Zeit

Do 1. März 2001 - Sa 7. April 2001

Ort

Kunsthalle Exnergasse

Jaan Jaanisoo - FIVE KROON FACES2, Detail
Kunst

EESTI ENERGIAD

Estonian Energies

Vernissage: Mittwoch, 28. 2. 2001, 18.00 Uhr

Kai Kaljo, Jüri Ojaver, Paul Rodgers, Jaan Toomik, Jaan Paavle und Jaan Jaanisoo

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung EESTI ENERGIAD (Estonische Energien) befassen sich in Ihren Werken mit verschiedenen Formen von Energie:

Persönliche Energie 

Wie wird persönliche Energie kreiert und zerstört? Nicht nur die Macht der physikalischen, sondern auch die spirituelle und emotionelle Energie stellt das Herz der Ausstellung dar. Wie sie verschwendet wurde und trotzdem in dieser pragmatischen und sich in Höchstgeschwindigkeit verändernden Welt überlebt.

 

Die Zerstreuung der Energie in sexuellen Beziehungen

Die Distanz zwischen Menschen und der intensiv brennenden, blendenden Energie der persönlichen Liebe. Die Verfremdung der Individuen und die zwingenden Kräfte die von Aussenseitern kreiert werden, am Rande von dem was als ‚normale‘ Gesellschaft betrachtet wird - dem Abtriften ins Kriminelle. Die Frustration auf die Kämpfe gegen Bürokratie, Korruption und Nepotismus und auf den Kampf für Gerechtigkeit trotz aller Lügen, und die Versuchung, diesen Kampf aufzugeben.

 

Die konsumierende Wut auf die verlorenen Gelegenheiten des Lebens und der Liebe und auf das gleich intensive Vacuum - der Einsamkeit.

Schreiende nagende Einsamkeit . Nicht nur die Einsamkeit, das Sehnen nach einem unbekannten Anderen, das so manch kreative Arbeit provoziert (‚The dark Lady‘ aus Shakespeares Sonett) und einige Künstler weiter antreibt – sondern die destruktive Einsamkeit der Aussenseiter, der isolierten Individuen, und der Ungeliebten. 

Der Rand der Verzweiflung.

 

Auf diesen Themen beruhen jene gegenwärtige Kunstwerke,.behandelt mit Humor, wenn auch mit schwarzem Humor, bringen sie die Videopräsentationen, Installationen und Aktionen der sechs Künstler aus Estonia zusammen. Werke nahe an den Grenzen des Theaters, deren Ziel es ist unsere Perspektiven zu verändern und uns an einen unfamiliären Ort zu platzieren der in uns kalte schauer und Gänsehaut hervorruft.

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