
Tu 25.8.2026
8.30 pm
Eintritt frei
Hof
GATAFIERA
GATAFIERA ist ein in Wien ansässiges Latinx-Duo, bestehend aus den queeren trans Künstler*innen Hoesé und Luí Matias dos Santos. Mit ihren peruanischen und brasilianischen Wurzeln haben sie ein transformatives Musikprojekt geschaffen, das Reggaeton und Baile Funk mit Elementen aus Drum ‘n’ Bass, Rock und Ballroom zu einem energiegeladenen, emotional tiefgehenden Sound. Ihre Musik ist zugleich tanzbar und politisch: Ein kraftvolles Statement für Repräsentation, Befreiung und queere Selbstermächtigung.
Im April 2024 veröffentlichten GATAFIERA ihre Debütsingle „Perreo Deculonizado“. Ein Jahr später folgte ihr Debütalbum SUDACA ATACA, das einen wichtigen Meilenstein ihrer Karriere markierte. Seither spielten sie zahlreiche Shows in Wien sowie erste internationale Auftritte in Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien.
Holy Shit! Hier sind sie wieder die Platzkonzerte! Klare Kante, guter Ton! Heuer mit queerem Electro Trash Pop von POPSCH, anarcho New-Wave-Post-Punk von ROLLTREPPE und radikalem Free-Jazz-Hip-Hop von und zu KOENIGLOLLIPOP. Ratta Tatta Peng Peng! So knallen PALOMA 004 Indie-esk ins sommerfrische Gemüse, während GATAFIERA mit funky Reggeaton-Riot Wadeln dort hinrichtet, wo sie hingehören. Den Auftakt zum Radau zupft diesmal DER TÄUBLING selbst und swingt den WUK-Hof prophylaktisch mit fidel misanthropem Dada-Tourette-Rap ein. Hört, hört! So addiert sich das Programm aus musikalischen Raritäten der Sonderklasse wieder zu einem akustischen Feuerwerk, das die Ohrmuscheln proper poliert.
Kuratiert wird das Programm im dritten Jahr vom Veranstaltungskollektiv BRUTTO aka Rania Moslam, Lisa Kortschak und Gregor Mahnert, das bisher u.a. im brut Theater Eventreihen auf die Bühne gebracht hat - immer mit dem Ziel, unterschiedliche künstlerische Formate, Zugänge und Arbeitsweisen einander gegenüber zu stellten, miteinander zu konfrontierten und aneinander auszuprobieren. Nicht im Sinne eines beliebigen „Anything goes“, sondern als gewagtes Zusammendenken scheinbarer und tatsächlicher Gegensätze.
Die Kuratur erfolgt heuer wieder als „Teil des linken Musiker*innenratnetzwerks“ und denkt die Platzkonzerte als sommerlichen Treffpunkt für Musikinteressierte sowie als Ort für Austausch, Inspiration und solidarisches Kräfte-Vereinen.
Eine Veranstaltung des WUK








