AUSSTELLUNG
Tatort: UMWELT
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Lois Hechenblaikner, "Kunstschnee-Speichersee", Soelden, 2010, Lambda Prints
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Die Bedrohung unseres Lebensraumes durch massive zerstörerische und ausbeuterische Eingriffe des Menschen in die Natur hat ein Ausmaß angenommen, das viele KünstlerInnen heute zu deutlichen und kritischen Statements veranlasst.
Tatort: UMWELT zeigt fotografische und filmische Positionen, in denen sich gesellschaftspolitisches Engagement und Kunst miteinander verbinden. Sechs KünstlerInnen visualisieren, ohne vordergründig pädagogisch, rein dokumentarisch oder moralisch zu sein, die gravierenden Auswirkungen globaler Umweltzerstörung. Die Arbeiten zielen – über rein ökologische Botschaften hinaus – auf philosophische Fragestellungen, auf unser grundlegendes Verständnis von Existenz.
Parallel zu den künstlerischen Arbeiten werden im Ausstellungsraum Videos der Umweltorganisation Greenpeace gezeigt, die neben Dokumentationen von Aktionen und relevanten Umweltthemen auch künstlerische Beiträge beinhalten. Im Kino wird es ein Begleitprogramm mit aktuellen Filmen zum Thema geben (Termine und Titel werden noch bekannt gegeben).
Mit der Ausstellung Tatort: UMWELT möchte die Fotogalerie Wien als öffentliche, diskursive Institution dezidiert Haltung beziehen und zu einer aktiven Auseinandersetzung anregen.
Lois Hechenblaikner (A), Michael Goldgruber (A), Robert Knoth & Antoinette de Jong (NL), Ernst Logar (A), Ina Loitzl (A)