Gehe zu Menü 1. Ebene Menü 2. Ebene Inhalt Heutige Termine Nächsten 3 Tage Diese Woche Nächsten 2 Wochen Dieses Monat Nächste 2 Monate
Um den Kalender zu sehen benötigen Sie JavaScript!

Diese Seite empfehlen:

per E-Mail weitersenden Icon Bookmark Twitter Icon Bookmark Facebook Icon Bookmark dlicious Icon Bookmark Digg

Vielen Dank,
Deine Empfehlung wurde abgeschickt.

PERFORMANCE, AUSSTELLUNG

Open Systems 2-01-04/14


Open Systems initialisierte 2013 eine Online-Plattform, deren Fokus vor allem auf kritischen Perspektiven zu Kunst und visueller Kultur liegt, um auf diese Weise nach fünf erfolgreichen Jahren sowie international renommierten und anerkannten Ausstellungstätigkeiten und Events ein breiteres Publikum zu erreichen.

Ein Ziel von Open Systems besteht in der Veröffentlichung eines vierteljährlich erscheinenden Journals zu verschiedensten Themen, begleitet von einer interdisziplinären Ausstellung – dem sogenannten ARTSLAB. Die Arbeit von Open Systems basiert auf einer geopolitischen Haltung, in der eine politische Position und eine bestimmte kreative und künstlerische Agenda neue Potenziale eröffnen. Insofern umfasste die erste Jahresausstellung Open Systems 1-01-04/13:

° ARTSLAB, Zur Komplexität des Territorialen
Projektkurator: Walter Seidl

° ARTSLAB, with/in/significant other
Projektkuratorin: Işın Önol

° ARTSLAB, De-/Re-/Konstruktion: Raum, Zeit, Erinnerungen
Projektkuratorinnen: Aneta Stojnić und Nikola Dedić

° ARTSLAB, Ein Wort auf einem Baum ist wie ein Körper als ein Ding
Projektkuratorin: Federica Bueti

Es handelte sich dabei um eine Auswahl an künstlerischen und kuratorischen Positionen begleitet von Screenings und Performances, die im Ausstellungsraum GPL Contemporary vom 15. Januar – 13 Februar 2014 zu sehen war.

Die zweite Jahresausstellung Open Systems 2-01-04/14 zielt nun darauf ab, Arbeiten am Rande all dieser Strömungen und Räume gemäß des Paradigma der Potenzialität des Raumes und der Struktur innerhalb eines interdisziplinären kreativen Bereiches im WUK Projektraum zu präsentieren.

° ARTSLAB, Illusion und Exodus

Projektkurator: Marius Ertelt

Die versammelten Arbeiten ergründen Praxen der Imitation, Übersetzung und Wiederholung und untersuchen, inwieweit sich Begehren nach Authentizität, Originalität oder Essenz im Nachstellen von Vorbildern ausdrückt. Über einen medialen Umweg und im regressiven Rückgriff auf einfache, teils analoge Formate künstlicher Scheinwirkung wie fiktionale Settings, Fakes oder Kopien erzeugen die Arbeiten Distanzen, die aber weder so etwas wie Autorität noch einen neutralen Analysestandpunkt etablieren wollen. Ihr Ziel ist es auch nicht, Inszenierungen als solche zu entlarven. Vielmehr ergeben sich aus ihnen anachronistische Qualitäten und teilweise Provokationen des Unvorhersehbaren.

Künstler: Ovidiu Anton

° ARTSLAB, Was wäre wenn… und darüber hinaus

Projektkurator: Vasja Nagy

Thematisiert wird die Spanne innerhalb derer wir unsere Gegenwart wahrnehmen und diese von der Vergangenheit unterscheiden – Chaos in Gegenüberstellung zu Ordnung, mit der Absicht, einen Dialog zur Wiederentdeckung eines alternativen Denkens in Bezug auf die Zukunft und ein langfristiges Überleben der Menschheit durch Werke der zeitgenössischen Kunst als Katalysator der Gegenwart anzustoßen.

KünstlerInnen: Vesna Bukovec, Bernhard Cella, Giulia Cilla , Yolanda Domínguez , Gani Llalloshi, Swoon Sašo Sedlaček

° ARTSLAB, Gedenkstätte und Revision

Projektkuratorin: Sarah Mendelsohn

“Was bedeutet überhaupt zu verstehen, wo zu stehen? Braucht es ein verstehen, verfolgen, fangen, stoisch zu bleiben, im schlimmsten Fall: worunter stehen, einzutauchen und sich im Wissen festzuhalten. Dann kann man sich auch in den beschützenden Gefilden der Akademie verstecken, Mama.” —Ruslana Lichtzier, von 6 x 9 (2013)


KünstlerInnen: Iman Issa, Jelena Jureša, Ruslana Lichtzier, Eduard Freudmann


° ARTSLAB, Gocce nella città di sole degli Spettri

Projektkurator: Christian Egger

Gocce di sole nella città degli spettri beschäftigt sich mit Geschichten und Ästhetiken, die mit dem Feld der institutionellen Kritik in Beziehung stehen. Gocce di sole nella città degli spettri versammelt dabei eine Vielzahl internationaler Kunstwerke aus den Bereichen Performance, Video, Skulptur sowie grafische schwarz-weiß Arbeiten. Die Wahl des Mediums ist jedoch nicht so entscheidend, wie das intensive Interesse an dem Kraftfeld zwischen Politik, Kunst und Theorie, welches als Referenzrahmen dieses Projekts gelten kann. Schon bald wird ein Paradox eines allgemeinen Überblicks offenbar: nämlich jenes der „Selbstinszenierung“ im Rahmen eines klaren Bekenntnisses zu einer dunklen, aber glamourösen Pop-Poesie voll des kritischen Widerhalls.

KünstlerInnen: Cut und Scrape, Schorsch Kamerun

Der Schwerpunkt der Jahresausstellung Open Systems 2-01-04 / 14 konzentriert sich auf die verschiedenen kreativen Praxen, die ein interdisziplinäres Netzwerk ergeben.

 


INFO & SERVICE

Eröffnung

Di 3. Februar , 19 - 21.30 Uhr

Performance 20 - 20.30 Uhr

How to look at what's in front of you and run the other way, or,
how to look at what's right in front of you and stay there

von Sarah Mendelsohn


Das Team von Open Systems:

Initiatorin, Leitung Projektentwicklung und Programm: Gülsen Bal
Executive Assistant: Mira Turba
Übersetzungsmanagement, Redaktionsleitung: Dörte Eliass
Weitere Übersetzungen: Tom Waibel
Grafikdesign: tresdelinquentes

 

Projektraum
Stiege 4, Halbstock

VERANSTALTER

Open Systems