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Bild zeigt Charles Bradley

Charles Bradley
© Kisha Bari
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Bild zeigt Wolfgang Muthspiel

Wolfgang Muthspiel "Vienna Naked"
© Laura Pfeifer
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Haus der Geschichten
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Presse

WUK Pressebereich

Aussendungen, Bildmaterial und Kontakte

Presseinformationen

Hier finden Sie aktuelle Presseinformationen sowie die der vergangenen Monate als pdf zum Download.

Wenn Sie in unseren Presseverteiler aufgenommen werden möchten oder weitere Informationen benötigen, so wenden Sie sich bitte an den/die jeweilige/n AnsprechpartnerIn (siehe rechts).

PRESSE

Programm Juni 2012

WUK Musik
daniel.eberharter@wuk.at

FR, 08.06.2012 - SO, 01.07.2012

FM4 EM-Quartier (FR, 08.06.2012 - SO, 01.07.2012) Bild zeigt EM Quartier WUK Saal, Foyer und Hof
FM4 EM-Quartier
presented by Orange
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FM4 EM-Quartier

Sowohl bei der EURO 2008 als auch bei der WM 2010 sorgte FM4 bereits mit HD-Großbildschirmen, DJs, Moderatoren und prominenten Gästen für Spannung und gute Stimmung im Wiener WUK. Im Juni 2012 kommt es zu einer Neuauflage des beliebten Gemeinsam-Fußball-Schauens: FM4 lädt zum EM-Quartier 2012.

Das FM4 EM-Quartier ist täglich ab 16:00 Uhr geöffnet (8.6.-15.6.) bzw. ab 17:00 Uhr (16.6.-1.7.). An allen 19 Spieltagen werden die Spiele live übertragen; die gewohnt gemütliche Atmosphäre im WUK garantiert gute Stimmung drinnen wie draußen, und für‘s leibliche Wohl ist mit Grillage, Getränken und diversen Schmankerln auch gesorgt. Jeden Freitag und Samstag beschallen FM4 DJs das EM-Quartier mit dem passenden Sound, und die Hosts Martin Blumenau, Robert Zikmund und Hannes Duscher liefern fachkundige Moderationen und Talks mit Fußballexperten und -profis.

Mehr Infos folgen!

MO, 25.06.2012

Charles Bradley (25.06.2012) Bild zeigt Charles Bradley 20.00 Uhr Saal
Charles Bradley
JazzFest Wien
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Charles Bradley

Sein spätes Debüt gehört zu den schönsten Märchen, das die Musikbranche in den letzten Jahren erzählen konnte. Charles Bradley eroberte in den letzten beiden Jahren mit seiner beseelten Raspelstimme Europa und Japan wie im Fluge. Im Vorjahr begeisterte Bradley mit sängerischer Urgewalt und fast pubertärem Eifer im Spiel mit dem Mikrophonständer am Wiener Rathausplatz. Sein drängender Duktus ist einmalig in der zeitgenössischen Soul- und R&B-Szene. Sänger, die mit derartiger Intensität aufwarten, sind eigentlich ausgestorben. „Bitter Sweet“ empfindet er selbst seinen späten Erfolg.

Jahrzehntelang trampte er durch die USA, war zeitweilig obdachlos, verdingte sich als Koch in Sozialprojekten und Psychiatrien. Nebenher versuchte er stets im Showbusiness Fuß zu fassen. Mit 14 Jahren sah er James Brown live im Apollo Theater. Von diesem Moment an wusste er, was er im Leben machen wollte. Alleine das Leben machte nicht ganz mit. „Gerade als ich schon aufgegeben hatte, hat sich dann das Wunder ereignet.“ sagt er heute. Gabriel Roth vom Label Daptone entdeckte Bradley und probierte ihn bei einer Session mit den Sugarman 3 aus.

Roth brachte ihn mit dem langhaarigen, weißen Funk-Gitarristen Thomas Brenneck zusammen. Die beiden heckten gemeinsam jene 12 spektakulären Songs aus, die das Erfolgsalbum „No Time For Dreaming“ bilden. Es sind Lieder von einer rüden Emotionalität und Funkyness, wie man sie in den Siebzigerjahren nur bei Südstaaten-Soulgrößen wie O.V. Wright und Ernie Hines hörte. Unzeitgemäß ist auch Bradleys altruistische Sicht des Lebens. Materialismus und Egozentrik lehnt er ab.
 

SA, 30.06.2012

Wolfgang Muthspiel "Vienna Naked" (30.06.2012) Foto zeigt Wolfgang Muthspiel 21.00 Uhr Saal
Wolfgang Muthspiel "Vienna Naked"
JazzFest Wien
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Wolfgang Muthspiel "Vienna Naked"

Vienna Naked ist ein Liedzyklus, den sich Wolfgang Muthspiel für seine Stimme und seine Gitarren auf den Leib geschrieben und gedichtet hat. Alle Texte sind englischsprachig. Der Name des Projektes bezieht sich auf den Titelsong “Vienna”. “Naked” bezeichnet einerseits den erstmaligen Akt des Singens, die Direktheit der Texte, sowie die transparente, pure Klanglichkeit der Aufnahme. Damit betritt Muthspiel, der sich als improvisierender Solist in der internationalen Jazzwelt etabliert hat, ein neues Spielfeld.

Die poetischen Texte seiner Lieder werden live durch virtuose und druckvolle Ensembleparts umrahmt und mit der auf diesem Album erstmals aufgenommenen starken Stimme Muthspiel’s zum Leuchten gebracht. So entsteht ein sehr persönlicher Konzertabend von tiefer Eindringlichkeit.

Die Stücke erzeugen, jedes für sich, spezifische ausdrucksstarke Atmosphären, zuweilen rockig und ekstatisch, zuweilen poetisch und minimalistisch, Einflüsse aus Folk, Country und Rock strahlen durch das Prisma der musikalischen Sprache Wolfgang Muthspiels.

Das Album „Vienna Naked“ erscheint im Juni 2012 auf material records und ist der erste Teil eines grösseren Projektes, dessen zweiter Schritt die Dokumentation einer musikalische Weltreise sein wird, in deren Verlauf er mit Gästen aus den verschiedensten Weltgegenden musiziert.

Line Up:
Wolfgang Muthspiel: Gesang, Gitarren
Alegre Correa: Schlagzeug, Perkussion, Gitarre, Gesang
Alune Wade: Bass, Gesang

WUK Theater/Tanz
saskia.schlichting@wuk.at

SA, 02.06.2012

New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff] (02.06.2012) Bild zeigt Boem Panorama 20.30 Uhr Saal
New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]
Alexander Nikolic
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New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]

"Die Gastarbeiteroper ist eine Baustelle. Auf dieser Baustelle sind wir die Poliere und die Lehrlinge des Geschmacks. Stück für Stück bauen und stückeln wir sie zusammen. Pfusch natürlich. Es wird schon gehen, das wird schon halten. nema problema“ oder „ima problema“. Die Vorlage (ein ganzes Land: Jugoslawien) und die Subjekte (die Gastarbeiter) sind uns abhandengekommen.“

In den 1970er Jahren schufen jugoslawische KünstlerInnen in München eine erste "Gastarbeiteroper". Heute, 35 Jahre später, muss wohl die gesamte österreichische Migrationsdebatte und insbesondere die Situation der MigrantInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien als eine einzige große Gastarbeiteroper angesehen werden. Alexander Nikolic und das BOEM* erzählen sie, und kreieren ein neues, zeitgenössisches Werk.

„Am Krieg sind wir zerbrochen. Rund um das BOEM* setzen wir die Scherben zu einem schillernden Mosaik zusammen. Was wir finden, die Fragmente des Zerbrochenen, stellen wir im WUK aus. In der Form unserer Oper. Keiner von uns war jemals in der Oper. Da passiert nichts. Hier schon. In fünf Akten gewähren wir Einblick in die Suche. Beurteilen die Scherben. Manche sind so scharf, dass wir sie in ein anderes Medium verfrachten. Gut, dass unsere Handschuhe nicht aus Samt sind.“



 

SO, 03.06.2012

New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff] (03.06.2012) Bild zeigt Boem Panorama 20.30 Uhr Saal
New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]
Alexander Nikolic
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New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]

"Die Gastarbeiteroper ist eine Baustelle. Auf dieser Baustelle sind wir die Poliere und die Lehrlinge des Geschmacks. Stück für Stück bauen und stückeln wir sie zusammen. Pfusch natürlich. Es wird schon gehen, das wird schon halten. nema problema“ oder „ima problema“. Die Vorlage (ein ganzes Land: Jugoslawien) und die Subjekte (die Gastarbeiter) sind uns abhandengekommen.“

In den 1970er Jahren schufen jugoslawische KünstlerInnen in München eine erste "Gastarbeiteroper". Heute, 35 Jahre später, muss wohl die gesamte österreichische Migrationsdebatte und insbesondere die Situation der MigrantInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien als eine einzige große Gastarbeiteroper angesehen werden. Alexander Nikolic und das BOEM* erzählen sie, und kreieren ein neues, zeitgenössisches Werk.

„Am Krieg sind wir zerbrochen. Rund um das BOEM* setzen wir die Scherben zu einem schillernden Mosaik zusammen. Was wir finden, die Fragmente des Zerbrochenen, stellen wir im WUK aus. In der Form unserer Oper. Keiner von uns war jemals in der Oper. Da passiert nichts. Hier schon. In fünf Akten gewähren wir Einblick in die Suche. Beurteilen die Scherben. Manche sind so scharf, dass wir sie in ein anderes Medium verfrachten. Gut, dass unsere Handschuhe nicht aus Samt sind.“



 

DI, 05.06.2012

New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff] (05.06.2012) Bild zeigt Boem Panorama 20.30 Uhr Saal
New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]
Alexander Nikolic
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New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]

"Die Gastarbeiteroper ist eine Baustelle. Auf dieser Baustelle sind wir die Poliere und die Lehrlinge des Geschmacks. Stück für Stück bauen und stückeln wir sie zusammen. Pfusch natürlich. Es wird schon gehen, das wird schon halten. nema problema“ oder „ima problema“. Die Vorlage (ein ganzes Land: Jugoslawien) und die Subjekte (die Gastarbeiter) sind uns abhandengekommen.“

In den 1970er Jahren schufen jugoslawische KünstlerInnen in München eine erste "Gastarbeiteroper". Heute, 35 Jahre später, muss wohl die gesamte österreichische Migrationsdebatte und insbesondere die Situation der MigrantInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien als eine einzige große Gastarbeiteroper angesehen werden. Alexander Nikolic und das BOEM* erzählen sie, und kreieren ein neues, zeitgenössisches Werk.

„Am Krieg sind wir zerbrochen. Rund um das BOEM* setzen wir die Scherben zu einem schillernden Mosaik zusammen. Was wir finden, die Fragmente des Zerbrochenen, stellen wir im WUK aus. In der Form unserer Oper. Keiner von uns war jemals in der Oper. Da passiert nichts. Hier schon. In fünf Akten gewähren wir Einblick in die Suche. Beurteilen die Scherben. Manche sind so scharf, dass wir sie in ein anderes Medium verfrachten. Gut, dass unsere Handschuhe nicht aus Samt sind.“



 

MI, 06.06.2012

New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff] (06.06.2012) Bild zeigt Boem Panorama 20.30 Uhr Saal
New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]
Alexander Nikolic
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New BOEMIAN GASTARBEITER OPERA [ff]

"Die Gastarbeiteroper ist eine Baustelle. Auf dieser Baustelle sind wir die Poliere und die Lehrlinge des Geschmacks. Stück für Stück bauen und stückeln wir sie zusammen. Pfusch natürlich. Es wird schon gehen, das wird schon halten. nema problema“ oder „ima problema“. Die Vorlage (ein ganzes Land: Jugoslawien) und die Subjekte (die Gastarbeiter) sind uns abhandengekommen.“

In den 1970er Jahren schufen jugoslawische KünstlerInnen in München eine erste "Gastarbeiteroper". Heute, 35 Jahre später, muss wohl die gesamte österreichische Migrationsdebatte und insbesondere die Situation der MigrantInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien als eine einzige große Gastarbeiteroper angesehen werden. Alexander Nikolic und das BOEM* erzählen sie, und kreieren ein neues, zeitgenössisches Werk.

„Am Krieg sind wir zerbrochen. Rund um das BOEM* setzen wir die Scherben zu einem schillernden Mosaik zusammen. Was wir finden, die Fragmente des Zerbrochenen, stellen wir im WUK aus. In der Form unserer Oper. Keiner von uns war jemals in der Oper. Da passiert nichts. Hier schon. In fünf Akten gewähren wir Einblick in die Suche. Beurteilen die Scherben. Manche sind so scharf, dass wir sie in ein anderes Medium verfrachten. Gut, dass unsere Handschuhe nicht aus Samt sind.“



 

WUK Kinderkultur
saskia.schlichting@wuk.at

DO, 21.06.2012

Haus der Geschichten (21.06.2012)  16.00 Uhr Museum
Haus der Geschichten
Sommer, Sonne, Elfentanz
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Haus der Geschichten

Geschichten sind der Stoff, aus dem das Leben ist. Oder ist es umgekehrt? Hier wird an diesem Stoff märchenhaft und wundersam weitergewoben – mit der Kunst des freien Erzählens. Eine Einladung zum Genießen, Mit-Erfinden und Beschenktwerden.

Märchen, Mythen und Sagen zur Sommersonnwende mit Christa Schmollgruber, Amelie Pauli und Ursula Kiffmann

Reservierung: kinderkultur@wuk.at
Tel 01/40121-20


Eintritt: Kinder 6, Erwachsene 7
Dauer 60-90 Minuten
Anfrage für interessierte Schul- und Hortgruppen unter kinderkultur@wuk.at

Kunsthalle Exnergasse
klaus.schafler@wuk.at

DO, 12.04.2012 - SA, 02.06.2012

Afterimage: Intuition and Duration within the Space of Art (DO, 12.04.2012 - SA, 02.06.2012)  DI-FR: 13.00 - 18.00 Uhr , SA: 11.00 - 14.00 Uhr Kunsthalle Exnergasse
Afterimage: Intuition and Duration within the Space of Art
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Afterimage: Intuition and Duration within the Space of Art

Ausstellung: 12.04. – 02.06.2012
Eröffnung: 11.04.2012

Künstler/innen: Steffi Alte, Frank Altmann, Robert Dowling, Marita Fraser, Marcel Frey, Jan Kiefer, Alex Lawler, Alexandra Navratil, Janine Tobüren, Matthew Verdon

Kuratiert von Frank Altmann

Die Ausstellung Afterimage zeigt wie 11 junge europäische Künstler/-innen materielle, semiotische und kulturelle Sprachen entwerfen, die an den zeitgenössischen Konzepten abstrakter Kunst ansetzen und diese weiterführen. Die einzelnen Positionen formulieren relationale Welten, die fundamental wirklich sind. Zugleich stellen sie einen Aufbruch dar, der an die Geschichte ungegenständlicher Kunst anknüpft.
Die Praxis dieser abstrakten Sichtweise reflektiert Henri Bergsons Idee der Intuition, die dem rein analytischem Blick entgegen steht. Gleichzeitig spiegelt sie die Auffassung des abstrakten Künstlers wieder, der sich wieder der wirklichen und sichtbaren Welt zuwendet.
Die Ausstellung postuliert, dass diese Wahrnehmungsebenen und Mechanismen der metaphysischen Sichtweise einen strukturellen Beitrag zur bildnerischen Abstraktion sowie zur zeitgenössischen Kunst allgemein leisten können. Insofern präsentieren die Aussteller/-innen sich in ihren Werken gleichsam materiell wie konzeptuell.
 

FR, 08.06.2012 - SA, 09.06.2012

10.30 - 17.00 Uhr Kunsthalle Exnergasse
Eine Kommunalität, die nicht sprechen kann: Europa in Übersetzung
Eine internationale Konferenz des eipcp
SYMPOSIUM

Fotogalerie Wien
susanna.rade@wuk.at

DI, 15.05.2012 - SA, 09.06.2012

Aneignung I - Bildbefragung (DI, 15.05.2012 - SA, 09.06.2012)  DI: 14.00 - 19.00 Uhr , MI-DO: 12.00 - 19.00 Uhr , FR-SA: 14.00 - 19.00 Uhr Fotogalerie Wien
Aneignung I - Bildbefragung
Internationale Gruppenausstellung
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Aneignung I - Bildbefragung

Eröffnung: Mo 14. Mai, 19 Uhr
mit: Claudia Angelmaier (D), Anna Artaker (A), Natalie Czech (D), Mishka Henner (GB), Tatiana Lecomte (F/A), A.D. Martinez (A), Abigail Reynolds (GB),
Julian Tapprich (CH/A)
Einleitende Worte: Petra Noll

Auf Grund der aktuell bei zahlreichen KünstlerInnen im internationalen Kunstgeschehen erkennbaren Affinität für die Verwendung und Neukontextualisierung von vorgefundenem ästhetischen Material hat das kuratorische Team der FOTOGALERIE WIEN zusammen mit der Kunsthistorikerin und Kuratorin Petra Noll den diesjährigen Schwerpunkt ANEIGNUNG entwickelt. Geistige Basis ist die „Appropriation Art“ der 1980er-Jahre, wo sich KünstlerInnen in erster Linie bereits existierende Kunstwerke konzeptuell „aneigneten“. Die dreiteilige Ausstellungsserie fasst die Thematik weiter und präsentiert Foto- und VideokünstlerInnen, die sich mit Found Footage-Material aus den unterschiedlichsten Kontexten sowie mit Strategien des Re-enactments auseinandersetzen und damit neue Perspektiven und Bildrealitäten eröffnen. Über die zentralen Themen der „Appropriation Art“ ¬– Autorenschaft und Originalität – hinaus, geht es hier auch um Fragen der Repräsentation und Wahrnehmung, um gesellschafts- und kulturpolitische Auseinandersetzungen sowie um Geschichte, Erinnerung und Identität. Für das Thema ANEIGNUNG bieten die schon per se auf die Vergangenheit weisenden Medien ‚Fotografie‘ und ‚Film‘ eine zusätzliche Reflektionsebene.

„Was repräsentieren Bilder?“ ist die zentrale Fragestellung der ersten Ausstellung BILDBEFRAGUNG mit acht internationalen KünstlerInnen, die sich mit Found Footage-Materialien beschäftigen. Die gefundenen fotografischen und filmischen Bilder werden nicht mehr als Zeitdokument behandelt, sondern durch bildnerische, textliche und klangliche Manipulationen so verfremdet und verändert kontextualisiert, dass Bedeutungen und ästhetische Repräsentationen in Frage gestellt und neue Sinnzusammenhänge möglich werden. Dies beinhaltet die Auseinandersetzung mit der Authentizität von (fotografischen und filmischen) Bildern, mit Realität und Fiktion sowie mit Fragen der Wahrnehmung und dem Stellenwert von Reproduktionen. 

DI, 19.06.2012 - SA, 21.07.2012

Werkschau XVII: Robert Zahornicky (DI, 19.06.2012 - SA, 21.07.2012)  DI: 14.00 - 19.00 Uhr , MI-DO: 12.00 - 19.00 Uhr , FR: 14.00 - 19.00 Uhr , SA: 10.00 - 14.00 Uhr Fotogalerie Wien
Werkschau XVII: Robert Zahornicky
Arbeiten 1981-2011
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Werkschau XVII: Robert Zahornicky

Die Werkschau von Robert Zahornicky (Jahrgang 1952) umfasst einen umfangreichen Querschnitt seiner künstlerischen Tätigkeit, die in den 1980er-Jahren ihren Anfang nahm. Neben experimentellen Polaroids, Fotogrammen, Aquagrammen und verschiedenen anderen fotografischen Techniken zeigt er auch skulpturale Arbeiten (Sarkophage), zu Blöcken gepresste Bücher- und Zeitschriftenschnipsel, das Video Communication Breakdown sowie Dokumentationen seiner frühen Aktionen wie Die letzte Reise der Venus von Willendorf oder Zeit-Spuren, in denen er sich mit der Veränderung des Fotomaterials und der Personen beschäftigt hat.
Thematischer Schwerpunkt des Werks von Robert Zahornicky ist die Natur, an der er nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein philosophisches und wissenschaftliches Interesse hat. Grundlage seiner Fotogramme sind Blätter, Zweige, Pflanzen, die er während der Belichtung auf dem Fotopapier bewegt. Diese Bewegung steht für Wachstum und Veränderung. Erstmalig zu sehen sein wird auch der letzte, 2005 entstandene Zyklus der Serie Wildnis, Farne unterschiedlicher Wachstumsstadien, die der Künstler aus ihrem ursprünglichen natürlichen Kontext genommen und vor neutralem weißen Hintergrund platziert hat. Auch diese stehen für den zeitlichen Ablauf, für lebendige Abläufe, für den Kreislauf des Lebens. Die Arbeiten der Serie Shredder, für die Zahornicky alle Arten von Schriften durch den Papierwolf geschickt hat, leiten über zu der neuen Serie Doppelbilder – Zeitungs- und Zeitschriftenseiten, bei denen sich bei Durchleuchtung Bilder der Vorder- und Rückseite irritierend zu neuen Bildern vermischen. Hier wird die Frage nach der Aussagekraft bzw. dem Wahrheitsgehalt von fotografischen Bildern gestellt. In allen seinen Arbeiten geht es Zahornicky um die Verschiebung von Kontexten und somit um die Frage nach Realität; er ist ein Meister von Täuschungsmanövern und Verunsicherungen von Sehgewohnheiten.
 

Eröffnung und Katalogpräsentation: Mo, 18. Juni, 19 Uhr
Einleitende Worte: Christina Natlacen

Werkstattgespräch mit Robert Zahornicky: Do 19. Juli,  19 Uhr

Zur Ausstellung erscheint:
FOTOBUCH NR. 47/2012
WERKSCHAU XVII: ROBERT ZAHORNICKY – ARBEITEN 1981-2011
Hg.: FOTOGALERIE WIEN
Text. Christina Natlacen

www.fotogalerie-wien.at

Werkschau XVII ist die Fortsetzung der seit 17 Jahren jährlich stattfindenden Ausstellungsreihe der Fotogalerie Wien, welche zeitgenössische KünstlerInnen präsentiert, die wesentlich zur Entwicklung der künstlerischen Fotografie und neuen Medien in Österreich beigetragen haben.

Markt

FR, 01.06.2012

WUK Wochenmarkt (01.06.2012)  09.00 - 17.00 Uhr WUK Hof
WUK Wochenmarkt
Jeden Freitag 9 - 17 Uhr - biologisch, regional, nachhaltig
MARKT

MI, 06.06.2012

Fahrrad.Flohmarkt (06.06.2012)  15.00 - 17.00 Uhr WUK Hof
Fahrrad.Flohmarkt
der Fahrrad.Selbsthilfe.Werkstatt WUK
MARKT

FR, 08.06.2012

WUK Wochenmarkt (08.06.2012)  09.00 - 17.00 Uhr WUK Hof
WUK Wochenmarkt
Jeden Freitag 9 - 17 Uhr - biologisch, regional, nachhaltig
MARKT

FR, 15.06.2012

WUK Wochenmarkt (15.06.2012)  09.00 - 17.00 Uhr WUK Hof
WUK Wochenmarkt
Jeden Freitag 9 - 17 Uhr - biologisch, regional, nachhaltig
MARKT

FR, 22.06.2012

WUK Wochenmarkt (22.06.2012)  09.00 - 17.00 Uhr WUK Hof
WUK Wochenmarkt
Jeden Freitag 9 - 17 Uhr - biologisch, regional, nachhaltig
MARKT

FR, 29.06.2012

WUK Wochenmarkt (29.06.2012)  09.00 - 17.00 Uhr WUK Hof
WUK Wochenmarkt
Jeden Freitag 9 - 17 Uhr - biologisch, regional, nachhaltig
MARKT

WUK Radio

MO, 04.06.2012

16.30 - 17.00 Uhr WUK Radio auf Orange 94.0
WUK-RADIO: Lasst die Puppen tanzen!
PRESSETEXT ANZEIGEN RADIOSENDUNG

WUK-RADIO: Lasst die Puppen tanzen!

MO, 11.06.2012

16.30 - 17.00 Uhr WUK Radio auf Orange 94.0
WUK-RADIO: Haus der Geschichten
PRESSETEXT ANZEIGEN RADIOSENDUNG

WUK-RADIO: Haus der Geschichten

Bildung und Beratung
philip.koenig@wuk.at

DI, 03.01.2012 - MI, 26.12.2012

spacelab urban - Offener Raum (DI, 03.01.2012 - MI, 26.12.2012) Team offener Raum DI: 13.00 - 18.00 Uhr , MI: 14.00 - 19.00 Uhr spacelab urban
spacelab urban - Offener Raum
vorbei schauen
CHILLEN * ACTION * BERATUNG

FR, 06.01.2012 - FR, 27.07.2012

Bildungs- und Berufsberatung (FR, 06.01.2012 - FR, 27.07.2012)  FR: 13.00 - 16.00 Uhr WUK AKN-Raum
Bildungs- und Berufsberatung
jeden Freitagnachmittag im WUK
INFORMATIONSVERANSTALTUNG Bildungs- und Berufsberatung

MI, 20.06.2012

10 Jahre WUK faktor.i (20.06.2012) Bild zeigt 10 Jahre faktor.i Logo 17.00 - 02.00 Uhr Werkzeug H
10 Jahre WUK faktor.i
10 Jahre Information und Beratung für benachteiligte und behinderte junge Menschen zu Bildung und Beruf
PARTY 10 Jahre Information und Beratung für benachteiligte und behinderte junge Menschen zu Bildung und Beruf