InsideOut WUK performing arts Club

Performative Kunst: das können Autoteile sein, die von der Decke herabhängen und bearbeitet werden, sie kann ein choreographisches Konzert sein, sie kann essayistisch sein, sie kann installativ sein, sie kann durch Gucklöcher in einem weißen Kubus betrachtet werden, sie kann wortlos sein, sie kann immersiv sein, sie kann eine Raumchoreographie sein oder schlicht eine Box für daheim. Sie kann über neun Stunden lang sein oder auch nur eine halbe Stunde dauern. Manchmal findet sie im analogen, manchmal nur im digitalen Raum statt. Sowohl Körper als auch Objekte können das Geschehen auf der Bühne beeinflussen. Doch damit ist noch lange nicht alles über die Spielarten performativer Kunst gesagt.

Der InsideOut WUK performing arts Club stellt Fragen: Was ist performative Kunst? Was tut sie? Und wie tut sie es? Was will sie? In kontinuierlichen Treffen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit performativer Kunst und ihren Spielarten, mit ihrer Geschichte und ihrer Gegenwart.

Performancekunst wird in der Schule kaum vermittelt und die Berührungsängste mit dieser Kunst sind entsprechend verbreitet. Genau an dieser Stelle setzt der InsideOut WUK performing arts Club an, der im Herbst 2017 gegründet wurde. Dieser Club ist für interessierte Menschen ab 20 Jahren, die mehr über Performancekunst erfahren, sich mit anderen darüber austauschen und selbst performative Praktiken ausprobieren wollen. Jede Saison startet eine neue Gruppe. Es gibt aber auch gemeinsame Veranstaltungen, zu denen die Teilnehmenden der vergangenen Jahre dazu stoßen können. Aus dem Club heraus hat sich über die Jahre hinweg eine Community entwickelt, die WUK performing arts jenseits einer aktiven Teilnahme an den wöchentlichen Treffen verbunden ist.

Die Clubteilnehmer_innen schauen zusammen kostenlos Vorstellungen im Programm von WUK performing arts an, bekommen Vor- und Nachbesprechungen für die Produktionen, kommen mit Künstler_innen ins Gespräch, erhalten Workshops und Hintergrundwissen. Spielarten performativer Ausdrucksformen, die man nicht aus dem klassischen Theater kennt, werden gesammelt, erprobt und angewendet. Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Club sind Interesse an Performancekunst, die Bereitschaft zum kontinuierlichen Arbeiten, Zeit für die regelmäßigen Treffen, die jede Woche stattfinden, und für zusätzliche Intensivwochenenden. Zur Deckung der Materialkosten ist ein Beitrag von € 50 zu entrichten.

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Club im Pandemiemodus

In den Saisonen 2019 | 2020 sowie 2020 | 2021 hat sich der Club zum wöchentlichen Fixstern entwickelt. Gemeinsam wurden sowohl analoge live Performances als auch digitale und digitalisierte Performancekunst geschaut, besprochen und mit Künstler_innen diskutiert.

Ein zusätzlicher Blick in die Geschichte der Performancekunst hat den Kontext dieser noch relativ jungen Kunstform erweitern können und Möglichkeiten des performativen Arbeitens wurden selbst über Zoom angeboten und mit den Teilnehmenden in eine kontinuierliche Praxis überführt.

Enter Paradise - Ein performativer City-Walk

In der Saison 2017 | 2018 haben die Teilnehmenden des InsideOut WUK performing arts Club einen performativen City-Walk entwickelt.

Gibt es das Paradies? Wie findet man es? Ist es ein Ort, ein Zustand, eine Haltung oder schlicht eine Sehnsucht? Wodurch manifestiert sich das Paradies? Finden wir es oder gestalten wir es selbst? Im Wechselspiel und in den Zwischenräumen dieser Sichtweisen entstehen auf dieser Stadtwanderung performative Ereignisse, Spiele und Bilder. Sie entführen das Publikum in den 9. Bezirk und verführen es zu einem Perspektivwechsel auf die eigene Stadt.

Weitere Infos und Fotos findest du auf der Eventseite.

Frequently Asked Questions

In der Saison 2018 | 2019 haben die Teilnehmenden des InsideOut WUK performing arts Club eine Collage unterschiedlicher performativer Ereignisse präsentiert, die sie in einem mehrmonatigen Erarbeitungsprozess entwickelt und erprobt haben.

Dabei gingen sie von der Frage „What do you care about?“ aus und entwickelten daraus gesellschaftsrelevante Themen und Fragen, die in performativen Handlungen und Ereignissen mit dem Publikum erforscht werden sollen. Die Künstler_innen Otmar Wagner, Thomas Kasebacher und Laia Fabre, Nikolaus Adler und Claudia Tondl standen ihnen mit ihrem Wissen um künstlerische Mittel und Verfahrensweisen zur Seite und unterstützten sie in der Entwicklung ihrer inhaltlichen und ästhetischen Herangehensweise.

Weitere Infos und Fotos findest du auf der Eventseite.

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