
Tu 18.8.2026
8.30 pm
Eintritt frei
Hof
Rolltreppe
Es geht bergab! Rolltreppe ist eine Wave Punk Band aus Wien. 2019 gegründet, orientiert sich Rolltreppe musikalisch an Hardcore und Post Punk, mit starken Einflüssen aus New Wave und No Wave der 1980er Jahre. Mit einer treibenden Bass-Schlagzeug-Fraktion, noisigen Gitarrenriffs und energiegeladenen Vocals erzeugen die vier Musiker:innen einen tanzbaren Sound, der kaum ein Bein still stehen lässt. Die deutsch- und englischsprachigen Texte handeln von Technologie, Baustellen, zu hohen Mieten und dem alltäglichen Leben im Kapitalismus.
Rolltreppe hat 2020 ihr erstes Tape in Eigenregie veröffentlicht. Das Salzburger Label Bachelor Records hat dieses Debüt knapp ein Jahr später auf Vinyl gepresst. 2024 ist die zweite EP-Kassette mit dem Titel „Es geht bergab“ beim Wiener DIY Label Urban Lurk erschienen.
Holy Shit! Hier sind sie wieder die Platzkonzerte! Klare Kante, guter Ton! Heuer mit queerem Electro Trash Pop von POPSCH, anarcho New-Wave-Post-Punk von ROLLTREPPE und radikalem Free-Jazz-Hip-Hop von und zu KOENIGLOLLIPOP. Ratta Tatta Peng Peng! So knallen PALOMA 004 Indie-esk ins sommerfrische Gemüse, während GATAFIERA mit funky Reggeaton-Riot Wadeln dort hinrichtet, wo sie hingehören. Den Auftakt zum Radau zupft diesmal DER TÄUBLING selbst und swingt den WUK-Hof prophylaktisch mit fidel misanthropem Dada-Tourette-Rap ein. Hört, hört! So addiert sich das Programm aus musikalischen Raritäten der Sonderklasse wieder zu einem akustischen Feuerwerk, das die Ohrmuscheln proper poliert.
Kuratiert wird das Programm im dritten Jahr vom Veranstaltungskollektiv BRUTTO aka Rania Moslam, Lisa Kortschak und Gregor Mahnert, das bisher u.a. im brut Theater Eventreihen auf die Bühne gebracht hat - immer mit dem Ziel, unterschiedliche künstlerische Formate, Zugänge und Arbeitsweisen einander gegenüber zu stellten, miteinander zu konfrontierten und aneinander auszuprobieren. Nicht im Sinne eines beliebigen „Anything goes“, sondern als gewagtes Zusammendenken scheinbarer und tatsächlicher Gegensätze.
Die Kuratur erfolgt heuer wieder als „Teil des linken Musiker*innenratnetzwerks“ und denkt die Platzkonzerte als sommerlichen Treffpunkt für Musikinteressierte sowie als Ort für Austausch, Inspiration und solidarisches Kräfte-Vereinen.
Eine Veranstaltung des WUK








