Do 6. Oktober
Tanz-Theater-Performancetag
Eintritt frei!
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credit: Georg Pötsch
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So ganz genau wissen wir es nicht mehr, wie alles angefangen hat. Dass das WUK in den 80er Jahren nahezu der einzige Frei- und Experimentierraum für den noch jungen neuen österreichischen Tanz, für Tanztheater und Performance war, steht jedoch fest. Die Namen Sebastian Prantl, Daniel Aschwanden, Bert Gstettner, Silvia Both oder Sibylle Starkbaum tauchen auf, das WUK wird zum Kristallisationspunkt der freien Szene und setzt unter anderem mit Festivals wie der Tanzsprache (damals) und KiosK59 oder Jacuzzi (heute) neue Impulse für die Tanz- und Performancekunst.
Im Inneren organisieren sich zur Zeit 26 Gruppen der freien Szene als selbstverwaltetes Kollektiv. Die tanztheaterperformance WUK (sprich: ttp WUK) ist Trainings- und Produktionsraum und zugleich einzigartiges künstlerisches und gesellschaftspolitisches Labor.Die Idee der ttp WUKbasiert auf einem Streben nach Selbstermächtigung, Autonomie und politischer Mündigkeit.
Das WUK ist auch Bühne. Das Programm von WUK Theater/Tanz vertritt eine möglichst weit angelegte Vielfalt in den Darstellungsweisen der performing arts und operiert inhaltlich und ästhetisch vorrangig mit den diversen Spielarten popkultureller und aktivistischer Konzepte. Dank zusätzlicher Mittel aus der Projektförderung hat sich WUK Theater/Tanz von der Rolle als reiner Veranstaltungsort weitgehend emanzipiert und agiert nunmehr als Kooperationspartner und Koproduzent für lokale und internationale KünstlerInnen und Kollektive.