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Radio Dispositiv

 
Sabine Sonnenschein (* 1970 /AT)
ist Choreografin und Peformerin. Sie hat seit 1992 36 eigene Arbeiten präsentiert.

1992-2001 entstanden eine Reihe von Solo-Performances sowie Arbeiten mit einer zweiten Choreografin und Tänzerin/Performerin.

Seit 1996 ist sie Teil der tanztheaterperformance WUK (ttp WUK).

2000-2003: Durch sie initiiert fand die Labor-Serie „Labor für Performance und postdramatisches Agieren“
statt, mit der Rezeptionskonventionen bei performativen Kunstformen radikal hinterfragt und fließende Übergänge von Rezeption, Partizipation und Performance entstanden.
Beteiligte u.a.: Boris Hauf (Musiker / AT), Sabina Holzer (Choreografin, Performerin / AT), Marty Huber (Pherformancetheoretikerin / AT), Martin Nachbar (Performer / D), Stefan Nowotny (Philosoph / AT), Heike Oehlschlägel (Theaterwissenschaftlerin, freie Dramaturgin / AT) Gerald Raunig (Philosoph / AT).
 
Ab 2005 ist der Fokus ihrer künstlerischen Auseinandersetzung Sexualltät.
 
Seit 2006 beschäftigt sie sich analytisch sowie in Form von Settings vor allem gemeinsam mit der Choreografin und Performerin Brigitte Wilfing mit pornografischen Filmen (Post Porn, Queer Porn, Kunstfilme, aber auch Mainstream): Vier Veröffentlichungen von „pornonom“ finden 2007 im Tanzquartier Wien statt.
Beteiligte neben Sabine Sonnenschein: Marty Huber (Performancetheoretikerin / AT), Stefan Nowotny (Philosoph / AT), Tim Stüttgen (Künstler, Filmwissenschaftler, Autor / D), Robert Steijn (Performer, Autor / NL), Brigitte Wilfing (Choreographin, Performerin / AT).

Gemeinsam mit Brigitte Wilfing programmierte und organisierte sie „symposion pornonom - ein diskurs über pornografie“ am 14. Februar 2009 im WUK in Wien:
Es gab Vorträge
 von Barbara Eder (Soziologin, Medienwissenschaftlerin, Queer-Theoretikerin / A), Laura Méritt (Kommunikationswissenschaftlerin, Betreiberin von „Sexclusivitaeten“ / D), Peter Rehberg (Literaturwissenschaftler, Autor, Queer-Theoretiker / D) und Sabine Sonnenschein, Performances von Sabine Sonnenschein und Brigitte Wilfing, Filme (v.a  Post Porn und Queer Porn), Party sowie eine Lounge mit Löwenherz (Literatur, Filme), Sexclusivitaeten (Sextoys, Literatur, Filme) von Laura Méritt und Boudoir (Dessous, Bettwäsche) von Renate Christian und erotischer Cuisine.

 

(sonnenschein)

performative kunst & theorie

Photo Credit: Sabine Sonnenschein (Still aus "heteronom 1")
Photo Credit: Sabine Sonnenschein (Still aus "heteronom 1")

 

 

Die Hinterfragung von Rezeptionskonventionen bei performativen Kunstformen mittels einer Verbindung von Theorie(produktion) und Kunstpraxis und die Suche nach fließenden Übergängen zwischen performativer Aktion, Partizipation und Rezeption sind explizite Fokusse in der Arbeit von (sonnenschein).

 

 

 
Aktuelles:

    My dick is a cock is a dick is a
    cock – eine Annäherung an das
    Genitale or just an-other cum
    shot
    (Performance, Solo-Version)

     Idee, Choreografie:
        Sabine Sonnenschein (AT)
     Performance:
        Sabine Sonnenschein (AT)
     Musik:
       Jorge Sánchez-Chiong
       (VEN/AT)
     Kamera & Schnitt (Video):
       Roman Hiksch (AT)
     PerformerInnnen (Video):
       Matthäus Proskawetz (AT),
       Sabine Sonnenschein (AT)

     Mit Unterstützung von:
     Stadt Wien, ttp WUK, WUK
     Im Rahmen von KIOSK 59:
     9. April 2010: 19 und 20 Uhr
     WUK, Im_flieger

     Währinger Straße 59, 1090 Wien

Photo Credit: Robert Peres, 2008

Don't you know that my soul lives in different bodies?
Enjoy what you have and/or create your own gender!
Pussy Power meets Schwanzlust!

Ein Packer ist ein Transtoy aus Cyberskin oder anderem Material zum in der Hose-Tragen, um zu spüren, wie es sein könnte, ein männliches Genital zu haben.
Die Performerin versucht sich nicht an Drag Kinging, sondern am männlichen Genital.

Quellen:
- Fotos: Sabine Sonnenschein, fotografiert von Bernhard Peball, 1999

Die erste Version der Performance wurde gezeigt beim "symposion pornonom - ein diskurs über pornografie", Februar 2009 im WUK, Wien.