
Th 27.8.2026
8.30 pm
Eintritt frei
Hof
POPSCH
Hätten Peaches und Kim Wilde ein Kind, es würde POPSCH heißen! Diese Band ist Kult- Elektro trifft Glitzer, schamlos eingängigen Elektro-Pop und 80er Charme. Damit gelingt es POPSCH seit vielen Jahren eine Brücke zwischen Clubkultur und politischem Aktivismus zu schlagen. Ihr neues Album „GayPropaganda" tritt als ein kraftvolles queeres Statement gegen homophobe Attacken, Konformität und für Sichtbarkeit ein. Das Werk vereint bisher unveröffentlichte Dauerbrenner mit einer Reihe neuer Elektro-Pop-Hits. Die Songs des Albums sind schrill, eingängig und politisch zugleich. Zwischen tanzbaren Beats, ironischen Texten und hymnischen Refrains entsteht eine queere Welt, die zum Mitschreien gemacht ist. Immer als Einladung zum Feiern und gleichzeitig als ein klares Zeichen gegen Wegschau-Mentalitäten und Diskriminierung.
Holy Shit! Hier sind sie wieder die Platzkonzerte! Klare Kante, guter Ton! Heuer mit queerem Electro Trash Pop von POPSCH, anarcho New-Wave-Post-Punk von ROLLTREPPE und radikalem Free-Jazz-Hip-Hop von und zu KOENIGLOLLIPOP. Ratta Tatta Peng Peng! So knallen PALOMA 004 Indie-esk ins sommerfrische Gemüse, während GATAFIERA mit funky Reggeaton-Riot Wadeln dort hinrichtet, wo sie hingehören. Den Auftakt zum Radau zupft diesmal DER TÄUBLING selbst und swingt den WUK-Hof prophylaktisch mit fidel misanthropem Dada-Tourette-Rap ein. Hört, hört! So addiert sich das Programm aus musikalischen Raritäten der Sonderklasse wieder zu einem akustischen Feuerwerk, das die Ohrmuscheln proper poliert.
Kuratiert wird das Programm im dritten Jahr vom Veranstaltungskollektiv BRUTTO aka Rania Moslam, Lisa Kortschak und Gregor Mahnert, das bisher u.a. im brut Theater Eventreihen auf die Bühne gebracht hat - immer mit dem Ziel, unterschiedliche künstlerische Formate, Zugänge und Arbeitsweisen einander gegenüber zu stellten, miteinander zu konfrontierten und aneinander auszuprobieren. Nicht im Sinne eines beliebigen „Anything goes“, sondern als gewagtes Zusammendenken scheinbarer und tatsächlicher Gegensätze.
Die Kuratur erfolgt heuer wieder als „Teil des linken Musiker*innenratnetzwerks“ und denkt die Platzkonzerte als sommerlichen Treffpunkt für Musikinteressierte sowie als Ort für Austausch, Inspiration und solidarisches Kräfte-Vereinen.
Eine Veranstaltung des WUK








