Zeit

Mi 15. Januar 1992 - Sa 22. Februar 1992

Ort

Kunsthalle Exnergasse

Eric SCHUMACHER & Johannes HEUER, Ausstellung 1992, Detail
Kunst

Eric SCHUMACHER & Johannes HEUER

ganzflächige Bodeninstallation // Bleche

Eine der grundlegenden Gemeinsamkeiten ist die Reduktion der bildnerischen Arbeit auf ihren Prozess. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Substanz des Materials bewirkt - im Unterschied zur Verwendung des Werkstoffes ausschließlich als Träger der Viualisierung - eine Einverleibung desselben. Die Arbeit hat sich selbst und die Beschäftigung mit ihr selbst zum Thema, sie findet ihre Bestätigung nicht mehr im Produkt sondern im Prozess. Die sichtbaren Ergebnisse sind blosse Dokumente des Verfahrens, dessen Ende nicht selten durch die Grenzen der physikalischen Belastbarkeit des Stoffes bestimmt wird.

Eric Schumacher arbeitet mit Bauholzverschnitt. Getürmt, gelegt, geschichtet, verkeilt und zu einfachen, teilweise geometrischen Körpern verbaut, entstehen verdichtete Konstruktionen. Keine der Verbindungen ist fixiert, die Arbeit ist im Endzustand weder transportabel noch wiederholbar.

Johanners Heuer arbeitet mit Industrieblech. Durch Korrosion, maschinelle Bearbeitung, Politur, Lackierung und Verkratzung wird das Metall bis tief in die Substanz erschlossen. Teilweise eigens konstruierte Maschinen gewährleisten eine permanente Bearbeitung, auch bei Abwesenheit des Künstlers.

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