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Loimersdorfer Straße 29
2291 Lassee

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M bioschafe@wuk.at

WUK bio.schafe

Soziale Landwirtschaft Marchfeld

Liebe Freund_innen der WUK bio.schafe!

Seit dem Frühjahr, als bekannt wurde, dass das WUK nicht mehr weiter mit der Beweidung der Donauinsel beauftragt wird, haben wir uns mit aller Kraft für den Fortbestand des richtungsweisenden sozial-ökologischen Projekts WUK bio.schafe eingesetzt. Wir haben in den vergangenen Monaten nicht nur viel Zuspruch erhalten. Wir konnten viele neue Freund_innen gewinnen, die bereit waren, das Projekt mit einer Schaf-Patenschaft oder einer Spende finanziell zu unterstützen. Unglaublich viele Menschen haben uns bei der Suche nach neuen Weideflächen geholfen. Und doch müssen wir nun zur Kenntnis nehmen, dass eine verantwortungsvolle Weiterführung des Projekts unter den Bedingungen des freien Markts und ohne entsprechende Aufträge der öffentlichen Hand nicht möglich ist.

Alle laufenden Beweidungsaufträge werden wir selbstverständlich bis zum Ende der Saison weiter erfüllen. Gleichzeitig machen wir uns ab sofort auf die Suche nach einem neuen Zuhause für die Schafe. Sobald wir für alle Tiere entsprechende Plätze gefunden haben, werden wir den Betrieb schließen.

Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Unterstützer_innen und Wegbegleiter_innen. Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, mit dem Projekt fünf Jahre lang erfolgreich Menschen mit geringen Arbeitsmarktchancen neue Zukunftsperspektiven zu ermöglichen und gleichzeitig einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt in natürlichen Ökosystemen zu leisten. Sämtliche Zuwendungen, die wir über die Schaf-Patenschaften lukrieren konnten, werden wir selbstverständlich den Schafen zu ihren neuen Besitzer_innen mitgeben.

Wir bedauern, dass wir diesen Schritt aus wirtschaftlichen Gründen setzen müssen. Wir sind aber überzeugt, dass wir mit dem Projekt Impulsgeber waren und sind und dass die naturnahe Beweidung mit Schafen eine zunehmend größere Rolle spielen wird. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass bei der Vergabe öffentlicher Aufträge soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden.

Euer WUK bio.schafe-Team

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Nachhaltige Vergabe und die Schafe von der Insel

Für eine öffentliche Auftragsvergabe im Sinne ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit!

WUK bio.schafe vereint die naturnahe Pflege von Ökosystemen mit der Schaffung von Trainings- und Arbeitsplätzen für Menschen mit geringen Arbeitsmarktchancen. Die Beweidung von Kulturflächen mit Krainer Steinschafen schafft erweitere Lebensräume für Insekten, Vögel und Amphibien und vergrößert die Artenvielfalt. Die Betreuung der Schafe erfolgt durch zuvor langzeitarbeitslose Personen.

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WUK bio.schafe auf der Weide

Von der Donau bis zur Thaya: Unsere Referenzprojekte

Seit 2017 beweiden WUK bio.schafe im Rahmen von größeren und kleineren Projekten naturnahe Wiesenflächen in der Region Marchfeld und seit 2019 auch auf der Wiener Donauinsel.

Donauinsel

Im Rahmen des Projekts LIFE DICCA kommen 70 WUK bio.schafe als nachhaltige, umweltschonende Rasenmäher am nördlichsten Punkt der Donauinsel zum Einsatz. Im Sommer 2019 haben die Schafe in knapp 6 Monaten eine Fläche von 73.000 Quadratmetern "abgemäht".

Von Mai und bis Oktober grasen die WUK bio.schafe im Auftrag der Stadt Wien Stück für Stück den nördlichsten Teil der Donauinsel ab und ersetzen so die maschinelle Wiesenmahd. Die Schafe werden durch einen mobilen, hüfthohen elektrischen Weidezaun geschützt, den man beliebig verlegen kann. Nach jeweils rund einer Woche ist ein Teilstück abgegrast und die Herde wird auf eine andere Fläche umgesiedelt.

Der Einsatz der WUK bio.schafe auf der Donausinsel ist ein Testversuch im Rahmen des EU-Projekts LIFE DICCA der MA 45 und wird von einem Monitoring begleitet. Das Projekt LIFE DICCA wird aus Mitteln des LIFE-Programms der Europäischen Union gefördert.

    Kleinode March-Thaya

    Das Kleinod-Projekt sichert Erhalt von zahlreichen wertvollen Flächen im östlichen Niederösterreich. 120 WUK bio.schafe beweiden verschiedene kleinere Flächen entlang von Thaya und March, während der Projektpartner Maschinenring maschinelle Mäh- und Baggerarbeiten übernimmt. Geleitet wird das Projekt vom Verein March.Raum, besser bekannt unter dem Namen Storchenhaus Marchegg.

    In der March-Thaya-Region gibt es kaum mehr Weide- und Wiesenbewirtschaftung, wodurch viele für die Natur sehr wertvolle Flächen allmählich zuwachsen – oft auch mit invasiven, eingeschleppten Arten wie Robinien. Verschiedene übrig gebliebene ‚Kleinode‘ in der Region stellen die letzten Resten von extensiver Grünlandnutzung dar. Sie beherbergen eine bedeutende Vielfalt an gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, wie Ziesel, Hügelnelke, Sandgrasnelke oder Orchideen-Blauweiderich. Die Flächen benötigen regelmäßige Mahd oder Beweidung, damit diese als Grünland erhalten bleiben, und nicht verbuschen.

    Insgesamt werden 18 verschiedene Kleinode an Thaya und March gepflegt, von Bernhardsthal bis Lassee. Das Projekt läuft bis 2021 und soll den Grundstein für eine langfristige Pflege von wertvollen Wiesenflächen legen.

    3E-Morava Nature

    Im Rahmen des grenzüberschreitenden INTERREG-Projekts wurden von 2018 bis 2020 die Trockenrasengebiete in der Region Marchfeld mit 120 Krainer Steinschafen beweidet und so nachhaltig erhalten.

    Die Beweidung durch die WUK-Schafe war Teil einer grenzüberschreitenden Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Naturraum, die Biodiversität und die Artenvielfalt der österreichisch-slowakischen Marchregion durch Umweltbildung, Naturtourismus und der Pflege von wertvollen Wiesen zu fördern. Zusätzlich wurden am Standort in Kooperation von WUK bio.pflanzen mit der Beratungsstelle Trendwende langzeiterwerbslosen Menschen niederschwellige Arbeitstrainingsplätze und befristete Arbeitsplätze angeboten.

    Das grenzüberschreitende Projekt 3E-Morava Nature wurde durch den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung, Programm „INTERREG V-A Slowakei–Österreich 2014-2020“ gefördert.

    Projektpartner_innen: Stadt Stupav (Leadpartner), NÖ.Regional.GmbH, Marktgemeinde Hohenau a. d. March, Verein March.Raum, WUK, Weinviertel Tourismus, Mesto Stupava, Trnavský samosprávny kray, Mč BA - Devinksa Nová Ves, Mesto Gbely, BROZ;

    Strategischer Partner_innen: Verein AURING, ŠOP SR – Správa CHKO Malé Karpaty;

     

    Logo 3E MORAVA NATURE
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    Mein Weg bei WUK bio.pflanzen

    Ein Erfahrungsbericht

    Jungpflanzen bei WUK bio.pflanzenRead article

    Frühlingserwachen

    WUK bio.pflanzen lädt zum Start des Jungpflanzen-Verkaufs

    Team

    Betriebsleitung

    Ursula Koeniger
    Ursula Königer
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    WUK Soziale Landwirtschaft

    WUK bio.schafe bilden mit WUK bio.pflanzen die Einheit WUK Soziale Landwirtschaft.