
Do 12.11. & Fr 13.11. // Sa 14.,
So 15. & Mo. 16.11.
HUGGY BEARS DAYS 2026
Huggy Bears steht seit 2016 für innovative Performancekunst junger aufstrebender Künstler:innen aus Wien. Als umfassendes Supporting-Programm unterstützt es jährlich drei bis vier Einzelpersonen oder Kollektive auf ihrem künstlerischen Weg. Das Angebot reicht von Produktions- und Administrations-Support über technische und dramaturgische Begleitung bis hin zu öffentlichen Showing-Möglichkeiten und monatlichen Feedback-Sessions innerhalb der Gruppe. In diesem Rahmen entwickeln die Nachwuchstalente ihre Projekte zu außergewöhnlichen Bühnenstücken. Den Abschluss des Supporting-Programms bilden die Premieren ihrer Performances. Hinter dem Programm steht Bears in the Park, ein Kulturankerzentrum der Stadt Wien mit Sitz im 11. Bezirk, das von Philippe Riéra und Charlotte Bastam geleitet wird. Mit großem Engagement unterstützt Bears in the Park die freie Performanceszene und ist ein wichtiger Raum zum Arbeiten, zum Vernetzen und für den kreativen Austausch in Wien geworden. Neben dem Huggy-Bears-Programm stellt die Initiative Proberäume in ihren Tanzstudios zur Verfügung und vergibt Residenzen für das Soundstudio sowie für ein Atelier für bildende Künstler*innen.
bearsinthepark.org@bearsinthe.park
Bei den Huggy Bears Days werden die Arbeiten der Künstler:innen in einer Kooperation von brut Wien und WUK performing arts in einer Art Mini-Festival auf den Bühnen der beiden Häuser präsentiert. 2026 werden an vier aufeinanderfolgenden Tagen die Stücke von Sunggu Hong und Daria Nosik & Katerina Nosik im studio brut sowie von Els van Houtert und Katarína Krupičková & Florentina Ebenbauer im WUK performing arts jeweils als Doppelvorstellung gezeigt. Gerahmt werden die Arbeiten von gemeinsamen Begleitformaten und Nachgesprächen mit dem Titel Snacks & Chats with …
Els van Houtert: Necessarium
Diese Veranstaltung findet im WUK statt.
Necessarium handelt von den kleinen Ritualen, die Teil unseres Alltags sind. Es sind Routinen, die wir so oft ausführen, dass sie uns kaum noch bewusst sind. Wir entwickeln Beziehungen zu gewöhnlichen Gegenständen, Räumen und Gewohnheiten. Sie mögen belanglos wirken, doch sie tragen Erinnerungen, Wünsche und persönliche Geschichten in sich. Die Solo-Performance verwandelt das Badezimmer in einen Ort des Rituals, der Berührung und Verwandlung. Dabei untersucht Els van Houtert die verschiedenen Bedeutungsebenen des Badezimmers und erforscht, wie wir uns verhalten, wenn niemand zusieht.
Do 12. & Fr 13. November, 19:00 Uhr
WUK Projektraum
Katarína Krupičková & Florentina Ebenbauer: To Beauty Behold
Diese Performance findet im WUK statt.
Die Solo-Performance To Beauty Behold erforscht, wie Trauer, Akzeptanz und Freude am Dasein zugleich in einem Raum und in einem Menschen bestehen können. Die Bewegungen entfalten sich in Anspannung und Leichtigkeit, wechseln zwischen Traurigkeit, Verletzlichkeit, Wut, Zorn und Humor. Eine Orange als Symbol für Kindheit und Nostalgie verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Die Performer*in folgt den Spuren der Trauer – wie sie sich anfühlt, wo sie ihren Platz findet und wie sie sich durch den Körper bewegt.
Do 6. & Fr 7. November, 20:30 Uhr
WUK Saal
Daria Nosik & Katerina Nosik: DOG
Diese Veranstaltung findet im studio brut statt.
DOG ist ein performatives Experiment zur umgekehrten Evolution – eine spielerische Verwandlung vom Menschen zum Tier. Vor den Augen des Publikums verwandelt sich Daria Nosik in einen Mensch-Hund-Hybriden, der von seiner Besitzerin durch Spiele und Training schrittweise zum Gehorsam erzogen wird. Die Performance untersucht wie Kontrolle Sprache, Denken und Handeln formt. Wo verläuft die Grenze zwischen Lernen und Training, Anpassung und Unterwerfung? Wann beginnt der Wille einer anderen Person als der eigene zu erscheinen?
Sa 14. / So 15. / Mo 16. November, 20:30 Uhr
studio brut (Zieglergasse 25, 1070 Wien)
Sunggu Hong: Raised by the Chronic; Beyond, the Moth
Diese Veranstaltung findet im studio brut statt.
Wer performt in diesem Raum? Mensch, Maschine, Licht oder sogar die Eingangstür? In dieser Performance teilen sich alle menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen Zeit und Raum: wartend, bewegend, aufeinander reagierend und sich dabei ständig störend. Aus Fragmenten von Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie entstehen seltsame Momente. Dabei erzählt Sunggu Hong Geschichten über unsere komplexen Beziehungen und das Zusammenleben und stellt dabei die Fragen: Was sind wir? Und wie prägen wir einander?
Sa 14. / So 15. / Mo 16. November, 19:00 Uhr
studio brut (Zieglergasse 25, 1070 Wien)













