Beate Schachinger

Malerei, Fotografie

Die Gemälde von Beate Schachinger lassen uns in seltsame Räume blicken.Die bühnenhaften Kompositionen lenken den Blick auf Protagonisten, die in sich gekehrt, abgewandt, wartend, träumend oder ihn eine Beschäftigung versunken unseren Blick nicht erwidern. Wobei es sich häufig um ein und die selbe Figur in unterschiedlichen Posen handelt. Die Frage, ob und wenn ja, in welcher Beziehung sie zu einander stehen, bleibt unbeantwortet. Traum und Erinnerung, Theater oder Popkulturelles wie Genrefilm und Comic fließen ebenso in den Arbeitsprozess ein, wie die Geschichte der Malerei. Die dargestellten Szenen lassen den Betrachter an etwas teilhaben, das nicht für aller Augen bestimmt zu sein scheint. Auch die Auseinandersetzung am Bildträger mit Form, Motiv und dem Prozess des Malens, dem Tun, wird sichtbar und wirkt auf unmittelbare Weise intim. Innerhalb der Vordergründigen Präsenz der realistischen Darstellung gilt ihr aktuelles Interesse den physikalischen Eigenschaften von Farbe, dem von Lösungsmitteln verdünnten oder dem körperhaft pastosem Farbauftrag. Ein wesentliches Element ihrer Malerei ist die Farbigkeit; die Nachbarschaft zweier Farben die einander komplementär ergänzen.

Fotograf_innen
A Room Behind: Anna Lott Donadel 1-10 und 12, Reinhard Mayr 11, 13-18
The Young Ones: Anna Lott Donadel
Verkürztes selbst: Bruno Stubenrauch