Zeit

Do 11. September 1997 - Sa 11. Oktober 1997

Ort

Kunsthalle Exnergasse

Fatamorgana, Ausstellungsansicht, 1997 Foto: Rudolf Macher, Detail
Kunst

FATAMORGANA

Rudolf Macher (A) & Otmar Sattel (D) - Rauminstallation

Eröffnung: Mittwoch, 10. September 1997, 18 Uhr

Das Ausstellungskonzept Fata Morgana von Rudolf Macher und Otmar Sattel ist ein Zusammenspiel innerhalb der Auseinandersetzung mit den physikalischen und mythischen Aspekten von Licht, Spiegelungen und Trugbildern, mit "Seitensprüngen" hin zur zeitgenössischen Alltäglichkeit des gesellschaftlichen "Sinns" in seinem Wahnsinn, in seinen Trugbildern und Visionen.

Der Begriff der "Luftspiegelung" bzw. der Name „Fata Morgana“ wird im allgemeinen Sprachgebrauch gleichgesetzt mit Illusion, Luftschloß oder gewollten Täuschungsmanövern in allen Bereichen des menschlichen Handels.

Im abgedunkelten Raum der Kunsthalle Exnergasse werden diese Begriffe von den beiden Künstlern durch den Einsatz verschiedenster Materialien und Medien zu einer poetischen Installation umgesetzt.

"In jener Region, der wir uns zu nähern versuchen, hat sich das Hier ins Nirgends gestürzt, aber nirgends ist dennoch hier, und die tote Zeit ist eine Zeit, wo der Tod gegenwärtig ist und geschieht, doch nicht aufhört zu geschehen, als wenn er durch sein Geschehen die Zeit unfruchtbar machte, durch die er geschehen kann." (Maurice Blanchot - Die wesentliche Einsamkeit) 

 

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