Familien (Un-)Glück

3 Figuren halten Schild "Familien (Un-)Glück

Familien (Un-)Glück

Die spacelab-Teilnehmer_innen setzen sich manchmal sehr kreativ mit aktuellen tagespolitischen Themen auseinander. In dieser Fotostory aus der Kulturwerkstatt geht es um einen Vater, der zu viel arbeitet und sehr wenig Zeit für seine Familie hat.

Von Caroline Marinkovic - Eine spacelab_Kulturwerkstatt-Produktion

Über meine Fotostory                                                                                                     

Es geht um einen Vater, der zu viel arbeitet und sehr wenig Zeit für seine Familie hat. Und in der Geschichte geht’s auch darum, dass die Familie ihn vermisst.

Ich erzähle mit meiner Fotostory Familien (Un-)Glück meine eigenen Gedanken. Als ich ein Kind war hatte mein Vater, wie auch der Vater in der Geschichte, fast keine Zeit für uns, weil er so viel arbeiten musste. Es machte mich wütend und traurig, wenn er wegen der Arbeit Geburtstage und andere Feste verpasste. Er war öfters nicht da, wenn wir ihn gebraucht hätten. Ich möchte mit meiner Geschichte bezwecken, dass die Menschen gerecht bezahlt und nicht ausgenutzt werden. Mein Vater hat so viele Überstunden gemacht und trotzdem wenig verdient, das finde ich schrecklich. Wenn die Leute nicht gerecht bezahlt werden, müssen sie so viel arbeiten, dass sie keine Zeit mehr für ihre Kinder haben. Kinder brauchen ihre Eltern. Ein Kind lernt von beiden Elternteilen und braucht auch die Liebe von beiden, sonst ist das Kind einsam und macht vielleicht Blödsinn, weil es niemanden fragen oder mit niemandem reden kann. Auch der Partner fühlt sich einsam und ist vielleicht überfordert. 

Mir ist dieses Thema wichtig, weil ich die gleiche Erfahrung gemacht habe.

3 Figuren halten Schild "Familien (Un-)Glück
Eine (Papier-)Figur sitzt in einem chaotischen Raum mit Denkblase "Was für ein Schweinestall"
Was für ein Schweinestall.
Eine weibliche Figur mit Sprechblase "Er denkt immer nur an die Arbeit'" und eine Kinderfigur mit Sprechblase "Wann kommt Papa nach Hause" vor Tisch mit Torte und Geschenken
Wann kommt Papa zu Hause? Er denkt nur an sich.
Eine Figur im chaotischen Büroraum denkt sich "Schon wieder Überstunden mit rechtis. Ich würde lieber zu meiner Familie"
Schon wieder Überstunden. Mir reicht´s. Ich würde lieber bei meiner Familie sein.
Die Figur um chaotischen Bpüroraum hat nun einen hochroten Kopf
Die Figur mit hochrotem Kopf schreit "Ich kündige"
ICH KÜNDIGE!
Fröhliche Figur geht durch die Straße mit Häusern im Hintergrund und Auto im Vordergrund und sagt "Ja endlich bin ich den Job los"
Ja endlich bin ich den Job los.
Der Vater gibt der Mutter Blumen und sagt "Und es tut mir alles Leid." sowie "Alles Gute zum Geburtstag. Daneben Kind mit Blume und Tisch mit Geschenken.
„Alles Gute zum Geburtstag!
Und es tut mir alles leid! Dass ich nicht so viel Zeit für euch hatte. Ich werde mir ein neuen Job suchen, der viel besser ist als der alte!“

So suchte sich der Vater eine Arbeit, in der er weniger Stunden arbeiten musste.
Zwei Figuren schütteln sich in einem Büroraum die Hände und eine sagt "Alles Gute. Sie haben den Job."
Der Boss grüßt seinen neuen Mitarbeiter.

Der Vater ist glücklich, weil er nicht so viele Stunden arbeiten muss und mehr Zeit für seine Familie hat.

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