MITARBEITER_INNEN INFO APRIL 2022

 
 
 
 

INFORMATIONSBLATT UKRAINE

Die Koordinationsstelle Jugend – Bildung – Beschäftigung hat aus aktuellem Anlass und zur Unterstützung des Fachbereichs ein Informationsblatt zusammengestellt, das eine erste Übersicht zu relevanten Informationen und aktuellen Unterstützungsangeboten  für geflüchtete Menschen aus der Ukraine bietet. Des Weiteren beinhaltet das Informationsblatt weiterführende Informationen für Jugendliche hinsichtlich dem Umgang mit dem Krieg in der Ukraine.

Aufgrund der kontinuierlichen Anpassung der Unterstützungsangebote bemüht sich die Koordinationsstelle, das Informationsblatt aktuell zu halten. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, regelmäßig auf der Webseite der Koordinationsstelle (auf der Startseite) unter „Neuigkeiten“ den Stand des Informationsblattes zu verfolgen.

Rückfragen: Magdalena Pötzelsberger

 
 
 

PUBLIKUMSBEFRAGUNG WUK PERFORMING ARTS

Im Oktober und November 2021 hat WUK performing arts eine Publikumsbefragung durchgeführt, mit dem Ziel, die Bedürfnisse des Publikums hinsichtlich Kommunikation noch besser kennenzulernen. Erfreulicherweise haben 179 Personen an dieser Umfrage teilgenommen, was uns einen statistisch aussagekräftigen Datensatz geschenkt hat – und fünf Gewinner_innen jeweils zwei Freikarten für unser Programm.

Die Ergebnisse der Publikumsbefragung zeigen, dass WUK-Veranstaltungen, also Konzerte, Ausstellungen, KinderKultur, etc. vor der Pandemie sehr regelmäßigbesucht wurden. 37 % aller befragten Personen haben angegeben das WUK zwei bis vier Mal pro Jahr zu besuchen, 14 % sogar fünf bis sieben Mal. Dies spiegelt sich auch in der Angabe wieder, wie oft Besucher_innen Veranstaltungen von WUK performing arts besuchen. WUK performing arts wird von fast 60 % aller Befragten als eigene Sparte des WUK wahrgenommen.

Hauptinformationsquelle für Besucher_innen von WUK performing arts sind die Website sowie Social Media und der Newsletter. Auch Empfehlungen und der WUK Folder sind wesentliche Informationsquellen. Der Medienmix, den WUK performing arts seinen Besucher_innen als Informationen zu den Veranstaltungen anbietet, wird zwar nicht von allen Menschen wahrgenommen, jedoch zeigt sich, dass diejenigen, die Magazin, Podcast & Co konsumieren, die angebotenen Informationen als hilfreich betrachten. Je jünger die Besucher_innen sind, umso mehr sind sie an neueren Formaten, wie z.B. den Podcast, interessiert.

Ebenfalls abgefragt wurde die Akzeptanz von Onlineveranstaltungen in Form von z.B. Streamingangeboten. Dabei zeigt sich, dass unsere Besucher_innen gewillt sind Onlineveranstaltungen zu besuchen, wenn ein Besuch vor Ort nicht möglich ist – ein deutliches Zeichen dafür, dass unser Angebot an hybriden Events gut angenommen wird.

Was uns sehr freut ist die Tatsache, dass das Publikum altersmäßig über alle Generationen verteilt ist, wir also Zuschauer_innen von 20 bis 60 Jahre bei uns begrüßen dürfen.

Rückfragen: Esther Holland-Merten und Ulli Koch

 
 
 

CULTURAL TRANSFORMATION MOVEMENT: MEHR DIVERSITÄT IM KULTURSEKTOR

Am 31. März und 1. April fand im Belvedere und in der Brunnenpassage das „SPOTing Seminar“ statt, eine Konferenz für mehr Diversität im Kultursektor. Organisiert wurde es von der Brunnenpassage, die wie das WUK ebenfalls Mitglied bei Trans Europe Halles (TEH) ist, einem Netzwerk europäischer Kulturzentren. Unterstützung kam vom TEH Arts Education Hub und D/Arts Projektbüro für Diversität und urbanen Dialog.

Zum Einstieg gab es im Belvedere21 eine Input & Training Session, die einige Grundbegriffe und Argumente für die nachfolgenden Diskussionen lieferte. So wurden die Unterschiede zwischen „exclusion“, „segregation“, „integration“ und „inclusion“ beleuchtet. Auch wichtige Unterscheidungen zwischen „hospitality“, „access“ und „integration“, die etwas mit Macht und Zeit zu tun haben, bzw. zwischen dem Akt der Inklusion und Diversität an sich wurden festgehalten. Danach wurden vier Gründe für mehr Diversität besprochen: das rechtliche Argument, das wirtschaftliche Argument, das moralische Argument und das für den Kultursektor besonders wichtige kreative Argument. Diversität ist schließlich die Grundlage für kreatives Schaffen.

Am Nachmittag gab es an mehreren Tischen Zeit für Diskussionen über Wege zu einem solidarischen Umfeld sowie diversitäts- und gleichstellungsorientiertes Monitoring und Evaluierung. Mit diesen Eindrücken ging es abends ins Obere Belvedere zu einer Podiumsdiskussion mit Politiker_innen, Museumsdirektor_innen und Diversitätsexpert_innen, die leider wenig Erkenntnisgewinn und eher erwartbare Statements brachte. Im geschichtsträchtigen Ambiente des Saals, in dem der Staatsvertrag unterzeichnet wurde, war die Diskussion an sich aber immerhin ein wichtiges öffentliches Zeichen.

Der zweite Tag der Konferenz stand im Zeichen des „Cultural Transformation Movements“. In der Brunnenpassage stellten TEH-Management und –Mitglieder das Movement vor, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Vielfalt und Diversität in den leitenden Funktionen der Kulturbranche zu erhöhen. Ein wichtiger Hebel zur Erreichung dieses Ziels liegt für die Initiator_innen im HR-Bereich und bei der Personalauswahl. Beim kommenden TEH-Treffen in Prag wird sich das Cultural Transformation Movement vorstellen und die Diskussion fortführen.

Rückfragen: Astrid Exner

 
 
 
Photo by Reuben Juarez on Unsplash

WEITERLESEN IM WUK MAGAZIN

Im WUK Magazin findest du viele weitere WUK-Geschichten zum Nachlesen und Nachhören.

Georg Grund-Groiss (AMS Gänserndorf) berichtet anlässlich des Starts von WUK Get Up – Stand über die Folgen der Corona-Isolation für Jugendliche und "Neue Werkstätten für Anerkennung". Die Freude über den prallvollen Konzert-Kalender beschert uns gleich drei neue Musik-Texte: Christian Pausch (FM4) über "Sich selbst treffen, durch die neoklassischen Sounds der Hania Rani"; Stefan Baumgartner (!ticket-Magazin) über Low und die "wahre, krachende Katharsis", sowie Astrid Exner im Interview mit Kerosin95: "Raumeinnahme ist radikale Praxis". Ewa Bańkowska gibt in "An opportunity to dissect language" Einblick in ihre Arbeit und den Entstehungsprozess ihrer neuen Soloperformance "kurz und knapp". Und Jugendliche von WUK work.space lernten an der TU Wien, was denn Arbeitskräfte vermitteln und Stundenpläne zusammenstellen mit Informatik zu tun hat. Mehr dazu in "Viel Hirnschmalz".

Viel Spaß beim Lesen!

 
 
 

WILLKOMMEN IM WUK!

Neu im WUK sind:

  • Joachim Klein, Kommunikation
  • Wolfgang Krupan, A|B|O Jugend
  • Gudrun Mayr-Geisl, WUK factor.c
  • Sabrina Vinac, People & Culture

Herzlich Willkommen an alle neuen Kolleg_innen!

Nicht mehr im WUK ist Cornelia Meyer, WUK CoachingPlus.

 
 
 

Fragen, Kritik und Anregungen zu diesem Newsletter bitte an Hanna Sohm, WUK Kommunikation.

 

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