Saisonrückblick WUK performing arts

Saisonrückblick WUK performing arts

Saison 2018 - 2019

WUK performing arts zieht über die zweite Saison der künstlerischen Leiterin Esther Holland-Merten Bilanz.

Eine fulminante Spielzeit liegt hinter uns und darin großartige Schwerpunktwochenenden, neue künstlerische Kollaborationen, erfüllende kontinuierliche Partnerschaften, experimentelle Erstbegegnungen, Partystimmung und so viel Mut und Vertrauen.

Der zeitgenössische Zirkus war das erste Mal geballt in Wien zu erleben, das Format der Konzertperformance überraschte mit seiner sinnlichen Überfülle, Roboter und Maschinen ließen uns an ihren Debatten teilhaben, queer feministische Anliegen konnten gefeiert werden, interdisziplinäre Grenzgänge wurden gewagt, eine schillernd bissige Sitcom wurde fortgesetzt, ein acht Stunden Marathon durch mythologische Gefilde zog die Besucher_innen in den Bann, Stimmen wurden von Körpern synchronisiert und jedes Projekt und jede Produktion hatte seine eigene Handschrift, seinen ganz speziellen Ausdruck, und alle überzeugten durch ihre Einzigartigkeit. Wir danken allen Künstler_innen für Ihre Hingabe!

Und wir danken Euch, unserem Publikum, für Eure Neugier, mit der ihre unsere Vorstellungen mehr als ausgefüllt habt. Wir sind beglückt über mehr als 6.500 Besucher_innen, die unsere Performances, Partys, Hörinstallationen und szenische Lesungen besucht haben. Das ist eine Steigerung von über 50 %!

Unsere Besucher_innen haben aus 29 Veranstaltungen, die an insgesamt 69 Spieltagen stattgefunden haben, auswählen können. Zu sehen gab es drei Wiederaufnahmen, drei Partys, vier Mal Vienna’s First Queer Comedy Club PCCC*, eine Wienpremiere, sieben österreichische Erstaufführungen und 11 Uraufführung. Damit sind – aufgerundet und Performances während der Partys inkludiert – 90 % aller Vorstellungen zum ersten Mal in Wien gezeigt worden.

Präsentiert, performt, getanzt und dargestellt wurden unsere Produktionen von über 210 Personen – und das sind nur jene, die auch tatsächlich auf der Bühne gestanden sind! Als Ort mit gendersensibler Veranstaltungspolitik ist uns bewusst, dass die Trennung in Frauen* und Männer*, die als Akteur_innen auf der Bühne agiert haben, keinen Sinn macht; aus feministischer Perspektive möchten wir aber trotzdem betonen, dass sich der deutlich überwiegende Teil der Bühnenakteur_innen aus als Frauen* lesbare Personen zusammensetzt.

Wir freuen uns, mit euch diesen Weg auch in der nächsten Saison weiter zu gehen!

 

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