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Thema

Ausdrücken statt Unterdrücken

(c) SamanWie der Kreativitäts- und Gestaltungsunterricht im Jugendcollege Inklusion ermöglicht.
Ein Erfahrungsbericht von Laleh P. Monsef, Rahman Hawy und Margit Wolfsberger.

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Inklusion des Anderen?

Soren AstrupInklusion ist in aller Munde. Der Begriff wird in unterschiedlichen Kontexten gebraucht. Doch wie und was bedeutet „Inklusion“ genau? Löst der Begriff „Inklusion“ jenen der „Integration“ ab?

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"Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand."

(c) snapvienna.at

Text von Stefanie Gunzy

1955 beschloss der Deutsche Fußballbund (DFB), wie vorhin zitiert, ein offizielles Verbot gegen kickende Frauen*. Dieses wurde zwar 1970 wieder aufgehoben, aber die Siegesprämie des deutschen Frauen*fußball Nationalteams bei der Heim-EM 1989 war tatsächlich noch je ein 40-teiliges Kaffeeservice des Verbandssponsors.

 

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"Es muss egal sein, ob ein Mädchen* oder Junge* Fußball spielt."

(c) Niko OstermannViktoria Schnaderbeck, Legionärin beim FC Bayern München, wird das österreichische Frauen*team als Kapitänin in die anstehende EM führen. Im Interview spricht die 26-jährige Grazerin über die Erwartungen für das Turnier, aber auch die Unterschiede zwischen dem deutschen und österreichischen Frauen*fußball.

 

Das Gespräch führte Stefan Berndl.

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Wir haben noch lange nicht genug! Feminismus als Selbstverständlichkeit

(c) Lotte Hendrich - HassmannJetzt stellen wir uns einmal vor, es gäbe kein Patriachat mehr und im selben Augenblick würde auch die heilige Heteronormativität ihren letzten Atemzug tun und ihre Wirkmächtigkeit aushauchen. Dieses Gedankenexperiment, das in seiner durchdachten Konsequenz eine Wirklichkeit ungeahnter Möglichkeiten entstehen lässt, ist zu verlockend, als dass es nicht zumindest in der Imagination immer wieder auftauchen muss. 

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Kinder stören auch gerne und das passt gut zu dieser Arbeit.

(c) Andrea MaurerDie Künstlerin Andrea Maurer behandelt, zerlegt und verdreht in zumeist performativen oder installativen Formaten Zusammenhänge von Sprache, Wirklichkeit und Wahrnehmung. Der Standard bezeichnete sie einmal als „Meisterin der Sprach-, Zeichen- und Bedeutungszerlegung“, deren „Gesprächsgegenstände die Logik der Gebrauchs-kommunikation mit Witz ad absurdum führen“. WUK performing arts hat sie getroffen, um mit ihr über ihre neue Arbeit If What Could Be Is How Why Not zu sprechen, in der neben den Performer*innen Krõõt Juurak und Frans Poelstra auch Kinder auftreten.

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Das „Spezielle“ hat sich als unbedeutend erwiesen

Goldfuß unlimitedDie Unterscheidung von normal und nicht normal, von beeinträchtigt und nicht beeinträchtigt, von Projekten in „normalen“ künstlerischen Kontexten und dem performativem Ausdruck behinderter Menschen hat bei Goldfuß unlimited zunehmend an Bedeutung verloren.

Die Performancegruppe Goldfuß unlimited setzt sich aus Menschen, die in betreuten Einrichtungen wohnen, und Menschen, die professionell künstlerisch tätig sind, zusammen. Dabei bilden sich um einen fixen Kern immer wieder neue und alte Kooperationen. Umgesetzt werden künstlerische Projekte im Spannungsfeld von bildender Kunst, Performance, Medienkunst und Architektur.

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Waren wir naiv?

Illustrationen sensomaticText von Maria Sterkl


Wir lesen täglich Meldungen, die uns irritieren. Darunter auch Meldungen, die jenen, die immer schon wussten, dass MigrantInnen böse, Flüchtlinge Betrüger und Muslime Primitive sind, in die Hände spielen: Berichte über neunjährige Mädchen, die gezwungen sind, sich zu verschleiern. Statistiken über zunehmende Angriffe auf jüdische Einrichtungen. Schilderungen sexueller Übergriffe durch Asylsuchende. Das alles verunsichert. Und es erschüttert auch jene,  die sich immer als AntirassistInnen verstanden haben. Manche fragen sich: Waren wir naiv? 

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Das Theater als Ort der Utopie

FuckheadIm Theater wird Raum geschaffen, um aufzurütteln, um Moralvorstellungen zu hinterfragen, um das Etablierte in seinen Grundfesten zu erschüttern. Was will subversive Kunst und kann sie das überhaupt noch wollen?

Ein Zwischenbericht von Shilla Strelka mit einem Ausblick auf die im WUK stattfindende Performance Vertex von Fuckhead.

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Klingender Schrott

theater.nuu - SchrottDie Kindertheatergruppe theater.nuu verarbeitet Schrott zu einer Installation, die man auch anfassen darf. In ihrem  performativen Stück werden Räume für Phantasien, Träume und individuelle Interpretationen geöffnet. Schon Kleinkinder werden so an eine Theatersituation gewöhnt, die Spaß und Mut macht. Die Liebe zum Theater, zu Kunst und Kultur und die Offenheit für Ungewöhnliches sollen erlernt, Abenteuerlust geschürt werden.

Ein Gespräch mit Sarah Gaderer und Laura-Lee Röckendorfer, den Gründerinnen der Kindertheatergruppe theater.nuu.

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