Zeit

Do 22. Juni 2006 - Sa 22. Juli 2006, 14.00 - 13.00 Uhr

Ort

Kunsthalle Exnergasse

Carla Ahlander, O.T. (Berliner Meldestellen), 2003, Lambdaprint, 56 x 37 cm, Detail

Regelei

Ausstellung

KuratorInnen: Stefan Lux und Annette Südbeck

 Teilnehmende KünstlerInnen

kozek hörlonski (Österreich), Carla Ahlander (Schweden), Jürgen Stollhans (Deutschland), Kreissl & Kerber (Deutschland), Constantin Luser (Österreich), Haroon Mirza (England), Flora Watzal (Österreich), Gernot Wieland (Deutschland)

Sind Ordnungssysteme möglich, die nicht auf Vorhersehbarkeit und Berechenbarkeit ausgerichtet sind und damit auch nicht als Machtinstrument zur Verfügung stehen? Wie funktionieren Spiele, deren Regeln sich einer etablierten Logik entziehen? Lässt sich das Ungewisse und Unbekannte als Teil einer (künstlerischen) Strategie planen im Sinne von konzeptuell integrieren? Welches Potenzial lässt sich aus Momenten der Ablenkung bis hin zur Aufgabe von Kontrolle schaffen? Welche Formen der Widerständigkeit oder gesellschaftlichen Relevanz lassen sich aus derartigen Handlungsformen entwickeln?

Die Ausstellung Regelei setzt bei diesen Fragen an. Sie versammelt Arbeiten, die Diagramme und Aufzeichnungssysteme entwickeln, um Gesetz- und Regelmäßigkeiten gleichermaßen zu fassen, wie deren Desorganisation, Auflösung oder das Umkippen ins beängstigend Absurde. 

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