
We 26.8.2026
8.30 pm
Eintritt frei
Hof
Synesthetic IVO
Hinter der exzentrischen Kunstfigur Synesthetic IVO steckt der österreichische Musiker und Komponist Vincent Pongrácz. Dadaistische Rap Texte und modifizierte Wörter die einen modernen musikalischen Nihilismus auf humorvolle und eigenwillige Weise feiern, sind Synesthetic IVO’s Markenzeichen. Mit Konsequenz erschafft der Musiker ein audiovisuelles Kunstwerk zwischen David Lynch, J-Dilla, Fear and Loathing in Las Vegas und Dadaismus.
In seinem Debütalbum 1V0 und dem dazugehörigen Musikvideo YHLD öffnet er eine Türe zu zeitgenössischem Avantgarde Hip-Hop die auch bei seinen Konzerten weit offen bleibt. Das dritte Album Hallo erscheint im Herbst 2027. Ernsthaft aber humorvoll- Diese musikalische Mischung spiegelt die avantgardistische Wiener Subkultur auf eine absurde und ausgefallene Art wider.
Holy Shit! Hier sind sie wieder die Platzkonzerte! Klare Kante, guter Ton! Heuer mit queerem Electro Trash Pop von POPSCH, anarcho New-Wave-Post-Punk von ROLLTREPPE und radikalem Free-Jazz-Hip-Hop von und zu KOENIGLOLLIPOP. Ratta Tatta Peng Peng! So knallen PALOMA 004 Indie-esk ins sommerfrische Gemüse, während GATAFIERA mit funky Reggeaton-Riot Wadeln dort hinrichtet, wo sie hingehören. Den Auftakt zum Radau zupft diesmal DER TÄUBLING selbst und swingt den WUK-Hof prophylaktisch mit fidel misanthropem Dada-Tourette-Rap ein. Hört, hört! So addiert sich das Programm aus musikalischen Raritäten der Sonderklasse wieder zu einem akustischen Feuerwerk, das die Ohrmuscheln proper poliert.
Kuratiert wird das Programm im dritten Jahr vom Veranstaltungskollektiv BRUTTO aka Rania Moslam, Lisa Kortschak und Gregor Mahnert, das bisher u.a. im brut Theater Eventreihen auf die Bühne gebracht hat - immer mit dem Ziel, unterschiedliche künstlerische Formate, Zugänge und Arbeitsweisen einander gegenüber zu stellten, miteinander zu konfrontierten und aneinander auszuprobieren. Nicht im Sinne eines beliebigen „Anything goes“, sondern als gewagtes Zusammendenken scheinbarer und tatsächlicher Gegensätze.
Die Kuratur erfolgt heuer wieder als „Teil des linken Musiker*innenratnetzwerks“ und denkt die Platzkonzerte als sommerlichen Treffpunkt für Musikinteressierte sowie als Ort für Austausch, Inspiration und solidarisches Kräfte-Vereinen.
Eine Veranstaltung des WUK








