Zeit

Di 21. November 2006 - Mi 22. November 2006, 19.00 Uhr - 21.00 Uhr

Ort

Kunsthalle Exnergasse

CRIMINI - Bernadette Dewald, filmstill, Detail

FILM AB!

Bernadette Dewald & Moucle Blackout

In der Filmreihe FILM AB! werden drei bis sechs Mal im Jahr Filmemacher/innen oder Videokünstler/innen zu einer Werkschau eingeladen. Anschließend gibt es ein Publikumsgespräch, in dem aufkommende Fragen zum Thema Stil, Inhalt, Blickwinkel, feministische Filmsprache, aber auch Stilwechsel innerhalb eines filmischen Werkes geklärt und diskutiert werden. Moderation: Elisabeth M. Klocker

 

Dieses Mal werden jeweils an einem Abend Experimentalfilme und Dokumentarfilme von Bernadette Dewald und Moucle Blackout gezeigt.

 

FILM AB! Bernadette Dewald

Present, A 1992 , 20 min

Present basiert auf fünf Videoportraits, aus denen Ausschnitte assoziativ montiert wurden.

Crimini, A 1993, 12 min, Uraufführung Diagonale 1993

Crimini entstand aus einem zufälligen Videomitschnitt von einigen Szenen aus dem Kriminalfilm “Das grausame Auge” von Robert Hossein (1961) in Kombination mit persönlichem Bildmaterial.

Ragazzi con Juke Box, A 1993 12 min (Regie Bernadette Dewald, Sabine Marte), Broadcasted via Park 4D TV Amsterdam, September 1993.

Jugendliche eines kleinen italienischen Ortes zeigen sich in 15 Sekunden dauernden Shots.

Exercise in Patience, A 1993, 6 min, Regie Bernadette Dewald, Performance Sabine Marte

Entstanden in einer Situation des Wartens und der Langeweile mutiert in diesem Video durch eine improvisierte Performance vor der Kamera ein kahler Raum zum von Licht.

Textfilm. Plötzlich auftretende Stille, Uraufführung 1997 im Rahmen von „Text und Film“, Wien, Idee und Realisation: Bernadette Dewald

Eine gehörlose Frau „spricht“ eine Textstelle mit ihrem Körper.

Wer wird mir helfen, A 2000, 30 min, (Gerda Klingenböck, Bernadette Dewald), Uraufführung Diagonale 2001 (Ausschnitt)

„Wer wird mir helfen arbeiten“ erzählt von drei Kärntner Sloweninnen, die während des 2. Weltkrieges in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück verschleppt wurden.

I was a heavily pregnant sceleton, A 2003, aus der Videoausstellung: Mauthausen, “Mauthausen erzählen” (Anna Bergman) Interview, 10 min, Kamera: Bernadette Dewald, Schnitt: Helga Amesberger, Bernadette Dewald

URBAN NATURE, Work in progress

In der Hitze des Sommers werden menschliche Körper via Untergrundbahn durch die Stadt geschleust.

 

FILM AB! Moucle Blackout

'Geburt der Venus' - eine Ikone des österreichischen Experimentalfilms der 70er Jahre stellt Moucle Blackouts vielfältigen Zugang zum Experimentalfilm vor. Ihre 16 mm Filme sind Fundstücke an Kreativität und Experimentierfreude. Im Gespräch nach der Filmschau erklärt sie die sorgfältige Art, wie sie mit 16 mm Material umgeht, in einfacher Weise verblüffende visuelle Effekte erzielt.

 

O.K., 1987, 5 min, 16 mm

Der “Morgen danach”. Die Landschaft, die Dinge der näheren Umgebung, die Reste des Frühstücks, der Mann.

Die Geburt der Venus, 1970 –72, 35 mm s/w, Ton, 5 min, 16 mm Kopie

Trickfilm aus Fotografien von vier Freunden und einem toten Schwein. Hommage an eine Liebesgeschichte.

Der galaktische Nordpol liegt im Haar der Berenice, 1990-92, 16 mm, Farbe, Ton, 14 min

Die Palette der Symbole ist vielfältig und mehrschichtig. Jeder ist das Opfer des anderen und das Opfer seiner selbst.

Walk in, 1969, 16 mm, Farbe (1988), 5 min

Break, 1984 – 2004, DVD, Farbe, Ton, 14 min

Eine schamanisch anmutende Reise durch die veränderte Welt der Visionen und Träume einer Person.

Loss, 1998, 16 mm, Farbe, Ton, 12 min

Es wird über Zeitabläufe, die Vergänglichkiet, das Gestern und Morgen nachgedacht.

Stoned Vienna, 1979, 16mm, Farbe Ton, 20 min

Das Thema ist eine wortlose aber nichts desto weniger kritische Betrachtung und Gegenüberstellung der historischen und der – damals – modernen Bauweise in Wien.

 

Programm von Elisabeth Maria Klocker. Austria Filmmakers Cooperative in Kooperation mit Kunsthalle Exnergasse.

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