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Das Ausstellungsprogramm für die Kunsthalle Exnergasse wird von einem Beirat in Zusammenarbeit mit der Leitung der Kunsthalle Exnergasse ausgewählt. Näheres zur Bewerbung für eine Ausstellung, dem jährlich ausgeschriebenen CALL FOR PROPOSALS, finden Sie unter dem Menüpunkt Ausschreibung

Programm 2017


Elsewhere is Nowhere
Eröffnung: 18.01. 2017, 19:00
Ausstellung: 19.01. bis 04.03. 2017
 
KuratorInnen: Sven Bergelt, Ya-Wen Fu
Beteiligte KünstlerInnen: Sven Bergelt, Ya-Wen Fu, Nicolás Rupcich, Sebastian Stumpf, Aluan Wang, Christina Werner, Tsui Kuang-Yu 
Vorherige Station: National Museum of Fine Arts Taiwan in Taichung 26.11. 2016 bis 19.2.2017 


Ya-Wen Fu, Space-in-Between, Perfomance Halle14 Leipzig, ©Nicolás Rupcich, Courtesy Kunstfond, Staatliche Kunstsammlung Dresden, 2014
 
Die Ausstellung Elsewhere is Nowhere nimmt die gegenwärtige humanitäre und geopolitische Situation in Europa, Afrika und Asien als Ausgangspunkt, um den Topos „Flucht“ näher zu betrachten. Weltweit sind mehr Menschen auf der Flucht als je zuvor. Flucht ist zu einem inhärenten Bestandteil der globalisierten Welt geworden. 
Unter der zentralen Fragestellung „Gibt es Topoi, die einer Flucht inhärent sind?“ versammeln sich in der Ausstellung künstlerische Positionen, die sich dem Thema über eine formale Abstraktion nähern und es assoziativ umkreisen. Ziel ist es, interkulturelle Gemeinsamkeiten herauszukristallisieren, um eine kultur- und situationsunabhängige Reflexion zu ermöglichen und das gegenwärtige, stereotype mediale Image von „Flucht“ zu durchbrechen. Dadurch soll die Sichtbarkeit des Themas auf die meist unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Bereiche gelenkt werden.
 

elastic collisions
Eröffnung: 15.03. 2017, 19:00
Ausstellung: 16.03. bis 29.04. 2017
 
KuratorInnen: Janine Eggert, Sibylle Jazra, Marte Kiessling und Christopher Sage, 
Kurator Performanceprogramm: Peter Kozek 
Teilnehmende KünstlerInnen: Stefan Alber, Alexandra Baumgartner, Ulu Braun, Janine Eggert und Philipp Ricklefs, Peter Fritzenwallner, Ingo Gerken, Stef Heidhues, Thomas Hörl, John Isaacs , Sibylle Jazra, Marte Kiessling,  Bjørn Melhus, Thomas und Renée Rapedius, Alona Rodeh, Christoph Rothmeier, Barbis Ruder, Christopher Sage, Sebastiano Sing, Sööt/Zeyringer, Julischka Stengele, Tommy Støckel
 
 
Der künstlerische Transfer zwischen Berlin und Wien bringt seit je neue Konstellationen und Synergien, aber auch Widerstände und Konkurrenzbilder hervor. In elastic collisions wird dem noch eins draufgesetzt:
Aus der Ausstellung Arcadia Unbound, 2015 im ehemaligen DDR-Radiozentrum als Teil der Berliner Art Week veranstaltet, wird eine Selektion von 15 Arbeiten in der Kunsthalle Exnergasse in einen neuen Referenzrahmen gebracht. Die ausgewählten Berliner Werke, alle im weiteren Sinne aus dem Bereich der Skulptur, sind Grundlage für performative Interventionen von acht Wiener KünstlerInnen. Diese setzen sich auf vielfältige Weise mit der Inszenierung von Raum, Körper und Handlungsabläufen auseinander und gestalten von sehr unterschiedlichen Seiten aus ihren Zugang zu Performance. 
In der Ausstellung wird durch die Wechselwirkung zwischen den spezifischen Medien ein offener Raum kreiert, der gleichsam Konfrontation wie Verbindung ermöglicht.
 

40Jahre IntAkt / Selbstporträt-Kontext Frauenbild
Eröffnung: 10.05. 2017, 19:00
Symposium: 17.05. 2017, 15:30 – 18:30
Ausstellung: 11.05. bis 24.05. 2017


IntAkt
 
Die Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen - IntAkt -  feiert ihr vierzigjähriges Bestehen. Im IntAkt-Raum wird mit der Installation „IntAkt-Labor“ die Vereinsgeschichte mit ihrem politischen Gründungsmoment visualisiert. Eine große Ausstellung der Mitglieder zum Thema „Selbstporträt“ in der Kunsthalle Exnergasse zeigt das Selbstverständnis der einzelnen Künstlerinnen. Über fünfzig Mitglieder nehmen teil, mit Selbstbildnissen in verschiedenen künstlerischen Techniken. Installationen wie „WeWork“, „Kletterwand“, „ALEA GO“ und „Kunstbuffet“, greifen Lebens- und Arbeitsbedingungen, Selbstreflexion und -darstellung als Gruppierung auf. „DenkX“ präsentiert Werke in Bezug zur Gründungszeit, „BlackBox“ historische Filme. Das begleitende Symposium „Selbstporträt-Kontext Frauenbild“ fordert zur Auseinandersetzung mit dem „Bild der Frau in der Öffentlichkeit“. Des Weiteren finden Spieltermine für die interaktive Installation ALEA GO, ein Porträtworkshop und ein In-Talk zur IntAkt-Geschichte statt.  
Koordination: Gudrun Kaitna-Engel, Team IntAkt
 

INTERNATIONAL TOPSELLERS
Eröffnung: 21.06. 2017, 19:00
Ausstellung: 22.06. bis 24.06. 2017 
 
Teilnehmende KünstlerInnen: Clemens Reinecke, Alexander Gehrke, Eric Winkler, Tony Franz, Svenja Wichmann, Andreas Ullrich, Mathieu Tremblin, Paul Waak, Tilman Hornig, Alexander Endrullat, Marian Luft, Tine Günther, Sascha Hundorf, Kimmo Modig, Elisabeth Rosenthal, Felix Meunier, Camille Fischer, Amanda Pino, Ronny Szillo, Paul Barsch, Lucie Freynhagen, Andy Kania, Ernst Markus Stein u.v.a. 
 

Alexander Gehrke, 2016
 
„Some things make a great appearance. It is you, it is us and the holes in the world. This is so contemporary. It is radically why-not. Don’t forget, it is all completely made up and doesn’t help anyone! Just like any other thing: MAY OR MAY NOT BE A THING.“
 
Die zeitgenössische bildende Kunst begibt sich in einen Dialog mit Fashion, Theorie und Konsum in einer globalisierten Welt. Auf 400 qm präsentieren sich internationale KünstlerInnen mit Produkten in einer beeindruckenden Bandbreite der Gegenwartskunst. Teil dieser neuartigen ART SHOW werden künstlerische Innovationen sein, die  – auf Händen von Models getragen – dem Publikum in einer Choreografie zwischen Tanz, Super-Aerobic und audiovisueller Installation am 21.6. in einem speziell für Wien konzipierten Live-Event präsentiert werden. 
INTERNATIONAL TOPSELLERS ist ein erstmals 2016 in Dresden initiiertes Ausstellungsformat, das gleichzeitig als performatives Event und raumgreifende Installation interagiert und als Gesamtsituation konzipiert ist. Die speziell für die Kunsthalle Exnergasse entwickelte Ausgabe zeigt 2017 künstlerische Werke in Kooperation mit Leipziger, Dresdner und Wiener Ausstellungsräumen.
 

in awe
Eröffnung: 13.09. 2017, 19:00
Ausstellung: 14.09. bis 25.10. 2017 

Daphne Ahlers, Olga Balema, Jana Euler, Morgan Fisher, Josefin Granqvist, Elisabeth Greinecker, Lena Henke, Laura Hinrichsmeyer, Anna Holtz, Lisa Holzer, Nina Könnemann, Anita Leisz, Michele Di Menna, Cecilie Nørgaard, Rosa Rendl, Ulla Rossek, Lilli Thießen, Jan Vorisek, Nicole Wermers 
Kuratiert von Melanie Ohnemus
 

Daphne Ahlers, Never Let Jealousy Threaten Female Bonds, 2017
 
Die Wortkombination being in awe bezeichnet einen Zustand, der in früherer Verwendung ein eher transzendentes Erlebnis beschreibt: ein In-Ehrfurcht-Sein angesichts einer außerweltlichen Entität, die einen spontan ergreift und unkontrollierbar in die Wahrnehmung und/oder die realen Umstände eingreift und diese vielleicht für immer grundlegend verändert. Das Wort awe hat mittlerweile eine etymologische Veränderung durchlaufen, die in der allgegenwärtigen, tausendmal am Tag ausgesprochenen, neuen Wortschöpfung awesome ihre vorläufige Enderweiterung erreicht hat. 
Lustig ist, dass kaum ein/e Europäer_in awe richtig aussprechen kann, awesome jedoch schon. Awe bleibt für uns weiterhin in der Kommunikation geheimnisvoll, singulär und verschlüsselt. 
Die Grundidee zur Ausstellung in awe ist simpel: Es gibt mittlerweile viele Künstler_innen, bei denen es einen Moment gab, in dem ich entweder aufgrund einer Arbeit, dem gesamten Werk gegenüber oder durch eine Erfahrung mit der Person in awe, oder besser gesagt in admiration versetzt wurde. Für mich bezeichnet being in awe einen Moment des Gefallens, welchen man im ganzen Körper spürt und der sich unweigerlich in das Erinnern einprägt. 
 

Slow Down!
Eröffnung: 08.11. 2017, 19:00
Ausstellung: 09.11. bis 16.12. 2017

Künstler_innenauswahl: Helga Fanderl, Philipp Fleischmann, Rosa John, Björn Kämmerer, Johann Lurf, Susanne Miggitsch, Peter Miller, Sasha Pirker, Viktoria Schmid, Antoinette Zwirchmayr
Ausstellungsdisplay: Michael Klein
 

Philipp Fleischmann, Untitled
 
Das 16mm Filmformat stand ab den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Gegensatz zu 35mm Film für einen ökonomischen und produktionstechnischen Aufbruch aus den Filmstudios hinaus direkt in den sozial-politischen bis privaten Raum. Spätere Errungenschaften des Direct Cinema bis zum Personal Cinema entwickelten sich aufgrund der neuen, beweglicheren apparativen Möglichkeiten sowie der kostengünstigeren Herstellung. Mittlerweile ist das 16mm Format selbst zur ökonomischen Herausforderung für Künstler_innen geworden. Produktionstechnische Hindernisse wie der leichte Zugriff auf das Material sowie das Fehlen von Entwicklungsmöglichkeiten haben das einst kostengünstige Filmen nicht nur auf einzelne Filmlabore beschränkt und zu einer Kostenexplosion beigetragen.
Sind die klassischen Vorführorte der Kinos am Verschwinden, so erlebt das 16mm Medium im Ausstellungsraum erneute Aufmerksamkeit. Die Ausstellung "Slow Down!" etabliert produktive Momente der künstlerischen Reduktion mit Film in Hinblick auf Filminstallationen, die aus dem zweidimensionalen der Leinwand heraustreten und den Raum, den Ausstellungsraum, für sich reklamieren.
 

Stand: 09/2017, Änderungen vorbehalten