"We are in this together"

"We are in this together"

Ein Bericht des Selbstvertretungs-Zentrums

Das Selbstvertretungs-Zentrum war Teil des EU-Projekts „We are in this together“

Bericht von Maria Schwarr, Selbstvertretungs-Zentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Selbstvertretungs-Zentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten nahm 2 Jahre lang an dem Erasmus+ Projekt „We are in this together“ teil. Das ist ein Projekt von der Europäischen Union.

Das Projekt richtete sich an Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Das Ziel war: Sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

5 Länder nahmen teil: Tschechien, England, Spanien, Kroatien und Wien. Jedes Treffen war in einem anderen Land. Jedes Land veranstaltete 3 Tage lang Workshops und Freizeit-Aktivitäten.

Von 10. bis 12. September 2019 fand in Wien das Abschluss-Treffen des Projekts statt. Davor hat es bereits Treffen in Prag, Madrid, Cambridge und Zagreb gegeben.

Am Dienstag, 10. September, fand der erste Tag des Treffens im Verein Selbstlaut statt. Es waren Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus Spanien, Kroatien, England, Tschechien dabei. Aus dem Selbstvertretungs-Zentrum Wien waren anwesend: Günther Leitner, Iris Kopera, und Maria Schwarr aus dem Leitungs-Team, die Unterstützerinnen Lina Maisel und Mira Hämmerle und der Praktikant Florian Koller. Ossi Föllerer, die vierte Person aus dem Leitungs-Team, war ab dem nächsten Tag dabei.

Um 9 Uhr begrüßte Günther die Gäste sehr herzlichst zu unserem Treffen in Wien. Maria zeigte ein Kennenlernen-Spiel mit Namen und Bewegungen. Jede/r wiederholte dieses Spiel, bis alle in der Reihe fertig waren. Iris präsentierte das Programm dieser 3 Tage.

Um 11 Uhr begann Iris eine Vorstellung von unseren Projekten. Günther und Maria sprachen über das Alter der Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus den verschiedenen Ländern. Es kamen Rückfragen von den Leuten. Sie sagten: Es gibt jüngere und ältere Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen in ihren Ländern.

 

Es wurde in den verschiedenen Sprachen gesprochen und auf Deutsch übersetzt. Günther erzählte von seiner Streitschlichter-Ausbildung. Er fragte, ob es in ihren Ländern auch so etwas gibt wie in Österreich.

Um 14 Uhr machten wir uns auf den Weg zu einer Stadtführung in die Innenstadt. Ein Stadtführer zeigte uns die Innenstadt.

Um 17 Uhr gingen wir zum Restaurant im Augustiner Keller. Es gab zum Abendessen Wiener Schnitzel und Bratkartoffeln sowie eine vegane Speise. Wir saßen noch einstweilen hier und plauderten mit ihnen. Danach gingen einige Leute nach Hause, denn sie waren sehr müde von dem langen Tag.

Am Mittwoch, 11. September, gab es um 9 Uhr einen Rückblick über das Projekt: Was könnte man verbessern oder ändern? Danach gab es den 2. Teil des Rückblickes: Was haben wir gelernt? Iris stellte ihre Fragen vor: Wie können wir das Gelernte in der Zukunft umsetzen?

Um 15 Uhr machten wir einen Besuch in das Kunsthistorische Museum. Dort begleitete Rotraud Krall eine Führung über das Arches-Projekt. Dabei ging es um barrierefreie Kunst. Manche hat es interessiert, andere waren schon müde.

Um 18 Uhr begann die Abschlussfeier im Verein Selbstlaut. Es gab Pizza und Torten. Rebecca aus England hatte an diesem Tag Geburtstag. Maria spielte auf der Harmonika ein Ständchen für sie. Danach gab es mehrere Spiele, wo man raten musste. Es wurde mit den anderen geplaudert und zuletzt wurde die Räume wieder aufgeräumt.    

Donnerstag, 12. September, hielt Michelle Proyer von der Universität Wien den ganzen Tag einen Workshop. Zu dem Thema: Wie kann man junge Menschen in die Selbstvertretung bringen? Danach stellten wir uns der Reihe nach auf. Je nachdem wie lange jede/r in der Selbstvertretung arbeitet.

Ab 15 Uhr ging es um die Kommunikation mit jungen Menschen. Jedes Land überlegte, welche Projekte sie machen könnten. Um mehr junge Menschen in die Selbstvertretung zu bringen.

Um 17 Uhr 30 gingen alle zum Restaurant Inigo im ersten Bezirk. Dort gab es zum Abendessen ein veganes oder normales Gericht. Als Abschluss wurden von einigen Leuten Fotos gemacht. Allen hat dieses EU-Projekt in Wien sehr gefallen. Wir haben ihnen eine gute Heimreise gewünscht und vielleicht sehen wir uns wieder.

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