Zeit

Fr 04. März 2016, 18.30 Uhr

Ort

Kunsthalle Exnergasse

Jiří Skála, Two Families of Objects (2007), 14 photographs, Lambda print 50 x 40 cm, Detail

Jirí Skála, “One Family of Objects, after the book” – Performance

Im Rahmen von Everything in nature has a lyrical essence, a tragic fate, a comic existence

4.März 2016, 18.30 Uhr
Jirí Skála, “One Family of Objects, after the book” – Performance

Zur Finissage der Ausstellung wird der Künstler Jirí Skála eine choreographische Lesung von Auszügen seines Buches „One Family of Objects“ organisieren.
Das Buch beschreibt die sozialen und wirtschaftlichen Transformationen, die in der Tschechischen Republik in den letzten 20 Jahren stattgefunden haben, durch die sich wandelnde Beziehung zwischen ArbeiterInnen und ihren Maschinen. 


Eine Veranstaltungim Rahmen von:

Everything in nature has a lyrical essence, a tragic fate, a comic existence
Ausstellung: bis 05. März 2016

KünstlerInnen: Mounira Al Solh | Riccardo Giacconi | Sara Jordenö | Alice Kok | Mladen Miljanović | Jiří Skála | Pavel Sterec und Vasil Artamonov
Kuratiert von Valerio Del Baglivo

Dies ist keine historische Ausstellung oder eine Ausstellung über Geschichte. Es handelt sich vielmehr um eine Anthologie von Existenzen gewöhnlicher Menschen, die das Banale (und dennoch Vertraute) in dem Erzählten eint. Mit ungewöhnlichen und persönlichen Zugängen untersucht Everything in nature has a lyrical essence, a tragic fate, a comic existence die Rolle des/der KünstlerIn als BiografIn, indem das Dilemma jedes Schriftstellers bzw. jeder Schriftstellerin thematisiert wird: Was sind die bedeutendsten Momente eines ganzen Lebens, die wert sind, überliefert zu werden?
Die Ausstellung wurde von zwei Büchern inspiriert: Giuseppe Pontiggias Vom Leben gewöhnlicher Männer und Frauen, eine Sammlung von Kurzbiografien fiktionaler Charaktere, und Michel Foucaults Das Leben der infamen Menschen, kurze Beschreibungen der Lebensläufe von böswilligen Menschen, die interniert wurden. Die Ausstellung versucht diese Narration metaphorisch weiterzuspinnen, wobei ein wichtiger Unterschied gemacht wird: Anstatt den kargen und dokumentarischen Stil der oben genannten Autoren zu kopieren, erfinden die teilnehmenden KünstlerInnen alle möglichen Kunstgriffe, Tricks und Scherze, um diese Leben vor dem Vergessen zu retten.
 

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