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Elisabeth Schimana / Markus Seidl
Ein Dorf tut nichts
Juni 2001
Gruppenfoto der Dorfgemeinschaft

Foto: © Elisabeth Schimana / Markus Seidl
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Elisabeth Schimana/Markus Seidl
www.nichtstun.org

Elisabeth Schimana
Geboren 1958 in Innsbruck
Lebt in Hainburg
http://elise.at

Markus Seidl
Geboren 1973 in Linz
Lebt und arbeitet in Wien, Linz und weiterer Umgebung
funda.ment.org/biomexx.html

Im Juni 2000 haben sich Elisabeth Schimana und Markus Seidl, im Rahmen des Festivals der Regionen, folgende Aufgabe gestellt:
"Gesucht wird ein Dorf in Oberösterreich mit bäuerlichen Strukturen, dessen BewohnerInnen bereit sind, folgende Fragestellungen zu diskutieren:

Was bedeutet für die DorfbewohnerInnen Gemütlichkeit?
Ist es gemütlich nichts zu tun?
Was heißt nichts tun?
Wer darf was tun um nichts zu tun?

Für Ersatzpersonal und Verpflegung wurde gesorgt. In der Ausstellung wird eine Dokumentation des Projekts mit Fotografien und Texten präsentiert.
Die Aktion bewegte sich im Spannungsfeld gesellschaftspolitischer Diskussionen um die Anhebung der Wochen- und Lebensarbeitszeit bei gleichzeitig immer weniger Arbeit und wachsender Arbeitslosigkeit. Welche Konsequenzen hat das Festhalten am Ideal der Vollbeschäftigung? Wie reagiert man auf die klaffende Schere zwischen denen, die Arbeit haben und denen, die aus den sozialen Netzen fallen? Welche Chancen haben Visionen wie der Verzicht auf Arbeit bei Sicherung des Lebensstandards durch Grundeinkommen?

In der Ausstellung ist das Projekt, dessen Ziel es war, einer kleinen Dorfgemeinschaft sieben Tage Nichts tun zu bescheren, mit Fotografien und Texten dokumentiert.

Veranstaltungshinweis:
Die Videodokumentation "Ein Dorf tut nichts" wird im Rahmen eines Diskussionsabends am 25.6. ab 19 Uhr vorgeführt werden. Über das "Nichts tun" diskutieren Elisabeth Schimana, Markus Seidl, Marion Holy, Volker Kier, Herbert Lachmayer, Klara Löffler, Karl Öllinger und Ernst Tüchler.