Zeit

Sa 3. März, 19 Uhr
So 4. März, 17 Uhr
Mo 5. März, 18 Uhr

Ort

Projektraum

Preis

17 € / 13 € / 9 €

Performance, Tanz, Theater
Magdalena Chowaniec & Valerie Oberleithner

iChoreography

Kurort. Eine Therapie Performance

{handarbeit} {bodies resisting categorization}  {re - choreograph}

In der partizipativen Performanceinstallation iChoreography laden Magdalena Chowaniec und Valerie Oberleithner gemeinsam mit fünf Teenagern aus Wien das Publikum ein, Teil einer Reise zu werden, auf der ein neues WIR geformt wird.

Rund um die Themen von Technologiesucht und von Selbst und Wir in Zeiten von Fake News und medialer Hyperrealität angesiedelt, wird die Show den WUK Projektraum in einen Kurort verwandeln und Strategien für eine bessere Zukunft verhandeln.

Die beiden Choreografinnen und fünf junge Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren haben sich gegenseitig über einige Monate hinweg über ihre Gefühle und Empfindungen zu ihrem fortwährenden Kampf mit der Internetsucht ausgetauscht. Auf diese Weise wurden durch reale und semi-reelle therapeutische Herangehensweisen verschiedene physische und psychologische Praktiken entwickelt, die zu Selbstermächtigung und Selbstheilung führen. Der choreografische Prozess verwandelte sich dadurch in eine Art Therapie und gab Anlass über Intimität, Empathie, Glück, Einsamkeit, Fürsorge und die Zukunft zu sprechen. Auf Basis dessen entwickeln sie eine installative und partizipative Therapieklinik im WUK Projektraum, in der alle Sinne zum Leben erwachen und die Realität neu erfahrbar gemacht wird.

Konzept und Choreografie Magdalena Chowaniec & Valerie Oberleithner Performers Carlos Lazar, Asja Ahmetovic, Victoria-Lola Kunz, Mercy Adighibe, Isabella Csar, Magdalena Chowaniec, Valerie Oberleithner Set Gergő Kovács Produktionsleitung Lisa Schmidt/VierHochDrei Produktionsassistenz Annamarie Waliczky

Eine Koproduktion von VierHochDrei und imagetanz / brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

iChoreography ist Teil des Projekts In a search for WE, das Magdalena Chowaniec und Valerie Oberleithner im Jahr 2013 initiiert haben. Das Projekt basiert auf dem gleichnamigen Manifest der beiden Künstlerinnen. Dieses untersucht die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Welt der performativen Künste und stellt sie in den Kontext von Gesellschaft und Politik.

Magdalena Chowaniec ist Tänzerin, Performerin, Choreografin, Sängerin und Kämpferin. Sie hat Tanz und Performance am staatlichen Ballettgymnasium in Bytom in Polen und an der Anton Bruckner Universität in Linz studiert. Sie verfügt über einen Mag.Art in Dance Arts. In ihrer künstlerischen Praxis hinterfragt sie die Position und Funktion von Kunst, Theater und Choreografie als einen Ort des Widerstands und der Veränderung.

Valerie Oberleithner ist eine österreichische Choreografin und Performerin. Sie studierte Literaturwissenschaften und Philologie an der Karl-Franzens Universität in Graz und zeitgenössischen Tanz an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. 2007 erhielt sie das danceWEB Stipendium. Seit 2006 arbeitet sie kontinuierlich mit internationalen Choreograf*innen und Tanzkompanien in Wien und im Ausland zusammen. In ihrer Arbeit erforscht sie u. a. neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen, Kurator*innen und spezifischen Gruppen der Gesellschaft (z. B. Jugendliche, Kinder, etc.).

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Women's Euro 2017 Public Viewing im WUK (c) Niko Ostermann
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