Zukunft _Technik_Heldinnen

Der Stand von ABZ Austria mit 4 jungen Frauen von hinten.

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WUK m.power besuchte DIE Messe für nicht-traditionelle Berufe

14 junge Frauen von WUK m.power waren auf der österreichischen Frauenmesse für handwerkliche, technische und nicht-traditionelle Berufe und informierten sich über mögliche Ausbildungswege.

Beitrag von Dieter Breitwieser-Ebster, WUK m.power

Wenn der Pflichtschulabschluss positiv gemeistert ist, hört für die allermeisten Teilnehmer_innen bei WUK m.power das Lernen und sich bilden nicht auf. Vielmehr dreht sich schon während des laufenden Kursjahres viel um die nächsten Schritte danach.

Die große Halle mit Ständen und Besucherinnen

Die beliebtesten Berufe für junge Frauen sind auch 2018 noch immer Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau und Friseurin. Die Mentor GmbH & Co OG veranstaltet seit 2017 gemeinsam mit dem AMS Wien die österreichische Frauenmesse für handwerkliche, technische und nicht-traditionelle Berufe. In der Planung für diese Exkursion gingen wir von maximal acht bis zehn Teilnehmerinnen aus, aber das Interesse der jungen Frauen war größer als unsere Vorstellung. Von WUK m.power waren 14 junge Frauen dabei und informierten sich über mögliche Ausbildungswege.

Gemeinsam fuhren wir in die METAStadt im 22. Bezirk, eine riesige Veranstaltungshalle mit mehr als 40 Aussteller_innen und einem breiten Vortragsprogramm. Eine Mischung aus Betrieben, die Lehrlinge ausbilden, arbeitsmarktpolitischen Einrichtungen und Infoständen zu teils handwerklichen, technischen bzw. nicht-traditionellen Berufen rundeten das Angebot ab.

Besondere Anziehungskraft übte beispielsweise der Stand des österreichischen Bundesheeres auf manche unserer Teilnehmerinnen, wo fünf Männer in Uniform über die Chancen von Frauen beim Heer berichteten. Nur schade, dass hier keine weiblichen Rolemodels für ein Gespräch zur Verfügung standen.

Noch stärker frequentiert war das Angebot der Austrian Airlines, wo sich Teilnehmerinnen über den Beruf der Luftfahrzeugtechnikerin erkundigten: Ab Dezember werden wohl ein paar Bewerbungen bei der AUA einfliegen.

Bei dem Stand zum Lehrberuf der Optikerin wurden anfangs nur die Modellbrillen probiert, dann aber auch Fragen zur Lehre gestellt. Ein Highlight war das Ausprobieren eines Hubstaplers, wo ein ruhiges Händchen bewiesen werden konnte.

Der Stand von Austrian Airlines mit 2 jungen Frauen von hinten

Von den 14 Teilnehmerinnen werden wohl nicht alle einen nicht-traditionellen Beruf wählen, aber die Offenheit, mit der „DIE Messe!“ besichtigt wurde, ist erfreulich und lässt die Hoffnung offen, dass sich vielleicht in Zukunft die beliebtesten Berufe für junge Frauen ändern werden.

Bepackt mit Infomaterial und neuen Eindrücken geht es nun daran, unterstützt durch Jugendcoaching, die nächsten Schritte in Angriff zu nehmen. Denn in den kommenden Wochen starten die ersten Prüfungen bei WUK m.power und der Weg für die zukünftigen Berufe und Ausbildungen beginnt.

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