künste in Hildesheim gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer und Markus Schmans. Alle vier entwickeln die Arbeiten gemeinsam und gemeinschaftlich – von der Konzeptidee über die Recherche/Drehphase hin zur Entwicklung der einzelnen Bausteine wie Text, Musik und szenische Umsetzung.

Lara-Joy Bues wurde 1989 in Hannover geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und leitete dort das Türkisch-Deutsche Theater. 2011/12 war sie am Hetveem Theater Amsterdam und verfasste eine vergleichende Analyse der Förderstrukturen Freier Theater in den Niederlanden und Deutschland. Von 2013 bis 2017 arbeitete sie als Produktionsleiterin an den Sophiensaelen Berlin. Lara-Joy Bues ist bis heute für Telefonstreiche zu begeistern.

Katarina Eckold wurde 1976 in Berlin-West geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft/ Kulturelle Kommunikation an der Humboldt-Universität in Berlin. Nach diversen Regie-Assistenzen folgten eigene Inszenierungen mit der künstlerischen Produktionsgruppe wirsindnichtdiecd. 2008 absolvierte sie eine Weiterbildung als Sound- und Videodesignerin und studierte anschließend Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Katarina Eckold spielte mit Ariane Hingst in der Berlin Auswahl.

Markus Schäfer wurde 1983 in Reutlingen geboren. Er studierte Szenische Künste in Hildesheim, gehörte zum Ensemble von TheaterTotal in Bochum und entwickelte Theaterstücke mit Schüler_innen, mit dem Hildesheimer Ensemble Theater HOWEI, bei Treibstoff Basel. Markus Schäfer ist über die Marbacher Linie mit Friedrich Schiller verwandt.

Markus Schmans wurde 1988 in Leipzig geboren. Er arbeitete als Theaterpädagoge am Landestheater Altenburg und als Regieassistent am Schauspielhaus Leipzig. Anschließend studierte er Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Er war in wechselnden Funktionen in den Theaterkollektiven cobratheater.cobra und „sehr sehr frei nach…“ tätig und leitete 2011/12 die interkulturelle Theatergruppe Türkisch-Deutsches Theater Hildesheim. Als Kind träumte Markus Schmans davon, Koch in einem 5-Sterne Restaurant zu werden.

Tickets

Aufgrund der COVID-19 Pandemie und der Vorgabe des Contact Tracing (Nachvollziehbarkeit wer zu welchem Zeitpunkt welche Veranstaltung besucht hat) bevorzugen wir es, wenn ihr eure Tickets online kauft. Bei allen Veranstaltungen gilt die 2-G-Regel (geimpft oder genesen). In allen Innenräumen des WUK gilt FFP2-Tragepflicht. Die genauen Details findet ihr in unserem Corona-Präventionskonzept. Eine Übersicht über unsere Preispolitik findet ihr hier.

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Studierende und Inhaber_innen eines Kulturpasses melden sich mit ihren Kartenwünsche sowie einem Scan oder Foto des gültigen Ausweises bitte bei performingarts@wuk.at.

Hinweise

Die Performance dauert 90 Minuten Stunde ohne Pause.
Die Vorstellung ist in deutscher Lautsprache.
Es wird Nebel eingesetzt.
Für das Publikum stehen Sitzplätze auf Sesseln zur Verfügung.
Das WUK ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (U6, Straßenbahn 37, 38, 40, 41, 42).
Der Zugang zu Saal und Foyer ist stufenlos, es gibt eine Toilette mit Haltegriffen. Es stehen zwei Rollstuhlplätze zur Verfügung. Bitte melde dich bei uns, wenn du einen reservieren möchtest.

Bei allen Fragen erreichst du uns unter performingarts@wuk.at oder das Infobüro unter 01 401 210

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