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Das Ausstellungsprogramm für die Kunsthalle Exnergasse wird von einem Beirat in Zusammenarbeit mit der Leitung der Kunsthalle Exnergasse ausgewählt. Näheres zur Bewerbung für eine Ausstellung, dem jährlich ausgeschriebenen CALL FOR PROPOSALS, finden Sie unter dem Menüpunkt Ausschreibung

Programm 2016


Everything in nature has a lyrical essence, a tragic fate, a comic existence
Eröffnung: 27. Jänner 2016, 19:00
Ausstellung: 28. Jänner bis 5. März 2016

Gespräch zwischen dem Kurator Valerio Del Baglivo und dem Künstler Riccardo Giacconi, 
11. Februar 2016, 18:30
Finissage: 4. März 2016, 18:30 – Performance von Jiří Skála


Mounira Al Solh, The Sea is a Stereo, 2008-ongoing
Courtesy the artist and Sfeir-Semler Gallery, Beirut & Hamburg


KünstlerInnen: 
Mounira Al Solh, Riccardo Giacconi, Sara Jordenö, Alice Kok, Mladen Miljanović, Jiří Skála, Pavel Sterec und Vasil Artamonov
Kuratiert von Valerio del Baglivo

Dies ist keine historische Ausstellung oder eine Ausstellung über Geschichte. Es handelt sich vielmehr um eine Anthologie von Existenzen gewöhnlicher Menschen, die das Banale (und dennoch Vertraute) in dem Erzählten eint. Mit ungewöhnlichen und persönlichen Zugängen untersucht Everything in nature has a lyrical essence, a tragic fate, a comic existence die Rolle des/der KünstlerIn als BiografIn, indem das Dilemma jedes Schriftstellers bzw. jeder Schriftstellerin thematisiert wird: Was sind die bedeutendsten Momente eines ganzen Lebens, die wert sind, überliefert zu werden? 
Die Ausstellung wurde von zwei Büchern inspiriert: Giuseppe Pontiggias Vom Leben gewöhnlicher Männer und Frauen, eine Sammlung von Kurzbiografien fiktionaler Charaktere, und Michel Foucaults Das Leben der infamen Menschen, kurze Beschreibungen der Lebensläufe von böswilligen Menschen, die interniert wurden. Die Ausstellung versucht diese Narration metaphorisch weiterzuspinnen, wobei ein wichtiger Unterschied gemacht wird: Anstatt den kargen und dokumentarischen Stil der oben genannten Autoren zu kopieren, erfinden die teilnehmenden KünstlerInnen alle möglichen Kunstgriffe, Tricks und Scherze, um diese Leben vor dem Vergessen zu retten.
 


Über die Unmöglichkeit des Seins      
Eröffnung: 16. März 2016, 19:00
Ausstellung: 17. März bis 30. April 2016
 
Janina Lange, Shooting Clouds, 2014
HD Video (Farbe), 5:12 min (Loop), Videostandbild, © Janina Lange

KünstlerInnen:
Diana Artus, Anina Brisolla, Julius von Bismarck, Sophia Domagala, Brad Downey, Andreas Greiner & Armin Keplinger, Sven Johne, Tillman Kaiser, Caroline Kryzecki, Janina Lange und Via Lewandowsky
Kuratiert von the current - Hannah Beck-Mannagetta & Lena Fließbach 

Angesichts der aktuellen politischen Weltlage und der immer deutlicher werdenden Folgen der Umweltveränderungen wird das anthropozentrische Weltbild infrage gestellt. In seiner Vergänglichkeit und augenscheinlichen Unvollkommenheit wird die vermeintliche Vormachtstellung des Menschen als fataler Irrtum offenbar. Die KünstlerInnen der Ausstellung beschäftigen sich auf vielfältige, oftmals tragisch-komische Weise mit der Vergeblichkeit von menschlichem Handeln, dem Scheitern an Perfektion, Abgrenzung und permanentem Optimierungsstreben. So handelt beispielsweise Janina Langes Film Shooting Clouds von der Unmöglichkeit der medialen Erfassung einer Wolke, während Anina Brisolla in ihrer mehrteiligen Installation die Ausmaße und Widersprüche im Kampf um das Überleben Tausender auf der Flucht über das Meer zeigt und Caroline Kryzeckis Arbeiten erst durch die Abweichung von der Perfektion ungeahnte Schönheit entwickeln. In den Arbeiten der KünstlerInnen werden die Fragilität des Verhältnisses von Natur und Kultur, die Grenzen von Material und technischem Fortschritt und eine ins Leere laufende zwischenmenschliche Kommunikation als individuelles, sowie als gesellschaftlich-politisches Phänomen sichtbar. Am Ende manifestieren sich Unfälle, Fehler und das Misslingen jedoch auch als Notwendigkeit, um überhaupt schöpferisch tätig zu sein. 

Ein interaktives, interdisziplinäres Programm mit ExpertInnen aus Kultur- und Naturwissenschaften wird die Ausstellung begleiten. 
 

 „Die Schule von Kyiv” in der Kunsthalle Exnergasse 
 
18. Mai 2016, 16.00, Diskussion
Ukraine in Flames: What Art Can Tell After the Revolution
TeilnehmerInnen: Oleksandr Burlaka, Vasyl Cherepanyn, Lesia Khomenko, Serhiy Klymko, Lesia Kulchinska, Anya Medvedeva, Maria Teteriuk
 
18. Mai 2016, 19.00, Eröffnung der Ausstellung
Ausstellung: 19. Mai – 29. Mai 2016 / täglich 13.00 – 18.00 
Into the Dark 
KünstlerInnen: Leonid Voitsehov, Lesia Khomenko, Sasha Kurmaz, Lada Nakonechna, Yevgen Nasadyuk, Yuri Leiderman and Igor Chatskin, Petro Ryaska, Fedir Tetyanych, Masoch Fund, “Night” movement, R.E.P. group
Kuratiert von Hudrada
 
21. Mai 2016, 17.00, Präsentation
David Chichkan. How to Make the Radical Left Art in Ukraine
21. Mai 2016, 19.00, Vortrag
Lesia Kulchinska. In-hibition: A Story of Love and Hatred Towards Art
 
Ein Projekt der “Schule von Kyiv” in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Exnergasse 



The School of Kyiv, Kyiv Biennial 2015, Sujet: Till Gathmann
 
The School of Kyiv – Kyiv Biennial 2015 findet ihre Fortsetzung in Wien, wo in verschiedenen „Schulen“ Themen wie Europa, Migration und post-revolutionäre Traumata, Realismus, Landschaft sowie das ideologische und nationalistische Wesen heutiger Kriege verhandelt werden. Eine der Wiener Präsentationen wird im Mai als Zusammenarbeit der School of Kyiv mit der Kunsthalle Exnergasse veranstaltet. Das Projekt stellt verschiedene künstlerische Gruppen und Institutionen der Ukraine vor und beleuchtet anhand von politisch engagierten Kunstprojekten und Debatten die aktuelle Situation in deren Heimatland.
Das neuartige Format einer Kunstbiennale startete mit Ausstellungen und öffentlichen Foren an 17 Orten in Kiew und erstreckt sich weiter auf zahlreiche Institutionen in Städten in ganz Europa.
 

KEX Open 
2 mal 50-Minuten Experimente in der Kunsthalle Exnergasse
 
Raum und Zeitraum von 400 Quadratmetern und 50 Minuten.  Eingeladene AkteurInnen definieren in diesem Rahmen ihren Zugang zu Materialität und Zeitlichkeiten in ihren künstlerischen Produktionsprozessen. Experimentelle Präsentationsformen verschiedenster künstlerischer Intentionen, Positionen und Kollaborationen sollen dabei in den Vordergrund gerückt werden. Performativ, installativ. 


RESANITA
 
1. Juni 2016, 20 Uhr: RESANITA
 

Schallwirkungen auf Mensch und Tier
Eröffnung: 5. Juli 2016, 19:00
Ausstellung: 6. - 21. Juli 2016
 

Copyright Tobias Pilz

Eine Ausstellung von Ingrid Cogne, Jonatan Habib Engqvist, Corina Oprea, Tobias Pilz, Elske Rosenfeld, Klaus Schafler, in Kollaboration mit Peter Böhm


Antenna Futura - Futurologische Übungen für das Unbekannte
Eröffnung: 14. September 2016, 19:00
Ausstellung: 15. September bis 29. Oktober 2016


Linda Kuhn, Bogen (Und du weißt, das wird passieren ...), 2014
Papier, Lack, Holz, Draht, 155 x 142 x 44 cm

 
mit Anna Artaker & Meike S. Gleim, Charlotte Bonjour, Fuchs Borst, Christian Diaz Orejarena, Marjolijn Dijkmann, Esel durch Wiederholung, Judith Fegerl, Thomas Feuerstein, Nikolaus Gansterer, Lola Göller, Julie Hayward, Martin Kohout, Linda Kuhn, Sara Lehn, Ralo Mayer, Björn Melhus, David Moises, Julian Röder, Till Ronacher, Betti Scholz & Caroline Ruijgrok, Yesenia Thibault-Picazo, Magda Tothova

Konzipiert und kuratiert von Claudia Dorfmüller, Lola Göller und Bettina Scholz
 
Die Objekte, Zeichnungen, Installationen, Fotografien und Videoarbeiten in Antenna Futura behandeln die Kernfrage der Ausstellung: Wie kann das Unbekannte gedacht werden? Entlang der Begriffe Archiv, Magie, Prognose und anderer Methoden der Vorhersage wird das Denken über die Zukunft untersucht. Wir spekulieren und fabulieren unter den Einflüssen der Informationen und Möglichkeiten, die die übervolle Gegenwart ausschüttet. Sich vorzustellen, wie die Erde einmal sein wird und wie wir ihr in Zukunft begegnen wollen, bedeutet auch, sich gemeinsam mit der Gegenwart und Vergangenheit zu konfrontieren. Antenna Futura hat seine Fühler ausgestreckt, Signale gesendet und aus der Unendlichkeit möglicher Zukunftsszenarios Antworten empfangen. 
 

search form 
Eröffnung: 9. November 2016, 19:00
Ausstellung: 10. November bis 17. Dezember 2016
 
Search Form, Bild: Simona Obholzer
 
"search form“ beschäftigt sich mit der Veränderung des Suchens, Sammelns und Archivierens angesichts neuester technologischer Entwicklungen und globalisierter Kommunikation. Die „Suchanfrage“ richtet sich an Fundstücke, dient aber nicht nur der Vergewisserung, was da war, sondern auch der Imagination dessen, was sein kann. 
Fundstücke werden zum Ausgangspunkt künstlerischer Arbeiten. Historische sowie persönliche Dokumente ebenso wie die nach Algorithmen zur Wiederkennung gesteuerte Bilderflut des Internet sind die Impulsgeber in dieser Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung, Repräsentation und (Wissens-)Produktion in einer digitalisierten Bilderwelt. 
Initiiert von Golden Pixel Cooperative, versteht sich "search form" als Projektausstellung, die KünstlerInnen und TheoretikerInnen in den Recherche- und Entwicklungsprozess miteinbezieht. 
 
Konzipiert und gestaltet von:
Nathalie Koger, Lydia Nsiah, Simona Obholzer, Christiana Perschon und Marlies Poeschl (Mitglieder der Golden Pixel Cooperative) sowie von Karin Fisslthaler, Jannik Franzen, Birgit Hein, Elisabeth Kihlström und Jennifer Mattes. 
 
Die Ausstellung wird von Performances, Vorträgen und Screenings begleitet (ein genaues Programm wird noch bekannt gegeben). www.goldenpixelcoop.com
 

Stand: 07/2016, Änderungen vorbehalten