Foto Franzi Kreis

Oleg Soulimenko

Tänzer, Performer und Choreograph

Der russische Performance-Künstler Oleg Soulimenko lebt und arbeitet in Wien. Nach einem Studium der Ingenieurswissenschaften an der Moscow State Technical University entschied er sich für eine künstlerische Laufbahn und ließ sich an verschiedenen Theatern in Moskau zum Tänzer und Performer ausbilden. 1990 gründete Soulimenko die internationale Werkstatt Saira Blanche Theatre, deren provokative Performances weltweit tourten. Mit dem Saira Blanche Theatre war Soulimenko von 1996 bis 2000 an einer Kooperation mit Lux Flux, Wien beteiligt. Gemeinsam arbeiteten sie an einer Methode, Theater ohne Theater zu machen, Bühnenpräsenz ohne Regie herzustellen. Im Rahmen dieser Konstellation trat er europaweit bei Tanz- und Theaterfestivals auf. Als Kurator hat der Künstler zusammen mit dem Tanzquartier Wien unter dem Titel East meets West einen Dialog zwischen russischen und österreichischen KünstlerInnen initiiert. In Zusammenarbeit mit brut Wien hat er 2010 das neue Austauschprojekt Music here, Music there. Vienna – Moscow zwischen Österreich und Russland ins Leben gerufen, aus dem sowohl in Moskau als auch in Wien mehrtägige Showings hervorgegangen sind. Viele seiner eigenen Arbeiten sind darüber hinaus im Rahmen internationaler Kooperationen mit u. a. Lisa Nelson, Markus Schinwald, Meg Stuart, Jennifer Lacey, Steve Paxton entstanden. Sein Wissen über Tanz und Performance gibt er seit 2005 am Department für Tanz der Bruckner Universität Linz weiter und entwickelt regelmäßig Projekte mit SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance).

Soulimenko suchte und sucht stets die künstlerische Zusammenarbeit mit namhaften Persönlichkeiten, darunter Lidia KavinaSteve PaxtonLisa NelsonMarkus SchinwaldJennifer Lacey. Seine Arbeiten wurden bei einer Reihe bedeutender Festivals gezeigt, darunter Performa 07 in New York, Tangente in Montreal, Cankarev Dom in Ljubljana oder Steirischer Herbst in Graz, weiters im Dostojewski Theater in St. Petersburg, im Jerusalem Gerard Brecher Center und im Kunstverein Hannover, im Museum Angewandte Kunst Wien, im Lentos Kunstmuseum Linz und in der Kunsthalle Wien. Er experimentiert auch mit der Komposition Elektroakustischer Musik, sowie mit Experimentalvideos. Auch diese Arbeiten wurden auf einer Reihe von Festivals gezeigt, bei den Recontres Internationales Paris/Berlin, beim Festival Signali Luminosi in Pesaro, am National Centre for Contemporary Art in Moskau, beim Festival PULSAR in Caracas und beim Festival VARIA in New York.

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet. Mehr erfahren.