Ausschnitt aus einem Demoaufruf: Amerlinghaus bleibt!

Liebe Menschen im WUK!

Es wird eng. Für manche wird es bereits sehr eng. Im Augenblick für das Amerlinghaus! Die Stadt Wien kürzt die jährliche Basisförderung um zwei Drittel. 
Wir unterstützen das Amerlinghaus in seinem Protest gegen die vernichtende Kürzung und rufen zur Teilnahme an der Demo auf!

AMERLINGHAUS BLEIBT!
Solidarität und Widerstand gegen Kürzungen im Kultur- und Sozialbereich

Do 4.12. 17.30 Uhr
Stiftgasse Ecke Mariahilfer Straße

Konkret bedeutet die massive Kürzung:
* Das Amerlinghaus kann nicht mehr betrieben werden. Personal muss entlassen, Programme gestrichen, Räume geschlossen werden.
* Hausgruppen,Initiativen und Projekte, die im Haus ihre einzige Infrastruktur haben, verlieren existentielle Grundlagen.

Es bedeutet den nachhaltigen Verlust von Freiräumen. „Soziale, zivilgesellschaftliche, feministische, migrantische und queere Gruppen und Selbstorganisierungen verlieren mit dem Amerlinghaus ihren Platz für Kultur, politische Bildung, Kunst, Nachbarschaftsprojekte, kritische Diskurse, solidarische Lebenshilfe und weitere Formen der ermächtigenden Zusammenkunft.“ 

Dabei sollte es umgekehrt sein: In einer von Krisen geprägten Zeit sind Sozialeinrichtungen, Kunst und Kultur tragende Säulen der Gesellschaft. Sie bieten Räume der Begegnung, Reflexion und Inspiration. Es braucht mehr Kulturräume, die Menschen zusammenbringen und eine demokratische Praxis ermöglichen.

Es braucht eine Politik für Menschen — nicht für Kapital, und dies gilt besonders in Zeiten knapper Budgets. Statt mit Sparmaßnahmen bei denen anzusetzen, die ohnehin wenig haben, sollte über alternative Finanzierungsmodelle nachgedacht werden, die mehr gutes Leben für alle ermöglichen!

Und im Übrigen: #KulturstadtWienRetten

 
 
 

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