Geschätzte Leser*innen, liebe Freund*innen, im WUK widmen wir uns jedes Jahr einem Thema, das unsere Arbeit über einen längeren Zeitraum begleitet. Für 2026 und 2027 steht alles unter dem Jahresthema „ZU HÖREN“. Zuhören verstehen wir als bewusste Praxis: als Haltung, die Raum schafft, Beziehungen stärkt und Teilhabe ermöglicht. Dabei geht es um mehr als das reine Hören. Wir richten den Blick darauf, wer gehört wird, wer überhört bleibt – und welche Strukturen es braucht, um echten Dialog zu ermöglichen. Neuigkeiten aus den Projekten A|B|O Jugend ist im Jänner an den neuen Standort in der Nordbahnstraße 36/Stiege 1/3. Stock, 1020 Wien übersiedelt. Für Klient*innen bleiben Angebot, Team und Öffnungszeiten unverändert – lediglich die Adresse hat sich geändert. Mit den ersten Sonnenstrahlen ein Save the Date: Am 17. April startet WUK bio.pflanzen mit dem „Frühlingserwachen“ in Gänserndorf in die Gartensaison. Eine vielfältige Auswahl an biologischen Jungpflanzen – von Gemüse und Kräutern bis zu Zierpflanzen und Raritäten – wartet auf Garten-, Balkon- und Terrassenliebhaber*innen. Mit dabei ist heuer auch unser neues Projekt WUK re.cycle mit frühlingsfitten Fahrrädern, Vintage-Raritäten sowie vegetarischen und veganen Snacks. Gemeinsam bilden WUK bio.pflanzen und WUK re.cycle die Soziale Land- und Kreislaufwirtschaft Marchfeld. Teilhabe sichern - Strukturen stärken Auch auf struktureller Ebene braucht es Zuhören und klare Perspektiven. Während die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen laut aktuellen AMS-Zahlen im Februar 2026 um 14,6 % gestiegen ist – und damit fünfmal so stark wie insgesamt –, steht mit dem Ausgleichstaxfonds (ATF) ein zentrales Instrument beruflicher Inklusion vor unklaren Perspektiven – und damit auch die langfristige Absicherung von zentralen Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen. Darauf machten der Österreichische Behindertenrat und dabei-austria kürzlich aufmerksam. Auch unsere Bildungs- und Beratungsangebote sind auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen. Eine nachhaltige Absicherung des ATF ist daher entscheidend, um individuelle Begleitung und echte Teilhabe am Arbeitsmarkt langfristig zu sichern.
Ich bedanke mich für Ihr Interesse! Susanne Senekowitsch |