
Tu 9.6.2026
7.00 pm
Eintritt freie Spende
Foyer
C
EACOP: A crude reality
Der Dokumentarfilm “EACOP: A crude reality” rückt die negativen sozioökonomischen und ökologischen Auswirkungen der geplanten Ostafrikanischen Rohölpipeline ins Rampenlicht. Der Film zeigt Stimmen von Gemeindebewohner*innen, die direkt vom Megaprojekt von Total Energies betroffen sind, sowie von Aktivist*innen, die wegen der Bedrohung, die die Pipeline für Lebensgrundlagen, empfindliche Ökosysteme und das Klima darstellt, Alarm schlagen.
Die Pipeline, die von Hoima in Uganda nach Tanga in Tansania führen soll, ist weltweit Gegenstand von Kontroversen. Gemeindemitglieder und Klimaaktivist*innen der Stop EACOP-Koalition hatten anhaltenden Widerstand geleistet und die Finanzinstitute unermüdlich aufgefordert, sich von der geplanten Pipeline zu distanzieren. Dies führte dazu, dass sich 24 Geschäftsbanken und 18 (Rück-)Versicherer dazu verpflichteten, das Projekt nicht zu unterstützen. Der Bau jedoch ist nicht gestoppt, Aktivist*innen der Stop EACOP-Kampagne kämpfen weiter gegen die Pipeline.
Im Anschluss: Anna Lena Buchleitner und Michael Ladurner (Attac) im Gespräch mit Aktivist*innen aus Uganda: Janepher Baitwamasa (Programmkoordinatorin der community-based Organization Navigators of Development Association, NAVODA), Nicholas Omonuk Okoit (Klimaaktivist und Kolumnist aus Uganda) und Christopher Opio (Teamlead der Grassroots Organization Oil Refinery Residents Association, ORRA). Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.
Filminformation
EACOP - a crude reality
Dokumentarfilm
produziert von StopEACOP & 350.org
ca. 45 Minuten
Englisch mit englischen Untertiteln
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