Time

Fr 14. Februar bis So 16. Februar sowie Mi 19. Februar bis Sa 22. Februar 2020

Price

€ 16 | 12

Place

Saal

(c) Corinne L. Rusch
Performance, Tanz, TheaterPerformanceTanz

Nikolaus Adler: Sing no more this bitter tale ...

Tanz Performance

„…that wears my heart away“,
flüsterte Odysseus sanft, als er das Lied seiner Irrfahrt vernahm,
und weinte.

Vier Tänzer_innen stellen sich der Frage nach der tatsächlichen Freiheit des Individuums.
Wie selbstbestimmt sind wir?
Welche äußeren Kräfte, welche inneren Stimmen wirken auf uns ein?
Was bestimmt die Wendungen unseres Roadmovies Leben?

Beeinflussten früher noch Gött_innen die Geschicke der Held_innen, stellt sich heute die Frage nach den wahren Drahtzieher_innen, den wahren Marionettenspieler_innen.
Werden unsere inneren Kritiker_innen zu den neuen Gottheiten einer aufgeklärten Gegenwart?

Mit den Mitteln des Theaters wirft „sing no more this bitter tale …“ einen Blick auf die verschwimmenden Grenzen zwischen Selbstverwirklichung, Fremdwahrnehmung und autonomer Kontrolle; auf die Einflüsse, denen wir heute ausgesetzt sind.
So wird auch das ganze Geschehen auf der Bühne, wie etwa Sound und Technik, von den Tänzer_innen selbst gesteuert. Kein Einfluss von außen stört das Spiel.
Die Mythologie bietet das Labor für eine Versuchsanordnung, in der das Publikum mit auf Odyssee genommen wird.

Die Beteiligten

Nikolaus Adler, geb. in Wien, erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater. Bis 2007 war er Tänzer des Wiener Staatsopernballetts.

Seit 1995 ist er als Choreograph u.a. für das Wiener Staatsopernballett, Bregenzer Festspiele, Dance Europe (Tel Aviv), Festspielhaus Baden-Baden, Da Dong Art Center, (Kaohsiung/Taiwan), Brucknerfest Linz, Tiroler Landestheater, Oper Graz tätig. Seine Stücke waren bereits in Amerika, Taiwan, Israel, Spanien, Italien, Luxembourg und Deutschland. zu sehen. Seine Choreographien wurden international ausgezeichnet.

Katharina Illnar, geb. in Wien, absolvierte ihre Tanzausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper und an der ehemaligen Konservatorium Wien Privatuniversität (jetzige MUK). Bisher arbeitete sie u.a. mit Nikolaus Adler, Esther Balfe, Jonah Bokaer, Willi Dorner, Elio Gervasi, Alexander Gottfarb, Andrey Kaydanovskiy, Liz King und Doris Uhlich zusammen und war dabei u.a. beim ImpulsTanz Festival (2015-2017) zu sehen. Seit 2016 zeigt sie gemeinsam mit Sarah Merler ihre eigenen Arbeiten beim jährlichen Alps Move Festival (Südtirol). Außerdem ist sie seit Oktober 2019 Mitarbeitende am Tanz-Archiv der MUK Wien.

Laura Fischer,  nach dem Besuch der Ballettschule der Wiener Staatsoper wechselte die Salzburgerin 2005 an das Konservatorium Wien Privatuniversität, um 2010 ihre klassische Ballettausbildung mit einem Bachelor of Fine Arts abzuschließen. Von 2010 bis 2014 war Laura Mitglied der Tanzcompanie der Oper Graz und wirkte seither in den Produktionen von Darrel Toulon, James Wilton, Guido Markowitch, Edward Clug, Natalia Horecna, Ismael Serussi, James Cousins und vielen weiteren Choreographen mit. Seit 2014 ist Laura als freischaffende Tänzerin tätig und war in den Produktionen von Sebastian Prantl, Nikolaus Adler und am Landestheater Linz zu sehen. Parallel dazu absolvierte sie den postgradualen Studiengang Kunst und Kulturmanagement an der Universität für angewandte Kunst in Wien und ein Praktikum im Produktionsdepartment beim Life Ball. Seit 2017 ist sie teil des künstlerischen Betriebsbüros bei ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival.

Etienne Aweh,  geb. 1988 in Kassel begann sein Tanzstudium an der ArtEZ Dansacademie in Arnheim (Niederlande) und ging anschließend an die Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Dort absolvierte er 2011 sein Tanzstudium. Ein Erasmusaustausch führte ihn 2009 an das Conservatoire National Supérieur de Musique et Danse Lyon.  Ab 2012  war er für zwei Spielzeiten als Tänzer in der „Dance Company Theater Osnabrück“ unter der Leitung von Mauro de Candia engagiert. Seit 2014 arbeitet er freischaffend als Tänzer, unter anderem als Gast am Theater in Lüneburg, Görlitz, Münster, Rostock, Landesbühnen Sachsen, sowie mit freischaffenden Choreographen wie Nikolaus Adler in Wien, Yeona Yu in Süd Korea und Magdalena Weniger in Dresden. Er unterrichtet zeitgenössische Improvisation, Bewegungsgrundlagen und Choreographie in Form von Workshops  mit unterschiedlichen Zielgruppen, als Gastdozent am Institut für Theaterpädagogik an der HS Osnabrück. Aktuell liegt der Fokus auf der Realisierung von eigenen tänzerischen Projekten, unter anderem auch im öffentlichen Raum. Er ist Teil des Kollektivs „four rooms“, mit dem er regelmäßig in Dresden  an verschiedenen Orten der Stadt mit Tanzprojekten präsent ist. Nebenbei ist er als Vermittler für Ausstellungen bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig und befindet sich derzeit in Weiterbildung zum „Zertifizierten Laban Bewegungsanalytiker“ bei Eurolab in Berlin.

Chris Wang, geb. in St. Pölten, erhielt an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien seine Tanzausbildung, die er mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen hat. Sein Mentor zu Studienzeiten war Karl Musil, der ihn künstlerisch stark beeinflusste. Seit 2010 war er mehrmals an der Oper Graz in Produktionen von Darrel Toulon („Messiah“ und „Dido und Aeneas“/„DnA“) als Gast zu sehen. Von 2012 - 2014 und 2016 - 2018 war er dann festes Mitglied im Ballettensemble der Oper Graz unter den Leitungen von Darrel Toulon und Jörg Weinöhl. Arbeitete mit international renommierten Choreographen zusammen wie Natalia Horecna, Itamar Serussi, Tilman O’Donnell und Jérôme Bel, wie auch mit Choreographen der österreichischen Tanzszene wie Nikolaus Adler, Manfred Aichinger und Rose Breuss. Von 2014 bis 2016 absolvierte er an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz den Masterstudiengang Tanzpädagogik und engagierte sich in sozialen Tanzprojekten in Zusammenarbeit mit der Caritas Wien u.a. bei „Tanz die Toleranz“ und dem Tanzprojekt für Asylwerber „Bewegte Interaktion“, die mit der Performance „Found“ im Wiener Odeon erfolgreich war. 2009 erhielt er beim „Fidelio“-Wettbewerb ein Stipendium der Hugo-Breitner - Gesellschaft, in 2013 den ersten Preis beim Österreichischen Ballettwettbewerb und den zweiten Preis bei der International Dance Competition Hellas in Athen sowie in 2015 einen Förderpreis beim Internationalen Wien-Welt-Wettbewerb.

Ariane Isabell Unfried – Bühnen-und Kostümbildnerin – ist in Hamburg geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild in Madrid, an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und diplomierte an der Hochschule für Gestaltung (Szenografie) in Karlsruhe. Von Beginn an ist sie bei verschiedenen Tanz- und Theaterproduktionen in Europa tätig. Mit Nikolaus Adler verbindet sie seit dem Studium eine enge Zusammenarbeit. Ab 2003 entwarf sie die Kostüme für die Opern- und Theaterproduktionen des spanischen Regisseurs Calixto Bieito in Deutschland, England, Italien, Spanien und der Schweiz. Daneben arbeitet sie mit dem Regisseur Francisco Negrin an den Opernhäusern von Madrid, Barcelona, Valencia. Seit 2007 entwirft sie regelmässig die Kostüme für die Opern-Produktionen des Regisseurs Carlos Wagner. Herausragend sind La damnation de Faust und  Due Foscari für das Sommerfestival in St. Gallen sowie Lotario, eine Koproduktion der Händel Festspiele Göttingen 2017 und dem Theater Bern. 2011 erhielt die zeitgenössische Opernproduktion des Regisseurs Neco Celik Gegen die Wand den Faustpreis, für die sie die Kostüme entwarf. Es folgten unter anderem die Oper Crusades, eine Uraufführung des Komponisten Ludger Vollmer, am Theater Freiburg  und andere Opernproduktionen im In- und Ausland. Am Theater am Gärtnerplatz/München entwarf sie die Kostüme für das Ballett Der Nussknacker in einer Choreografie von Karl Schreiner.  Aktuell erarbeitet sie die Kostüme für Rigoletto, eine Produktion der Den Jyske Opera in Aarhus/Dänemark. www.rifailariane.com

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Auf der Suche nach Selbstbestimmtheit

Nikolaus Adlers Tanz Performance "sing no more this bitter tale ..."

Tickets

Folgende Vorstellungstermine stehen zur Auswahl:
Onlinevorverkauf für Freitag, 14. Februar 2020, 19:30 Uhr
Onlinevorverkauf für Samstag, 15. Februar 2020, 19:30 Uhr
Onlinevorverkauf für Sonntag, 16. Februar 2020, 18:00 Uhr
Montag, 17. Februar und Dienstag, 18. Februar 2020 sind spielfrei.
Onlinevorverkauf für Mittwoch, 19. Februar 2020, 19:30 Uhr
Onlinevorverkauf für Donnerstag, 20. Februar 2020, 19:30 Uhr
Onlinevorverkauf für Freitag, 21. Februar 2020, 19:30 Uhr
Onlinevorverkauf für Samstag, 22. Februar 2020, 19:30 Uhr

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Apropos! Die Abendkassa findest du direkt im Haupteingang. Sie öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bitte berücksichtige, dass an der Abendkassa nur Bar gezahlt werden kann.

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