Fragen und Antworten

rund um die WUK Spendenkampagne

WUK retten. Jetzt! ... und die Antworten

  • Das WUK hat an sich eine sehr gute Bausubstanz und steht unter Denkmalschutz.  
  • Es sind Sanierungen an den elektrischen Leitungen, Verbesserungen beim Brandschutz, die umfassende Umsetzung der Barrierefreiheit (z.B. Lifte), die Erneuerung des Heizsystems, der Wasserleitungen aber auch Maßnahmen gegen Feuchtigkeit am Gebäude erforderlich.
  • Es brennt der Hut! In einer ersten Phase müssen die elektrischen Anlagen saniert werden, sonst sind Schulen, Ateliers, Veranstaltungsräume, Werkstätten von der Schließung bedroht und dadurch Arbeitsplätze in Gefahr. Das heißt, wir müssen  in den nächsten 12 Monaten ca. 850.000 Euro in die Hand nehmen. Und hoffen auf die Unterstützung der Freundinnen und Freunde des WUK, damit unsere Unabhängigkeit erhalten bleibt.
  • Wir stehen vor einer gewaltigen Herausforderung! Nach über 160 Jahren intensiver Nutzung ist eine umfassende Sanierung des denkmalgeschützten 12.000 m2 großen Gebäudes dringend notwendig. Insgesamt rechnen wir mit ca. 18 Millionen Euro in den nächsten 10 Jahren.
  • Die Sanierung der elektrischen Anlagen beläuft  sich auf ca. 850.000 Euro, der Austausch von Brandschutztüren auf 90.000 Euro.
  • Wir stellen uns auf einen Zeitraum von etwa 10 Jahren ein. In diesen Jahren soll das Haus gemeinsam mit seinen Freund_innen grundsätzlich saniert und für künftige Generationen erhalten werden.
  • Für die Sanierung des WUK sind hohe finanzielle Investitionen notwendig. Einen beträchtlichen Teil wird das WUK selbst aufbringen. Aufgrund der Höhe der Kosten sind wir aber dringend auf die Unterstützung der Stadt Wien und aller Freund_innen des WUK angewiesen.
  • Das WUK braucht Spenden, um den eigenen Anteil an den Sanierungskosten decken zu können, ohne den kein Fördergeber Geld in die Hand nehmen wird.
  • Der Kulturbetrieb des WUK wird unter anderem durch Förderungen und Subventionen finanziert. Der Eigenerwirtschaftungsanteil liegt hier bereits über 50%.
  • Der Betriebsteil WUK Bildung und Beratung für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen wird zur Gänze aus Förderungen finanziert.
  • Das soziokulturelle Zentrum WUK lebt zu einem sehr hohen Anteil durch ehrenamtliches Engagement, das zum Teil durch Förderungen und Subventionen bezuschusst wird.
  • Grundsätzlich dürfen Fördermittel und Subventionen nur für die jeweils eingereichten Zwecke verwendet  werden,  also z.B. Kulturförderung nur für die Umsetzung von Kulturprojekten.
  • In der Finanzgebarung des laufenden Betriebes ist das WUK ein Musterschüler. Die Abrechnungen werden von Fördergebern, vom Europäischen Sozialfonds etc. sehr genau geprüft. Wir müssen allen Anträgen eine Bilanz beilegen, weil immer auch die finanzielle Situation des gesamten Vereines geprüft wird, wenn große Aufträge vergeben werden. Das WUK unterliegt Second Level, zum Teil auch auch Third Level Prüfungen, oft durch Einsatz großer Wirtschaftsprüfungskanzleien wir Ernst & Young.
  • „Betriebsunterbrechungen“ wird es stundenweise oder am Wochenende geben
  • Größere Umbauarbeiten sollen in der spielfreien Zeit im Sommer stattfinden
  • Der Vorstand und die Geschäftsleitung werden zeitgerecht vorher informieren
  • Das WUK gehört der Stadt Wien und diese hat das Gebäude dem WUK - Verein zur Schaffung offener  Kultur- und Werkstättenhäuser als Prekarium (Bittleihe) überlassen.
  • Die Gebäudeverwaltung der Stadt Wien steht auf dem Standpunkt, dass eine Sanierung nur dann erfolgt, wenn die Kosten dieser Sanierung über eine entsprechend hohe jährliche Miete von etwa 1,2 Millionen Euro wieder hereinkommen. Dieser Betrag ist durch die gesellschaftliche Arbeit der WUK-Gruppen und die wirtschaftliche Aktivitäten des WUK nicht leistbar.
  • Eine Änderung dieses Standpunktes kann nur durch ein Bekenntnis der politischen Verantwortlichen der Stadt Wien erfolgen.
  • Grundsätzlich gibt es eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Magistraten und den Stadträt_innen.
  • Das Prekarium, auch Bittleihe genannt, bedeutet, dass die Stadt Wien Eigentümerin der Liegenschaft und des Hauses in Währinger Straße 59 ist, dem WUK das Haus zur Nutzung überlässt und jederzeit anordnen kann, dass das Haus in kürzester Zeit zurückgegeben werden muss. Das WUK Werkstätten- und Kulturhaus nutzt auf diese Weise das Haus seit 37 Jahren, daraus lässt sich aber kein Rechtsanspruch ableiten.
  • Im österreichischen Recht wird das Prekarium von § 974 ABGB normiert.
  • Der Auftrag an den WUK-Vorstand ist es, für die langfristige Absicherung zu sorgen. Auf der Generalversammlung des Vereins 2017 wurde beschlossen, zunächst die Variante eines „Baurechtsvertrages“ zu prüfen.
  • Ein langfristiger Miet- oder Pachtvertrag ist derzeit nicht ausgeschlossen, aber 2. Wahl.
  • Organisatorisch setzt sich das WUK aus dem Kulturbetrieb, aus WUK Bildung und Beratung und dem soziokulturellen Zentrum WUK zusammen. Für die drei Einheiten bildet der Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser das organisatorische und rechtliche Dach. Rund 650 Vereinsmitglieder wählen alle zwei Jahre einen sechsköpfigen Vorstand.

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet. Mehr erfahren.