Vision WUK 2050

Einladung zum Dialog

Wir laden alle Vereinsmitglieder, WUK-Tätigen und Mitarbeiter*innen herzlich zu WUK im Dialog am 12. Mai 2026 ein. Bei diesem Termin stellen wir die VISION WUK 2050 allen Interessierten vor und holen eure Rückmeldungen dazu ein.

Was bisher geschah

Das WUK ist ein lebendiger Ort des Austauschs, des Lernens, Probierens und Handelns – getragen von vielen unterschiedlichen Menschen, Ideen und Perspektiven. Und das seit fast 45 Jahren. In dieser Zeit hat sich das WUK enorm weiterentwickelt, gleichzeitig fordern uns soziale, ökologische und wirtschaftliche Veränderungen heute mehr denn je heraus. Was bedeutet das für das WUK?

Im September und Oktober 2025 haben sich 48 Personen aus dem WUK in vier Workshops mit der Geschichte des WUK befasst, sich gefragt, wo wir heute stehen, und an einem Zukunftsbild für das WUK gearbeitet. Auf Basis dieser Ergebnisse haben die 12 Mitglieder des WUK Visionskreises das Erarbeitete verdichtet und ausformuliert. Ziel war ein Dokument, das die Vision WUK 2050 beschreibt.

Um den Prozess nun wieder breiter aufzumachen, wird die erarbeitete Vision WUK 2050 in einem großen WUK-Setting – WUK im Dialog am 12. Mai 2026 – vorgestellt.

Wir freuen uns, wenn du dich einbringst, um die Vision WUK 2050 auf den Weg zu bringen. Auch wenn du bisher bei keinem Termin dabei warst, bist du herzlich willkommen!

Schöne Grüße,
Ursula Königer (Vorstand), Eva Schneidhofer (Stabstelle der Geschäftsleitung), Oliver Schrader (Vorstand), Hanna Sohm (Leitung Kommunikation), Günter Strobl (DOCK12) und Christoph Trauner (Geschäftsleitung)

Hast du Fragen?

Eva Schneidhofer: evamaria.schneidhofer@wuk.at und 06991-40400-49

Zum Inhalt und Prozess 

Visionsprozess: Was heißt das, wie ist der Prozess aufgesetzt?

Der Visionsprozess startete mit vier Terminen im Herbst 2025. Ziel ist die Erarbeitung einer Vision 2050, ein inspirierendes, generationenübergreifendes Zukunftsbild für das WUK. Der Vision 2050 wollen wir uns u.a. anhand folgender Fragen nähern: 

  • Ist die ursprüngliche Vision des WUK noch aktuell? Was hat sich in den 45 Jahren seit dem Bestehen des WUK geändert?
  • Mit welchem gemeinsamen Selbstverständnis wollen wir das WUK zukünftig gestalten?
  • Wie schaffen wir es, das WUK zu einem Ort zu machen, in dem Eigenwohl und Gemeinwohl bei Entscheidungsfindungen in gleicher Weise Beachtung finden?

Auf Basis der Ergebnisse aus den vier Workshops wird die Vision WUK 2050 von Jänner bis April 2026 nun im Visionskreis verdichtet und ausformuliert. Ziel ist ein Dokument, das die Vision WUK 2050 beschreibt.

Am Visionskreis können 12 Personen teilnehmen, möglichst divers aus allen Teilen des Vereins, der Selbstverwaltung und des Betriebs, jung und junggeblieben, neu im WUK und lang dabei. Es können Personen sein, die an den bisherigen Terminen teilgenommen haben oder neu in den Prozess einsteigen.

Um den Prozess danach wieder breiter aufzumachen, wird das im Visionskreis erarbeitete Dokument in einem großen WUK-Setting präsentiert, diskutiert und finalisiert, um dann im letzten Schritt der WUK-Mitgliederversammlung zum Beschluss vorgelegt zu werden.

Als Methode hat sich der Steuerungskreis (siehe weitere Frage) für die Anwendung der Kulturtechnik Kontexten entschieden. Kontexten setzt bei der Befassung mit einem Thema immer Aspekte des Eigenwohls und des Gemeinwohls miteinander in Beziehung, um Lösungen und Vereinbarungen von größtmöglicher Zustimmung (= Konsent) zu ermöglichen.

Was ist das Ziel, was soll am Ende dabei rauskommen?

Idealerweise steht am Ende dieses Prozesses ein klares, richtungsgebendes Zukunftsbild, das inspirierend wirkt, ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt und die Kernidee des WUK enthält. 
Eine Vision besteht üblicherweise aus ein bis drei einprägsamen Leitsätzen.

Warum ist das wichtig und warum gerade jetzt?

Die letzten Jahre waren für das WUK von großen Veränderungen geprägt. Vom Abschluss des Mietvertrages über die Sanierung des Hauses bis zu veränderten Formen der Zusammenarbeit zwischen den neu gegründeten Bereichsvereinen und dem Verein WUK lag der Schwerpunkt auf formalen und rechtlichen Aspekten. So wichtig diese Phase war, so notwendig ist jetzt wieder die stärkere Hinwendung zur inhaltlichen Ebene.

Vision und Leitbild – was ist der Unterschied? 

Eine Vision beschreibt ein inspirierendes Zukunftsbild und zeigt, wohin wir uns entwickeln wollen. Ein Leitbild beschreibt wer wir sind, wofür wir stehen und wie wir arbeiten. Es hält Werte, Grundprinzipien und Arbeitsweisen fest – wie etwa im WUK-Leitbild von 1994 oder im Leitbild WUK Bildung & Beratung von 2018. Ein Leitbild ist damit stärker auf die Gegenwart bezogen, während eine Vision auf die Zukunft ausgerichtet ist.

Warum wird nicht ein neues Leitbild, sondern eine Vision erarbeitet? Folgt ein neues Leitbild im nächsten Schritt?

Vision und Leitbild können einander ideal ergänzen. Um ein neues WUK-Leitbild zu entwerfen, müssen wir zuerst wissen, was unser gemeinsames Zukunftsbild ist. Das soll im Visionsprozess erarbeitet werden. Ein neues Leitbild kann einen nächsten Schritt darstellen. 

Wird die Vision WUK in der Mitgliederversammlung des Vereins WUK zur Abstimmung vorgelegt? Ist die Vision WUK verbindlich?

Die Vereinsstatuten des Vereins WUK sehen vor, dass die Festlegung der Grundsätze der Vereinsarbeit Aufgabe der Mitgliederversammlung ist (§11. a). 

Die Vision WUK 2050 wird ein auf breiter Basis erarbeitetes gemeinsames Zukunftsbild des WUK zeichnen. Insofern sollen sich alle Vereinsmitglieder, WUK-Tätigen und Angestellten für die Vision engagieren.

Organisatorische Fragen zum Visionskreis

Können alle Interessierten an allen Terminen teilnehmen?

Gesucht sind 12 Personen, die nun im „Visionskreis“ die Vision WUK 2050 zu Papier bringen – möglichst divers aus allen Teilen des Vereins, der Selbstverwaltung und des Betriebs, jung und junggeblieben, neu im WUK und lang dabei. Es können Personen sein, die an den bisherigen Terminen teilgenommen haben oder neu in den Prozess einsteigen.

Von Jänner bis April 2026 wird es 4 Termine á 4 Stunden geben. Der erste Termin findet am Freitag, 23. Jänner 2026, 14-18 Uhr statt, die weiteren drei Termine werden von den Teilnehmenden des Visionskreises untereinander vereinbart.

Voraussetzungen für das Mitwirken im Visionskreis:

  • Beschäftigung mit der übergeordneten Ebene WUK – kein Verhandeln von Spezialinteressen oder Einzelmaßnahmen
  • Teilnahme an allen vier Terminen
  • Einverständnis zur Verwendung der Kulturtechnik Kontexten – eine Einführung in die Methode findet statt (Redegegenstand, Konsent für gemeinsame Entscheidungen u.a.)

Muss ich mich anmelden?

Ja, eine Anmeldung ist bis spätestens Donnerstag, 8. Jänner 2026 möglich: evamaria.schneidhofer@wuk.at und 06991-40400-49.

Gibt es eine beschränkte Teilnehmer*innenzahl?

Am Visionskreis können 12 Personen teilnehmen. 

Um den Prozess danach wieder breiter aufzumachen, wird das im Visionskreis erarbeitete Dokument in einem großen WUK-Setting präsentiert, diskutiert und finalisiert, um dann im letzten Schritt der WUK-Mitgliederversammlung zum Beschluss vorgelegt zu werden.

Was passiert, wenn sich mehr als 12 Personen anmelden? 

Der Steuerungskreis entscheidet über die Zusammensetzung des Visionskreises. Ziel ist, den Visionskreis möglichst divers aus allen Teilen des Vereins, der Selbstverwaltung und des Betriebs zu besetzen. 

Gibt es ein Honorar? Gilt die Teilnahme als Arbeitszeit?

WUK-Mitglieder und WUK-Tätige, die nicht gleichzeitig WUK-Mitarbeiter*innen sind, erhalten 15 Euro pro Stunde für die Teilnahme am Visionskreis. Für WUK-Mitarbeiter*innen gilt, dass sie im Rahmen ihrer Arbeitszeit teilnehmen können, ggf. als Mehrstunden.

Wer ist Mitglied im Steuerungskreis, wer hat den Prozess initiiert und vorbereitet?

WUK Vorstand und Geschäftsleitung haben den Visionsprozess initiiert. Um die Vor- und Nachbereitung kümmert sich der „Steuerungskreis“ bestehend aus Louise Kienzl (Vorstand), Eva Schneidhofer (Stabstelle der Geschäftsleitung), Hanna Sohm (Leitung Kommunikation), Günter Strobl (DOCK12), Christoph Trauner (Geschäftsleitung) und Margit Wolfsberger (Vorstand).

Eindrücke von den bisherigen Terminen

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Margit Wolfsberger schildert ihren Eindruck von der Historienarbeit am 22.9.2025: „Bei der Historienarbeit ging es darum, die unterschiedlichen persönlichen Geschichten mit dem WUK zu teilen. Mir hat es gefallen, mich selbst zu erinnern und – mehr noch – allen anderen zuzuhören. Die vielfältigen Erinnerungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die WUK-Geschichte bringen Erkenntnisse, die für die Zukunft des WUK wichtig sind.“ 

Christoph Trauner fasst den ersten Termin der Visionsarbeit am 30.9.2025 zusammen: „In drei Kleingruppen fand ein sehr konzentrierter Austausch zum Thema Vision WUK 2050 statt. Dabei hatten alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre Ideen auf Post-its zu notieren und im gemeinsamen Austausch zu erläutern. Die Ideen werden beim nächsten Termin weiterbearbeitet, indem sie gemeinsam thematischen Feldern zugeordnet und diese mit Überschriften versehen werden. Mehrere Teilnehmer*innen betonten im abschließenden Feedback, wie wichtig solche Räume der inhaltlichen Auseinandersetzung sind und äußerten sich positiv über die Diskussionskultur an diesem Nachmittag.“