Zeit

So 7.11.2021,
19:30 Uhr

Preis

€ 7

Ort

Foyer

Performance, Tanz, TheaterFilmPerformanceZeitgenössischer Zirkus
ON THE EDGE #9

ON THE EDGE Filmabend

mit "Carrying Fathers" und "Verena | Projet Grand Mère"

Im Rahmen von ON THE EDGE #9 laden wir zu einem gemeinsamen Filmabend mit der Möglichkeit, die dazu begleitende Fotoausstellung im Foyer zu sehen.

Toon Van Gramberen: Carrying fathers

Der Dokumentarfilm VADERS DRAGEN - Carrying fathers - zeigt den Entstehungsprozess einer Zirkusproduktion in der sich vier Akrobaten die Bühne mit ihren Vätern teilen. Als die lang erwartete Premiere im März 2020 während des ersten belgischen Lockdowns aufgrund von COVID-19 abgesagt wird, beschließen die künstlerischen Leiter_innen Toon Van Gramberen und Hanna Mampuys diesen Dokumentarfilm zu drehen. Anhand von Probenmaterial und Interviews mit den Darstellern erhält das Publikum einen Einblick in die Entstehung des Stücks. Die Premiere und Tournee wurde im November 2020 ein zweites Mal abgesagt. Die physische Interaktion zwischen den Generationen machte die Wiederaufnahme des Projekts aufgrund der COVID-Sicherheitsvorschriften noch komplizierter. Im Juli 2021 konnte das Stück endlich aufgeführt werden. Der Dokumentarfilm bleibt jedoch ein wertvolles Dokument des Entstehungsprozesses und dieser außergewöhnlichen Zeitspanne.

Videodokumentation, Belgien 2020
Dauer: 30 Minuten
Sprache: flämisch, mit englischen Untertiteln

Konzept und Regie: Hanna Mampuys and Toon Van Gramberen
Produktion: THERE THERE Company
Mit: Toon und Eugeen Van Gramberen, Jonas und Danny Juchtmans, Josse und Koen De Broeck, Joren und Jan De Cooman
Kamera und Schnitt: Toon Van Gramberen
Künstlerische und technische Beratung: Toyah Van der Poten
Ko-Production: CirkL, PERPLX, Theater op de Markt, MiraMiro

© THERE THERE Company

Alexandre Fray / Un loup pour l'homme: Verena | Projet Grand Mère

Das Projet Grand-mère untersucht die Geste des Tragens und was diese für ältere Menschen bedeutet, die der Akrobat Alexandre Fray im Rahmen seiner Recherche trifft. Tragen als Symbolik des ‘Sich Kümmerns’; Ihm geht es darum sich Zeit zu nehmen, miteinander in Beziehung zu treten, viel zuzuhören, eine Atmosphäre zu schaffen, die Vertrauen und Verbundenheit fördert, um so später in der Lage zu sein, eine gemeinsamen körperlichen Arbeit zu entwickeln. Es kommt nicht in Frage, die Beziehung zu überstürzen. Es geht darum, Intimität zu finden, die von einer großen Zartheit durchdrungen ist. Was braucht es um die eigene leibliche Unversehrtheit wortwörtlich in die Hände eines Fremden zu geben? Gemeinsam mit älteren Frauen, welche nie oder selten getragen wurden, hinterfragt der Akrobat die Herausforderungen einer  Disziplin, die vom Horizont der Höchstleistungen und Virtuosität oft in den Schatten gestellt wird: Was bedeutet es sich den Gesetzen des Gleichgewichts und der Schwerkraft zu widersetzen, wenn Gelenke rosten und Muskeln schmelzen? Wie kann man
‘loslassen’ wenn der Körper dies verlernt um sich nicht selbst zu riskieren? Was bedeutet Virtuosität für den alternden Körper - kann auf einem Bein stehen das selbe Risiko kommunizieren wie ein Rückwärtssalto wenn man 80 Jahre alt ist?

Im Performance-Video "Verena" trägt der Akrobat eine 82 Jährige Frau auf seinem Rücken die 177 Stufen der Markttreppe in Lausanne hinauf.

Videodokumentation, Frankreich
Dauer: 20 Minuten

 

© Florence Joubert

Tickets

Aufgrund der COVID-19 Pandemie und der Vorgabe des Contact Tracing (Nachvollziehbarkeit wer zu welchem Zeitpunkt welche Veranstaltung besucht hat) bevorzugen wir, dass ihr eure Tickets online kauft. Für spontane Besucher_innen öffen wir an jedem Vorstellungsabend die Abendkassa.
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